Von Badnern und anderen Schwaben

Gelb-rot-gelbe Irrtümer im Bindestrich-Land

(tutut). Wenn die badische Fußballseele kocht, ertönt das „Lied der Sachsen“, auch als „Lied der Badner“ mit vielen oft selbstgezimmerten Strophen stadionbekannt. Selbst eingefleischte Schwaben stehen auf, wollen nicht abseits bleiben, auch wenn sie keine Badner sind, und leisten dem vermeintlichen westlichen Gesangverein im Bindestrich-Land Tribut. Alles nur ein gelb-rot-gelber Irrtum. Einer von vielen.

Jetzt, da der 60. Geburtstag von Baden-Württemberg als einjährige Dauerwerbesendung der grün-roten Regierung über Bildschirm und auf Altpapier zum Pseudojubiläum aufgeblasen wird, stehen natürlich all die Lachsäcke und Ländlekomödianten der kleinen Bühnen nicht abseits.

Da gibt ein schwäbischer Verlag das „Badische Witzbüchle“ eines selbsternannten badischen Humoristen heraus. Im Badischen fand sich wohl niemand für diesen genialen Badnerstreich.

Alles Makulatur, wenn die Badner dahin geschickt werden, wo sie wirklich zuhause sind, nämlich in die Fabelwelt der historischen Mythen. Bloß gut, dass die wenigsten Badner wissen, dass sie Schwaben sind. Baden ist ein politisches Konstrukt von Napoleons Gnaden. Einem Stamm der Badner sind die Römer nie begegnet, aber den Schwaben. Und was da gelb-rot-gelb westlich der alten „Grenze“ in vielen Vorgärten an der Stange flattert, ist der vierte badische Flaggenversuch im 19. Jahrhundert und stammt von 1891. Heraldisch ist es das Banner der (ausgestorbenen) Geroldsecker, welche einstmals vom Rhein bis zum Neckar herrschten, ihre Farben trägt u.a. Sulz a. N. neben zahlreichen anderen Kommunen heute noch im Stadtwappen.

Wenn jetzt, lustig, lustig, tralalalala, „Sauschwoaba“ und „Gälfiäßler“ sich zum üblichen Duell der gegenseitigen Neckereien treffen, wie auf einem Plakat angekündigt, sind sie einem Irrtum erlegen und artikulieren sich dümmlich, saudumm, auf Deutsch gesagt. Denn gerade jetzt hetzt eine junge SVP-Abgeordnete in der Schweiz gegen Deutsche mit dem Ergebnis, dass Deutsche in der Schweiz als „Sauschwaben“ beschimpft werden. Da hört der Spaß auf, das sollten auch geschichtsvergessene „Komiker“ wissen.  Abgesehen davon, dass das württembergische Wappen auf dem Plakat falsch ist, müssten die beiden Akteure sich nur mal im Elsass oder in der Deutschschweiz umhören.

Wenn dort auf die jenseits der Grenze etwas deftig zur Sache gekommen wird, ist von den „Sauschwoabe“ die Rede, oder von den „Schwowe“, wie es auf einem Plakat heißt, das am Ende der deutschen Besetzung im Elsass aufgehängt worden ist und auf vorherige deutsche Plakate anspielt, auf denen der „welsche Plunder“  verjagt wurde. Diese Plakate sind u.a. im Dokumentationszentrum bei Schirmeck zu sehen, welches der Geschichte des von Deutschland und Frankreich umkämpften Gebiets von Elsass und Moselle gewidmet ist. Mit den „Schwaben“ sind einfach die Deutschen gemeint, oder, um es genau zu sagen: die Badner, denn die sind ja die ersten Deutschen auf dem anderen Ufer.

Dabei sitzen alle im selben Boot, sind vom selben Stamm. Schwaben sind’s, von Johann Peter Hebel dann im 19. Jahrhundert zu Alemannen neu umgedichtet. Heute halten sich die Badner dafür, um sich von den Schwaben irrtümlich abzusetzen. Für die Römer, welche erstmals jenen begegneten, die sie Alemannen nannten, waren es zunächst mal die, für die sie diese Germanen aus dem Raum der Elbe kommend gehalten haben: Menschen. Das nämlich bedeutet das Wort.

Dieser Ausdruck ging bald verloren, die Sueben, die Schwaben besiedelten die Region, welche heute in fünf Länder reicht, nämlich nach Österreich, Schweiz, Deutschland, Frankreich und Liechtenstein. Noch zu Beginn des 19. Jahrhundert berichteten Reiseschilderungen aus dem heutigen Baden schlicht aus dem östlichen Schwaben.

Beschaffungskriminalität: Einbrecher gefasst

Beute aus Computergeschäft von mehreren Zehntausend Euro

(tutut). Durch einen Zeugenhinweis ist es der Polizei am Freitagabend gelungen, den Einbruch in ein Tuttlinger Computerfachgeschäft vom vergangenen Wochenende aufzuklären. Dabei waren dem nun ermittelten Täter Hard- und Software im Wert von mehreren Zehntausend Euro in die Hände gefallen. Die Polizei nimmt Beschaffungskriminalität als Hintergrund des Einbruchs durch den der Tat überführten 31-jährigen heroinsüchtigen Mann an.

Wie die Polizeidirektion Tuttlingen meldet, .konnte nach einem vielsprechenden Hinweis auf einen Tatverdächtigen und zunächst erfolgloser Fahndung gegen 23.30 Uhr in der Ludwigstaler Straße ein gesuchter 31 Jahre alter Mann aus Tuttlingen vorläufig festnehmen. Da der Verdacht bestand, dass er das Diebesgut aus dem Einbruch entweder in seiner eigenen oder der Wohnung seiner Freundin bzw. Verlobten gebunkert hatte, bestätigten Durchsuchungen der beiden Wohnungen den Verdacht.

