Eine Wahlanalyse

Neuaufbau der CDU mit dem verbrannten Tobias Schumacher?

(tutut). Vor gut 2 Wochen endete in Spaichingen eine im wahrsten Sinne des Wortes merkwürdige Bürgermeisterwahl. Es war eine rein interne Auseinandersetzung der Christlich-Demokratischen Personalunion, nachdem mit Tobias Schumacher der nach wie vor amtierende CDU- Orts- und Kreisvorsitzende, sowie Vorsitzender der weiland größten Gemeinderatsfraktion gegen den Chef im Ring, den amtierenden Bürgermeister Hans-Georg Schuhmacher antrat.

Allein schon diese Vorgänge würden für eine Vorabendserie im Privatfernsehen reichen.Der Herausforderer gehörte im Jahre 2004 bei der erstmaligen Wahl des amtierenden BGM nicht nur zu den lautesten Jubel-JU-lern und Gratulanten, er managte sogar den damaligen Wahlkampf von HGS.

An dieser Stelle sei die Freudsche Fehlleistung von Frau Havenstein auf der Podiumsdiskussion im Wahlkampf in Erinnerung gerufen: „ Herr Schumacher, mit 33 Jahren haben Sie ja schon eine Politiker-Karriere hinter sich…“ Wie recht sie hatte: Tobias Schumacher übernahm das Ruder der örtlichen CDU, und von Stund an ging es abwärts mit dem konservativen Flaggschiff des Landkreises.

Erst die Kommunalwahl versemmelt mit dem Verlust der Mehrheit, dann die eigene BGM-Kandidatur an die Wand gefahren und schließlich, als Konsequenz hieraus, auch noch den CDU-Landrat verloren. Eine schwarze Woche für den Chef der Schwarzkittel. Da spielt es schon keine Rolle mehr, dass er auch bei der Wahl des CDU-Landesvorsitzenden aufs falsche Pferd gesetzt hat.

Übrigens: der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion, Anton Stier, wackelt auch schon gewaltig.Ob mit ihm ein „Neues Miteinander“ möglich ist? Oder ob es nicht in der CDU bald heißen wird: „Für ein neues Miteinander, aber ohne dich, lieber Tobias“? Die sybillinischen Aussagen des CDU-MdL Wolf in der Presse lassen nichts Gutes erahnen( „Konsequenzen ziehen und erneuern…“).

Die Leidensfähigkeit der CDU-Basis wird auf eine harte Probe gestellt. Aber man wird der Situation nicht gerecht, wenn man Tobias Schumacher alleine verantwortlich macht. Sicher, er ist Vorsitzender von Spaichingen und dem ganzen Kreisverband (eine solche Ämterhäufung hat es übrigens auch noch nie gegeben). Tatsache ist aber, dass der EX-CDU-Landrat Wolf gar nicht schnell genug seinen Posten räumen konnte, um vermeintlich an höherer Stelle segensreich zu wirken. Ein guter Chef räumt seinen Schreibtisch auf, bevor er geht. Und Volker Kauder, Merkels Rasputin? Der muss den Euro und die EU retten und kann nicht auch noch Schwächen des örtlichen Bodenpersonals ausgleichen.

Alles in allem wirkt Tobias Schumacher allein gelassen und schlecht vorbereitet von seinen Vorgängern. Wurde er also verheizt? Mitnichten, schließlich hat er sich selber mit Hurra-Gebrüll ins Feuer gestürzt! Wer solche Wahlkampfhelfer hat wie er, braucht keine Feinde mehr.

War es nicht er selbst, der sich als Kandidat ins Rennen gebracht hat, obwohl dem Vernehmen nach die örtliche CDU durchaus auswärtige Interessenten hatte? Hätte er einen parteilosen auswärtigen Kandidaten gebracht, wäre er ein Held, weil dann die Wahl mindestens wesentlich spannender geworden wäre.

War es nicht er selbst, der seinen Wahlkampf mangels Sachthemen rein emotional angelegt hat(„für ein neues Miteinander, gegen Spaltung etc., piep,piep,piep, ich hab euch alle lieb“?) Dann darf er sich nicht wundern, wenn ein solcher Wahlkampf auch emotional geführt wird. Das Gegenteil von „gut  gemacht“ ist „gut gemeint“.