Die Polizeibeamten konnten in der Wohnung und in den dazu gehörigen Kellerräumen der Freundin des 31-Jährigen zahlreiches Diebesgut sicherstellen, das eindeutig aus dem Einbruch in das Computergeschäft stammte. Ferner stießen die Polizeibeamten auf eine Münzsammlung sowie zwei Handys, die vermutlich ebenfalls aus Straftaten stammen dürften.

Nach anfänglichem Leugnen räumte der Festgenommene, nicht zuletzt aufgrund der erdrückenden Beweislage, ein, den Einbruch begangen zu haben. Am Samstagmorgen ordfnete der Haftrichter beim Amtsgericht Rottweil die sofortige Untersuchungshaft des Beschuldigten an. Nach Sachlage,so die Polizei, dürfte es sich bei dem Einbruch um einen klassischen Fall von Beschaffungskriminalität gehandelt haben. Das gestohlene Diebesgut wollte der Täter zu Bargeld machen, um damit seine Heroinsucht zu finanzieren.

Polizeibericht

Tuttlingen
Frau mit Alkohol am Steuer
Am frühen Samstagmorgens ist in der Neuhauser Straße eine Autofahrerin kontrolliert worden. Weil die Polizeibeamten bei der 25- Jährigen Atemalkoholgeruch wahrnahmen, wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von 0,72 Promille, weshalb die Frau nun mit einer Ordnungswidrigkeiten-Anzeige sowie mit einem Fahrverbot zu rechnen hat.

Vorfahrt missachtet
Missachtung der Vorfahrt ist die Ursache eines Verkehrsunfalles, der sich am Samstag gegen 1.15 Uhr auf der Kreuzung Untere Vorstadt / Gießstraße ereignete. Ein ortsfremder Autofahrer bog von der Gießstraße kommend in die Untere Vorstadt ein und missachtete dabei die Vorfahrt eines zweiten Autofahrers. Beim Zusammenstoß der beiden Autos zog sich der Fahrer des vorfahrtsberechtigten Wagens leichtere Verletzungen zu. Der bei dem Unfall an beiden Fahrzeugen entstandene Sachschaden beläuft sich auf ca. 6.000 EUR.

Frau getreten?
Wenig harmonisch ist am Freitagabend im Umläufle die Auseinandersetzung zwischen einem 35 Jahre altem Mann und seiner 22 Jahre alten Freundin verlaufen. In Zuge des von Zeugen beobachteten Streits soll der Mann nach der Frau getreten und diese auch geschubst haben. Ferner schleuderte er ihr eine Bierdose an den Kopf.  Beim Eintreffen der Polizei wiesen beide Streitparteien deutlich sichtbare Kratzer auf. Der Streitgrund dürfte unter anderem auch im Alkoholkonsum des Paares zu suchen sein.

Vermisster im Gefängnis
Den Aufenthalt eines 35 Jahre alten Mannes, der von seiner Ex-Frau am Freitagnachmittag bei der Polizei als vermisst gemeldet worden war, konnte die Polizei schnell klären. Bei der Recherche in den polizeilichen Auskunftssystemen stellte sich heraus, dass der „Vermisste“ derzeit in einem Gefängnis sitzt.

Betrunkener greift Polizisten an
Ein Mann, der sich am Freitagnachmittag widerrechtlich in einer Wohnung in der Tuttlinger Nordstadt aufgehalten hat, wird sich vor Gericht nicht nur wegen Hausfriedensbruchs, sondern auch wegen Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte verantworten müssen. Die Besitzerin der Wohnung hatte die Polizei zu Hilfe gerufen, da ihr ehemaliger Lebensgefährte trotz entsprechender Aufforderung ihre Wohnung nicht verlassen wollte. Als eine Polizeistreife eintraf, griff der deutlich alkoholisierte 40-Jährige die Beamten unvermittelt an. Der Angreifer konnte nach Einsatz von Zwangsmitteln vorläufig festgenommen werden. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen.

Raser
Im Zuge einer landesweiten Überwachungsaktion hat die Verkehrspolizei am Freitag auf der Kreisstraße zwischen Möhringen und Esslingen Laser-Geschwindigkeitsmessungen durchgeführt. Die „Spitzenreiter“ der Kontrollaktion waren Autofahrer, die die zulässige Geschwindigkeit um 25, 38 und 73 km/h überschritten. Der letztgenannte Autofahrer wird in naher Zukunft wegen eines verhängten Fahrverbotes zwei Monate auf seinen Führerschein verzichten müssen.

Spaziergang mit Luftgewehr
Verdächtig haben sich am Sonntagmorgen zwei junge Männer in der Tuttlinger Kaiserstraße verhalten. Beim Erkennen eines Streifenwagens stellten die beiden Heranwachsenden einen zunächst nicht näher definierbaren Gegenstand an die Wand eines Hauses und gingen auffällig zügig weiter. Die Polizeistreife konnte die beiden schließlich einholen und die Personen sowie den abgelegten Gegenstand genauer unter die Lupe nehmen. Bei dem Gegenstand handelte es sich dabei um ein vorschriftsmäßig gekennzeichnetes Luftgewehr mit einem Zielfernrohr.

Geisingen
Fußgänger auf der B 311
Nach der Meldung eines Autofahrers, wonach auf der B311 im Bereich Immendingen-Zimmern ein Fußgänger unterwegs sei, hat der Polizeiposten Immendingen am Freitagmorgen den genannten Streckenabschnitt abgesucht. Dabei trafen die Beamten auf einen Mann, der bereits in einem Geisinger Pflegeheim vermisst worden war. Der Ausreißer wurde in die  Pflegeeinrichtung gebracht.

Trossingen
Polizei nimmt Kupferdieb auf frischer Tat fest
Einen guten Riecher hatte eine Streifenbesatzung des Polizeireviers Spaichingen am frühen Sonntag in Trossingen. Als sie kurz vor 5.00 Uhr ein abbruchbereites Gewerbegebäude, in dem sich immer wieder unberechtigt Personen aufgehalten hatten, kontrollierte, war dort der Schein einer Taschenlampe zu sehen. Die Beamten stießen dort auf einen 38-Jährigen, der es offensichtlich auf Stromleitungen aus Kupfer abgesehen hatte, und nahmen diesen auf frischer Tat fest. Der Einbrecher war gerade dabei, die Stromleitungen, die er mit einem größeren Brecheisen aus den Wänden herausgebrochen hatte, zu zersägen. Bei der Absuche des Gebäudes konnten die Polizeibeamten noch weitere Kupferleitungen sicherstellen, die der 38-Jährige schon zum späteren Abtransport bereitgelegt hatte. Doch damit nicht genug: Auch in seiner Wohnung hatte der Mann mehrere Kupferrohre und zwei Kabelrollen mit Kupferdrähten gelagert, die ebenfalls aus Diebstahl bzw. Einbrüchen stammen dürften. Die in diesem Fall weiter erforderlich werdenden Ermittlungen wird der Polizeiposten Trossingen durchführen.
(Polizeidirektion Tuttlingen)

Oberndorf
Betrunkener beleidigt und schlägt nach Polizeibeamten
Am Freitag gegen 22.45 Uhr sollte ein Motorrollerfahrer kontrolliert werden, der ohne Helm die Rosenbergstaße in Richtung Oberstadt befuhr. Besagter Motorroller wurde verschlossen auf dem Parkplatz vor der Alten Post entdeckt.  Kurze Zeit später kam ein 15-jähriger Jugendlicher hinzu, der aber abstritt, irgendetwas mit dem Fahrzeug zu tun zu haben.  Bei einer späteren Vorbeifahrt war der Roller vom Parkplatz verschwunden. Der Jugendliche wurde später in unmittelbarer Nähe beim Motorroller in der Sulzbachstraße festgestellt. Bei der erneuten Nachfrage, ob ihm der Roller gehöre, wurde der Jugendliche aggressiv und schlug nach den Polizeibeamten, als diese ihn festhalten wollten. Der 15-Jährige wurde zur Wache gebracht.  Er stand unter Alkoholeinwirkung mit 1,6 Promille. Eine Blutentnahme war die Folge, gegen die er sich ebenfalls heftig wehrte. Die eingesetzten Polizeibeamten beleidigte er dabei aufs Übelste. Eine Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung ist nun die Folge.

Winzeln
Auto beschädigt und davon gefahren
Das Auto einer 53 Jährigen Autofahrerin wurde am Samstag vor der Apotheke in Winzeln angefahren und im Heckbereich beschädigt. Der ordnungsgemäß geparkte Pkw stand in der Zeit von 08.30 Uhr bis 12.30 Uhr auf dem Parkplatz der Apotheke. Etwa 1000 Euro beträgt der entstandene Schaden. Hinweise nimmt das Polizeirevier Oberndorf entgegen.

Oberndorf
Muttwillige Brandstiftung
Am Sonntagmorgen um 01.00 Uhr war es einer aufmerksamen Autofahrerin zu verdanken, dass kein größerer Schaden am Norma-Markt in Oberndorf Lindenhof entstanden ist. Die vorbeifahrende Verkehrsteilnehmerin stellte eine erhebliche Rauchentwicklung am Einkaufsmarkt fest und alarmierte die Polizei. Unbekannte hatten an der Rückseite des Gebäudes im Bereich der Warenannahme Obstkisten und Kartons in Brand gesetzt. Dass es zu keinem größeren Schadensereignis  kam, ist dem raschen Eingriff der Feuerwehr Oberndorf zu verdanken.

Vöhringen
Sachbeschädigung
Zu viel Kraft hatten bislang unbekannte in Vöhringen. Zwischen Samstag und  Sonntag, in der Zeit zwischen 3 und 7 Uhr, wurden in der Mozart- und Daimlerstraße zwei Verkehrzeichen umgeknickt. Der entstandene Schaden beläuft sich auf zirka 200 Euro.
(Polizeidirektion Rottweil)

VS-Villingen
Betrunkene 72-Jährige wirft mit Blumenerde
Eine betrunkene 72-Jährige warf in Villingen am Samstag zur Mittagszeit mehrere Kilogramm Blumenerde auf den Balkon ihrer Nachbarin, mit der sie sich gestritten hatte. Die hinzugerufene Polizei vermittelte zwischen den beiden Damen und drohte der alkoholisierten Frau den Gewahrsam an.

Geldbeutel und Handy entwendet
In einer Gaststätte in der Villinger Färberstraße wurden in der Nacht von Freitag auf Samstag gegen 3 Uhr ein pinkfarbener Geldbeutel sowie ein weißes Smartphone aus einer abgelegten Handtasche entwendet.

Schwerer alter Ofen gestohlen
Unbekannte Täter haben am Samstag zwischen 9 und 15 Uhr einen historischen Küchenofen (Antiquität vor 1900 – heutiger Wert ca. 1200 – 1500 Euro) aus einem Mehrfamilienhaus in der Villinger Wöschhalde gestohlen. Aufgrund des Abstellplatzes im Haus und der Tatsache, dass der Ofen 150 bis 200 kg schwer ist, müssten die Diebe mindestens zu zweit vorgegangen sein. Außerdemmuss ein größeres Fahrzeug zum Abtransport nötig gewesen sein. Hinweise über derartige „Aufräumarbeiten“ bitte an das Polizeirevier Villingen (07721 601-0)

Betrug mit Verwandtentrick
Ein bislang unbekannter Mann rief eine 75-jährige Frau aus Villingen an und teilte mit, dass ein Verwandter einen Unfall gehabt hätte und nun dringend Geld benötigen würde. Ein Bote würde das Geld abholen. Tatsächlich händigte die Frau dem Boten einen größeren Geldbetrag aus. Erst danach kam ihr die Idee, dass es sich um Betrug handeln könnte. Die Polizei appelliert immer wieder, insbesondere auch an ältere Menschen, nicht allzu gutgläubig an fremde Personen Bargeld auszuhändigen.

VS-Marbach
Trunkenheitsfahrt
Ein 21-jähriger Mann konnte bei einer Routinekontrolle am Sonntag um 2.20 Uhr in Marbach mit einem Alkoholwert von ca. 1,2 Promille festgestellt werden. Der junge Autofahrer wurde nach einer Blutentnahme umgehend zum Fußgänger – der Führerschein wurde beschlagnahmt.

VS-Schwenningen
Schlägerei unter Betrunkenen
Am Samstag gegen 21.50 Uhr kamen sich in der Harzerstraße in Schwenningen drei deutlich alkoholisierte Männer in die Wolle. Zunächst ließen sich die Männer, welche sich alle bekannt waren, von einer Zeugin in die Harzerstraße fahren. Noch im Auto schlug einer der Männer auf den anderen ein. Die Schlägerei setzte sich nach dem Verlassen des Autos in einem Treppenhaus in der Harzerstraße fort. Letztendlich musste einer der Beteiligten, bei welchem ca. 3,00 Promille festgestellt wurden, in eine Fachklinik eingewiesen werden. Zur Klärung des Sachverhaltes wurden die beiden anderen Beteiligten zunächst zur Polizeidienststelle gebracht, wo bei ihnen ebenfalls hohe Alkoholwerte von ca. 2,00 Promille und 3,00 Promille festgestellt wurden. Gegen alle drei laufen Ermittlungen wegen Körperverletzung.

Urinieren in der Öffentlichkeit
Einer Ordnungswidrigkeitenanzeige sehen zwei junge Nachtschwärmer entgegen. Diese wurden am frühen Sonntag gegen 4.00 Uhr in der Jakob-Kienzle-Straße von einer Polizeistreife beobachtet, wie sie jeweils gegen eine Hauswand urinierten.

Hochemmingen
6-jähriger Bub allein mit Laufrad unterwegs
Um 16.15 Uhr am Samstag wurde durch eine zufällig vorbeifahrende Besatzung eines DRK-Fahrzeuges auf der L178 in Marbach ein 6-jähriger Junge auf einem Laufrad entdeckt.  Auf Nachfragen gab der Junge an, dass er aus Hochemmingen komme und alleine mit dem Laufrad hergefahren sei. Der Junge wurde zur Polizeidienststelle Schwenningen gebracht, von wo aus die Eltern verständigt wurden. Der Junge war zuvor zu Besuch bei seiner Oma in Bad Dürrheim gewesen und von dort ausgebüxt. Nach seinen Angaben schaute er sich während seines Ausfluges noch in einem Spielwarengeschäft in Bad Dürrheim um…

Donaueschingen
Rauschgift und Einhandmesser
Mit einer Strafanzeige wegen Drogenbesitzes und eines Verstoßes gegen das Waffengesetz muss seit Donnerstagabend ein junger Mann aus einer Kreisgemeinde rechnen. Der 20-Jährige war als Beifahrer in einem Wagen sitzend von einer Streife der Donaueschinger Polizei im Industriegebiet angehalten und etwas näher kontrolliert worden. Während bei dem Fahrer des Wagens nichts zu beanstanden war, führte die Kontrolle bei dem 20-jährigen eine geringe Menge Marihuana sowie ein verbotenes sogenanntes Einhandmesser zutage. Sowohl das Rauschgift als auch das Messer wurden einbehalten, die Strafanzeige wird folgen.
(Polizeidirektion Villingen-Schwenningen)

Gefragt

Merken die Leser der Schwäbischen Zeitung in Spaichingen eigentlich nicht, welche Nachrichten ihnen vorenthalten werden?

Viele Wanderwege führen durch die Region

Tipps für die neue Saison  von der Donaubergland GmbH


Foto: nbz

(tutut). Der „Donauberglandweg“, der als erster Wanderweg auf der Schwäbischen Alb vom Deutschen Wanderverband als Qualitätsweg ausgezeichnet  wurde, ist laut Donaubergland GmbH einer der herausragenden Wanderwege in der Region. In der neuesten Ausgabe der Zeitschrift „GEO spezial“ zum Themenschwerpunkt  „Naturerlebnis Deutschland“ wird der rund 60 Kilometer lange Weg vom Lemberg bis Beuron als eine der zehn schönsten Wanderrouten in Deutschland präsentiert. Die vier Tagesetappen würden jede für sich ganz besondere Naturerlebnisse bieten, ob vom Albtrauf aus in der „Region der 10 Tausender“, ob in den verschiedenen Seitentälern oder im Oberen Donautal.

Dabei habe das Donaubergland noch weit mehr attraktive Wanderrouten für die neue Wandersaison im Mai zu bieten. Zum einen natürlich mit die schönsten Etappen auf dem zweiten Qualitätswanderweg, dem „Donau-Zollernalb-Weg“ zwischen Beuron und Sigmaringen oder die interessante Strecke auf dem dritten Qualitätsweg in der Region, dem Hauptwanderweg 1 (HW 1) des Schwäbischen Albvereins, zwischen Lemberg über den Dreifaltigkeitsberg und den Risiberg nach Tuttlingen oder eine von mehr als 30 verschiedenen Touren durch die schönsten Landschaften des Landes auf der Baar, an der jungen Donau, der Hegaualb oder auf dem Heuberg.

Als besondere Anregungen und Tipps für die neue Wandersaison bietet die Donaubergland GmbH im Internet eine ganze Reihe neuer Wanderrouten an und lädt in Zusammenarbeit mit den Städten und Gemeinden Einheimische und Gäste zum Wandern in der Region ein. Ob „Lemberger Höhenrausch“, ob „Kolbinger Höhlenwanderung“, „Bärenthaler Familienwanderweg“, „Rund um die Sauldorfer Baggerseen“, „Inzigkofer Teufelsloch“  oder „Trossinger Familienwanderung“, das Donaubergland biete eine Vielzahl von Wandermöglichkeiten. Da gebe es Rundtouren für jeden Geschmack und jedes Betätigungsbedürfnis, von kurzen Rundtouren mit 5 Kilometern Länge für den Sonntagsnachmittagspaziergang bis hin zu anstrengenden Tageswanderungen mit vielen Höhenmetern bis zu 16 Kilometern.

Alle Touren sind ausführlich beschrieben und mit allen wichtigen Informationen wie den Anreisemöglichkeiten, Länge der Touren und Übernachtungsmöglichkeiten entlang der Strecken versehen. Natürlich dürften auch die Einkehrmöglichkeiten nicht fehlen, denn was wäre eine erlebnisreiche Wanderung ohne anschließende gemeinsame Einkehr mit einem Vesper in einer der Dorfwirtschaften oder einem der Ausflugslokale am Weg?

Alle Tourenvorschläge sind im Internet auf der neuen Homepage der Donaubergland GmbH dargestellt und größtenteils auch als witzige Postkarten mit Wandertipps bei der Donaubergland GmbH erhältlich. Kurzentschlossene können sich die Touren auch ausdrucken und als Orientierungshilfen auch auf die Wanderung mitnehmen.

Weitere Infos bei der Donaubergland Marketing und Tourismus GmbH Tuttlingen unter Tel. 07461/780 16 75 oder im Internet unter www.donaubergland.de.

Wer liebt schon seinen Nachbarn?

Eröffnung der Landesausstellung „Liebe Deinen Nachbarn“
RUNDGANG: Oberbürgermeister Dieter Salomon, Ministerpräsident Winfried Kretschmann und Bürgermeister Ulrich von Kirchbach schauen sich mit Paula Lutum-Lenger vom Haus der Geschichte in Stuttgart im Augustinermuseum die Landesausstellung „Liebe deinen Nachbarn“ an.
(Badische Zeitung. Die machen nur den Grüßaugust für den Fotografen. Hat der neue Landespater Kretschmann nichts zu tun? Um was es in dieser Ausstellung geht, muß der Leser ja nicht wissen. Hauptsache Kretschmann-PR. Dabei ist die Ausstellung großer Unfug. Warum nicht gleich „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“?  Das ist laut Psychologieprofessor Dr. Franz Buggle  „eine ebenso unrealistische und überzogene Forderung, die bei konsequenter Akzeptierung zu dauernder Heuchelei und Verlogenheit…oder zu jenem bei engagierten Christen nicht selten zu findenden ‚Krampf‘  führt…“ („Denn sie wissen nicht, was sie glauben“).   Katholik Kretschmann soll sich doch keinen Zwang an tun! Sprüche tun niemand weh. „Man kann auch zum Kopf einer Sardine beten, wenn man fest daran glaubt“, sagt ein japanisches Sprichwort. Es muss nicht immer Schwäbische Zeitung sein. Auch andere können Murks. Was sagt dem Betrachter denn die kopflose rote Puppe, die an der Fassade vom Haus der Geschichte dauernd hin und her läuft?)

Gelesen

Wassermusik in Donaueschingen. Es ist oft nur Kreisklasse, was als Weltklasse   lokal ausgepresst vor sich hinplätschert.

Spaichinger Seitz-Gruppe stellt Insolvenzantrag
Antrag auf Insolvenz hat am Freitag die Seitz-Gruppe in Spachingen (ehemals „Nudelmacher“) beim Insolvenz-Gericht in Rottweil gestellt. Für den Standort Spaichingen sieht der vorläufige Insolvenzverwalter, Dr. Thorsten Schleich, gute Aussichten auf Fortführung. Der Betrieb werde unverändert aufrecht erhalten.In Spaichingen sind 109 der 125 Mitarbeiter der Gruppe beschäftigt.
(Schwäbische Zeitung. Wäre ja wohl wert, auf der Spaichinger Seite veröffentlicht zu werden. Das Spaichinger Sterben ist eher ein regionales Phänomen und könnte auf der Regionaslseite die Leser nerven, dort, wo auch der Caritaspreis hinausposaunt worden ist.)

Der regierende Landtagspräsident hat das Wort
Troase: Finanzierungslücke ist gestopft
Der Förderverein Schwimmsport in Trossingen kann aufatmen: Landtagspräsident Guido Wolf hat am gestrigen Abend bekannt gegeben, dass die fehlenden 2000 Euro für die längste Freibadrutsche Baden-Württembergs nun zugesagt sind.
(Schwäbische Zeitung. Hugh, der erste regierende Landtagspräsident von Baden-Württemberg hat beschlossen. Merkt der nicht, dass er sich schon lange auf einer Rutsche befindet? Abwärts geht’s mit ihm! Was war denn da in Spaichingen?)

Noch eine Sitzung des regierenden Landtagspräsidenen
„Betriebsräte verdienen eine Würdigung“
DGB-Kreisverband hat zum ersten Empfang für ehrenamtliche Arbeitnehmer geladen
Von Yvonne Havenstein
Empfänge für Ehrenamtliche im kulturellen oder sportlichen Bereich haben längst Tradition. Auch im Landkreis Tuttlingen. Das Engagement in Personal- und Betriebsräten allerdings, bemerkte Landtagspräsident Guido Wolf, das erfahre hier noch viel zu wenig Aufmerksamkeit…die Vize-DGB-Bezirksvorsitzende Marion von Wartenberg, (rückte) auch die Frauenquote in den Mittelpunkt ihrer Ansprache…An der FDP, die sich für das Schicksal der Schlecker-Mitarbeiterinnen nicht interessierten, ließ sie kein gutes Haar; dafür lobte sie die gute Gesprächsbereitschaft der grün-roten Landesregierung, mit der es Übereinstimmungen beim Mindestlohn gebe und deren bildungspolitische Richtung die Chancengleich fördere.
(Schwäbische Zeitung. Lobsudelungsserie „Landtagspräsident“ die X-te. Die Redaktion lernt anscheinend gar nichts dazu.Die wartenberg hat auch nur einen Spruch drauf. Wer hat sich denn im Wahlkreis um die Schlecker-Frauen gekümmert? Der FDP-MdL Grimm war’s! Die Schwäz hat dies natürlich verschwiegen und die Pressemitteilung dazu nicht aktuell gebracht. Der Grimm leitet ja auch keine Landtagssitzungen in Tuttlingen.)

Dem Tod durch Gemeinschaft begegnen
Schwiegermutter Elisabeth Gwinner hofft auf Hilfe für junge Familie der vierfachen Mutter
Von Regina Braungart
Es muss sein, als ob sich die Erde auftut, einen zu verschlingen – das, was Oliver Gwinner und seinen vier Kindern am 14. März geschehen ist. Aus dem Nichts hat ihnen der Tod die Frau und Mutter geholt, vier Tage vor ihrem 33. Geburtstag. Ein Aneurysma im Kopf ist nachts geplatzt, ohne Vorwarnung. Von einer Stunde auf die andere ist die Welt nie mehr die gleiche.
(Schwäbische Zeitung. Schreibt Regina Braungart neue Strophen für ihr Lied vom Tod? Den Caritaspreis hat sie doch schon. Aktuelles gibt’s wohl nicht in Spaichingen. Steht ja auch woanders. Was juckt’s die immer gleiche Welt.)

Eine Frage an
Wieso tanzt man nicht in den April?
Gleich zwei swingend gute Laune machende Musikbands veranstalten am kommenden Montag, 30. April, einen „Tanz in den Mai“ in der Stadthalle. Es sind noch jede Menge Karten zu haben. Unsere Redakteurin Regina Braungart fragte den Musiker der „Red Jackets“, die neben der Prime Time Bigband spielen, Peter Hug..
(Schwäbische Zeitung. Warum schreibt sie immer noch und tanzt nicht ab?)

Regierungspräsidium lässt Schilder abbauen
Lkw-Verbot und Tempo 30-Strecke
Die Tempo 30 Schilder in der Eisenbahnstraße und die LKW-Verbotsschilder in einer Richtung am Längelenweg sind seit einigen Tagen verschwunden. Das Regierungspräsidium habe die Anordnung auf Entfernen der Schilder selbst getroffen, nachdem Bürgermeister Schuhmacher (Verkehrsbehörde) nach einem längeren Konflikt die vom Regierungspräsidium gesetzte Frist verstreichen lassen habe.
(Schwäbische Zeitung. Ist bereits ein alter Hut, der woanders schon am Haken hing. Selbstverständlich übernimmt das Regierungspräsidium die Verantwortung für Unfälle, und selbstverständlich lässt es jetzt überall im Regierungsbezirk solche Schilder abbauen, gell? Es wird Zeit, dass dieses Amt aufgelöst wird.)

Lokale Agenda 21 hat eine neue Sprecherin
Gruppe wünscht sich mehr Anerkennung
Der Arbeitskreis „Leben, Lernen und Wohnen“ der lokalen Agenda 21 hat Cathrin Koch als ihre neue Sprecherin bestimmt. Sie übernimmt damit die Position von Dr. Ingrid Dapp, die seit der Gründung der Agenda 1989 als Sprecherin fungiert hatte.
(Schwäbische Zeitung. Diese Alibiveranstaltungen sind nur Schwatzbuden ohne Kompetenz. Wozu gibt’s den Gemeinderat?)

Einzelhändler machen sich auf den Weg
Fusion mit Gewerbeverein beschlossen – Nur wenige Betriebe da
…Bürgermeister Hans-Georg Schuhmacher kritisierte, dass von 44 Mitgliedern der Werbegemeinschaft nur elf Betriebe anwesend seien.
(Schwäbische Zeitung. Deshalb sind sie nicht da? Wer nicht will, hat gehabt.)

Biene Maja zieht in die Arche
Kindergarten und Gartenfreunde kooperieren beim Thema Umweltschutz
(Schwäbische Zeitung. Und eine Redakteurin den Kürzeren, was Journalismus betrifft.)

Volkstänzer gestalten Fest am Maibaum
Für Wandergruppen gibt es in Denkingen am 1. Mai einen Zwischenstopp mit Bewirtung
(Schwäbische Zeitung. Tanz das Volk.)

Denkinger Verkehrskonzept nimmt Gestalt an
(Badische Zeitung. Als Gespenst?)

Kinder werden zu „Hänsel und Gretel“
(Badische Zeitung. Umgekehrt war’s. Wer ist die Hex‘?)

Betting und Porath gestalten Ausstellung
Die Künstlerin und die Autorin präsentieren in der Denkinger Mediathek ihre jeweilige Kunst
(Schwäbische Zeitung. Sie können’s nicht lassen. Kunsthonig.)

Facebook verbindet die Trossinger
Die Gruppe der Trossinger Zeitung ist ein Tummelplatz für Fans der Stadt
(Schwäbische Zeitung. Folgen die dem Spaichinger Kindergarten nach?)

Pflanzenkompetenz bei Efinger
Sonderveröffentlichung
(Schwäbische Zeitung. Ungenierte Reklame ist’s!)

Hagelflieger fehlt noch Geld
(Schwäbische Zeitung. Schwarzwälder Bote.)

„Grün-Rot fehlt Demographie-Strategie“
Kreisseniorenrat hofft auf Änderungen – Die eigene Jahresbilanz fällt positiv aus
Der Kreisseniorenrat (KSR) zeigt sich unzufrieden mit der Seniorenpolitik der Landesregierung. Der Vorwurf: Während die Stuttgarter Koalition Präventionsmaßnahmen für die Bereiche Kindergarten, Schule und Arbeitsplatz vereinbart hätte, gäbe es für das Alter nichts dergleichen.
(Schwäbische Zeitung. Zu sagen haben die nichts. Was ist mit den 30-jährigen Greisen?)

Heuberg ist für Windräder ideal
Der Gemeindeverwaltungsverband möchte aber die Standorte bestimmen
(Schwäbische Zeitung. Auf einmal? Es bläst der grüne Wind. Was war mit dem schwarzen?)

Sachverständiger bestätigt: „Keine Gesundheitsgefährdung“ – Landkreis will neue Lösungen
Von Ludger Möllers
Brand endet glimpflich, Asylbewerberheim bleibt strittig
(Schwäbische Zeitung. Da hat der Redaktionsbrandsachverständige wohl auf den falschen Knppf gedrückt.)

Tipp des Tages
(Schwäbische Zeitung. Per Anzeige eine haarsträubende Empfehlung der Zeitung für Esoterik, für einen „basischen Ganzkörper-Mineralwickel“ von einem Tuttlinger Kosmetikfachgeschäft. Wann empfiehlt jemand dem Blatt ein Ganzzeitungskondom?)

Sonntalsläuten
Auferstehung der Toten
(Schwäbische Zeitung.Bis jetzt können die leider nur im Grabe rotieren über das, was da so veröffentlicht wird.)

Ärztezentrum bietet Rundum-Programm
Kommenden Samstag stellen Mediziner ihre Praxen vor – Bevölkerung ist eingeladen
(Schwäbische Zeitung. Ungenierte Reklame, und der Ludger Möllers ist selbst schreibend mit von der Partie.)

Der Tod kann eine wackelige Angelegenheit sein

Auf Friedhöfen rütteln am Stein nur die Lebenden

Nicht bestanden?

(tutut). Rüttelprobe nennt’s nicht nur der Volksmund, wenn an Grabmälern gewackelt wird. Es sind allerdings nicht die Toten, die einen Aufstand aus dem Reich der Finsternis proben. Der jüngste Tag lässt noch auf sich warten. Nein, die Lebenden fordern den Stein heraus. Falls er mit Rütteln antwortet, gibt’s einen Denkzettel. Für die Angehörigen. Es soll mehr als einmal passiert sein, dass des einen Angedenken des anderen Malheur geworden ist. „Begraben unter Grabstein“ ist keine schöne Aussicht.

Wenn jetzt in Spaichingen gerüttelt und nicht geschüttelt wird, heißt dies amtlich einfach „Grabsteinkontrolle auf Standsicherheit“. Am 4. und 5. Mai ist es soweit, fremde und nicht städtische Hand wird angelegt.  Dies kann Folgen haben: „Sofern bei dieser Kontrolle lose Grabsteine auffallen, werden die Nutzungsberechtigten/Hinterbliebenen durch Aufkleber am Grabstein sowie ein Anschreiben der Friedhofsverwaltung informiert“.

Gelesen

(tutut). Das Spaichinger Stadtwappen schmückt ein Fenster im Regierungspräsidium nin Freiburg. Im Gegensatz zu vielen anderen Gemeindewappen aus dem Regierungsbezirk, welche Fenster der vielen Gänge verzieren in dem historischen Gebäude, ist Spaichingen im Vorhof des Allerheiligsten zu finden, wo das Wappen normalen Besuchern verborgen bleibt.  Nicht allein übrigens, auch die Kreiswappen fensterln dort, ebenso aus dem Kreis Tuttlingen die Wappen von Tuttlingen und Trossingen. 

Urzeitgemäßes Raumklima
Der alte Baustoff Lehm erlebt ein Comeback
…„Wände aus Lehm sorgen für eine konstante und gesunde Luftfeuchtigkeit in Innenräumen. Das schont die Schleimhäute der Anwohner und reduziert das Risiko für Erkältungskrankheiten“, so erklärt der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) auf seiner Internetseite einen der Vorteile des Baustoffs.
(Schwäbische Zeitung. Der BUND hat auch die S21-Gegner angeführt. Muss er deshalb von der Schwäz verlkündet werden? Wird in der Redaktion nicht recherchiert? Dann wäre ihr nämlich aufgefallen, dass Lehm kein so toller Baustoff ist, weil radioaktiv strahlend. Spiegel de. schrieb: „Radioaktivität
Forscher warnen vor Strahlung in Lehmhäusern
Bauen mit Lehm ist in, er gilt als der ökologische Baustoff schlechthin. Doch das Material hat eine kaum bekannte Eigenschaft: Es setzt radioaktive Isotope frei. Die Dosen können durchaus gesundheitsgefährdend sein, zeigen Messungen in einem bayerischen Fachwerkhaus.“)

Die Kirche baut auf das Ehrenamt
Freiwillige helfen beim Sparen – Gemeinsame Aktionen stärken den Zusammenhalt
(Schwäbische Zeitung. Das wichtigste Thema des Tages? Evangelische Minderheitenkirche in Spaichingen, Pfarrer Gehaltsempfänger, Evangelische Kirche baut auf Milliarden.)

Besuch bei Erwin Teufel auf den Spuren des Bindestrich-Staats
Die Badener und die Württemberger – seit 60 Jahren leben und gestalten sie den „Bindestrich-Staat“. Ehrengast bei vielen Veranstaltungen, die derzeit zum 60-jährigen Bestehen des südwestdeutschen Bundesstaats stattfinden, ist der Ministerpräsident a. D. Erwin Teufel aus Spaichingen. Eine badische Reisegruppe auf den Spuren Baden-Württembergs machte deshalb dieser Tage Station in der Primstadt.
(Schwäbische Zeitung. Ist er der Bindestrich? Landesgründer E.T.? Da war der gerade 13.)

Gemeinden feiern Verwaltungsverband
Seit 1972 kooperieren sieben Ortschaften auf dem Heuberg
(Schwäbische Zeiutng. Was gibt es da zu feiern? Wie war das mit Gosheim und Wehingen? Verwaltungsreform ist verhindert worden.)

„Sich selbst am Instrument versuchen“
Die Musikschule stellt am Samstag in Trossingen und Aldingen ihr Angebot für Kinder vor
(Schwäbische Zeitung. Von Musik könnennur die wengisten in Trossingen leben.)

Die Sprache ist keine Grenze
Das vom Stadtjugendreferat Trossingen veranstaltete zweite deutsch-russische Rock-Pop-Konzert ist ein voller Erfolg gewesen.
(Schwäbische Zeitung. Warum nennt man Trossingen auch Russingen?)

Diskussion über die Bahn
Der Verkehrsclub Deutschland, der BUND und der Landesnaturschutzverband laden ein zu einem Vortrags- und Diskussionsforum über das Thema „Eisenbahnen in der Region: gestern – heute – morgen“ in Trossingen ein.
(Schwäbische Zeitung. Übermorgen nicht vergessen.)

Stadt bezahlt mehr als 300000 Euro selbst
Gemeinderat gründet am 1. Mai eine Energiegesellschaft und beschließt somit das Nahwärmenetz
(Schwäbische Zeitung. Der Berlinerwürdesich jawohl wundern, wenn er den Mühlheimern dasmitbezahlen müsste.)

Besucher lernen von Profis das Fliegen
Die Fluggemeinschaft Leibertingen veranstaltet am kommenden Sonntag, 29. April, einen Informationstag für Interessierte des Segelflugsports.

Es wird Sommer in Tuttlingen
(Schwäbische Zeitung. Wann wird’s Frühling?)

„Frauen erobern Männerdomänen“
Bei Ausstellungsröffnung referiert Marianne Andres über Frauen in Führungspositionen
(Schwäbische Zeitung. Kampf der Geschlechter?)

Stadthalle blickt auf bewegte Geschichte
20 Jahre liegen zwischen Idee und Eröffnung – Teil 1 zum Zehnjährigen
(Schgwäbische Zeitung.Heißt die Stadthalle Yvonne Havenstein?)

Besucher staunen über Hobby-Kunst
Durchhausener stellen ihre Werke in der ehemaligen Schreinerei Blessing aus
(Schwäbische Zeitung. Was ist es wirklich: Gruscht?)

Grundschüler entdecken viele Fallen im Internet
Bei „Zeitung in der Grundschule“ hat die Wurmlinger 3b über Erfahrungen mit TV, Internet und Handy geschrieben
(Schwäbische Zeitung. Baumschüler winken mit dem Baumstamm.)

„Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen“
Bundespräsident a. D. Horst Köhler schwärmt vom Landkreis und warnt vor Gefahrenherden für die Welt
(Schwäbische Zeitung. Den, den er hingeschmissen hat?)

Volle Bücher stimmen Hermle optimistisch
(Schwäbische Zeitung. Noch keine PC?)

Geld machen mit der Schwäbischen Zeitung?

Raus aus dem Abbo, rein in das Abo: eine 180-Euro-Frage?

Klingelingeling, kommt ein Heiermann? Um eventuellen Urheberechtsansprüchen der Schwäbischen Zeitung vorzubeugen, wird hier auf die Abbildung von 180 Euro schweren Herzens verzichtet.

(tutut). Es klingt fast wie das wundersame Verwandeln von Wasser in Wein, um sich mal versuchsweise in der Sprache einer „Unabhängigen Zeitung für christliche Kultur und Politik“ anzunähern. Denn Wunder soll es immer wieder geben. Die Schwäbische Zeitung scheint ein Herz für verlorene Schafe unter ihren Lesern zu haben. Lockt sie wirklich ihrer Lektüre  Abtrünnige mit einer unerwarteten Geldvermehrung?

So berichtet ein Spaichinger über eine Begegnung der ganz besonderen Art. Und es soll sich keineswegs um ein Märchen handeln. Um die ihm besonders durch die  Wahlkrampfberichterstattung offenbar lästig gewordene Lokalzeitung loszuwerden, habe er getan, was in solchen Fällen normalerweise getan werden muss: Er habe das Abo gekündigt und dies auch noch umfassend in einem Brief begründet.

Aber eine christliche Zeitung wäre wohl keine christliche Zeitung, wenn sie sich nicht der verlorenen Schafe Leutkirchs annehmen würde. So schnell werden man und frau sie wohl nicht los.

Als es an der Haustür des Spaichinger Zeitungsabtrünnigen klingelte, so berichtet er weiter, waren es nicht die Zeugen Jehovas, die das Heil verkündeten. Sondern vor der Tür stand ein Mann, der sich als eine Art guter Hirte entpuppt habe.

Er verkündete dem Abokündiger offenbar große Freude, die der vermutlich nicht geträumt hat: Würde er die Kündigung wieder in ein Abo verwandeln, so wurde die Botschaft vernommen, winkte ihm der Lohn wahrscheinlich des Zeitungsimperiums – oder gibt es Geldesel?

In Zahlen ausgedrückt: 120 Euro bar, so berichtet der Überraschte, und zwei Monate kostenlose Lektüre im Wert von rund 60 Euro. Wer hätte das gedacht: Lässt sich aus und mit der Schwäbischen Zeitung tatsächlich auf diese Art Geld machen? Ist diese Botschaft so zu verstehen: Raus aus dem Abo, rein in das Abo, und schon gibt’s 180 Euro? Das wären ja mehr als die popeligen 150 Euro Betreuungsgeld, um welche die Regierung noch streitet. Ist das nicht zauberhaft? Ist schon Weihnachten?

Wie die Geschichte ausgegangen ist? Ohne Happy-End. Sie leben keineswegs weiterhin glücklich zusammen. Scheint also kein Märchen zu sein.