Wer um Himmels Willen hat ihn beraten? Dem Vernehmen nach keiner, zumindest keiner derjenigen Altvorderen, die über die notwendige Erfahrung verfügen. Ob sie überhaupt von ihm um Rat gefragt wurden?

Der Schrecken hat allerdings noch kein Ende: Wenn er jetzt glaubt, die 37 % Bürgerinnen und Bürger  hätten ihn gewählt, dann irrt er erneut. Zumindest ein Großteil seiner Wähler hat nicht für ihn, sondern gegen den Amtsinhaber votiert.
Das alles nicht erkannt zu haben, auf den Rat der Erfahrenen verzichtet zu haben, zeugt schlichtweg von fehlendem Talent, mangelnder Politik- , Berufs- und Lebenserfahrung und rechtfertigt im Nachhinein für manchen Kritiker die Wahlentscheidung für den Amtsinhaber.

Die CDU muss neu aufbauen und sie muss sich fragen lassen, ob dies mit dem verbrannten Tobias Schumacher möglich ist.(Ein kleiner Tipp eines Szene-Kenners: vielleicht sollte wenigstens jetzt der Rat der Erfahrenen in der CDU eingeholt werden).

Jetzt hopsen die Autos

Und die Frösche tunneln die B 14

Zwischen Dürbheim und Balgheim gibt’s der Frösche wegen noch tragende Rollen. Hier ist nichts untertunnelt. Dafür könnte das Warnschild auch weggelassen werden: Wer will schon zwischern beiden Orten Sekundenbruchteile auf der Straße lassen? Da ist der eine oder andere Hopser dann eben platt.

(tutut). Es war ein epochaler Modellversuch. Und ein sehr teurer obendrauf. Die gerade frisch gemachte B 14 zwischen Balgheim und Rietheim wurde für über 1 Million Mark untertunnelt. Der Frösche wegen. Damit sie auf ihren Wanderungen zwischen Wald und Dürbheimer Ried, hin und zurück, nicht mehr am Straßenrand aufgesammelt und über die Fahrbahn getragen werden mussten. Ohne märchenhaften Lohn, versteht sich. Denn welcher Frosch ist heutzutage noch ein verzauberter Prinz?

Das Modell hatte seinen Preis nicht nur damals, sondern heute, Jahrzehnte danach, ebenfalls, denn statt der Frösche hopsen nun die Autos über die B 14. Die Stoßdämpfer teilen jeden Tunnel mit.

Das mit den Modellen ist eine Art deutsche Krankheit. Es kann etwas schon Jahrzehnte im Ausland erprobt worden sein und sich bewährt haben: Kommt es nach Deutschland, wird es erst einmal zum Modell. Drei Spuren auf einer Bundesstraße: Modell. Ja, selbst ein Kindergarten trägt jahrelang das Prädikat Modellkindergarten.

Das muss irgendwie mit Zuschusstöpfen zusammenhängen. Für Modelle gibt’s einen Schlag extra. Auch wenn’s stets der Steuerzahler berappen muss. Das Supermodell, der Bildungsuperstar sozusagen, ist zur Zeit die Wiedererfindung von G9 durch die grün-rote Regierung. Hatte sich ja auch jahrzehntelang bewährt, bis das Gespann Schavan-Rau auf die nicht gerade neue Idee kamen, Abi in acht Jahren machen zu lassen. Hatte sich angeblich ja in der DDR bewährt. Es soll dort nicht alles schlecht gewesen sein.

Schavan und Rau sind Schall und Rauch, was Bildung anbelangt, dafür reißen sich Kommunen um das „Modell“ G9. Wer’s nicht bekommen hat, jammert und versteht die Welt nicht mehr. Den Abiturienten wird’s egal sein: Auch wenn ihre Prüfungen noch nie so wertfrei waren wie heute, umso größer sind die Besäufnisse und die Autoaufkleber, allein des Scheines wegen.

Gelesen

Die Stuttgarter wussten es schon lange.

Die Arbeiten an drei Bauabschnitte beginnen nach Ostern
(Schwäbische Zeitung. Wussten Sie, dass der Marktplatz nun „Bauabschnitte“ heißt?  Was vor Wochen im Gemeinderat und in der NBZ zu sehen war, nun auch in der Schwäz: die geplante Stadtloggia.)

„Wir sehen keinen Sinn mehr“
Die Agenda Arbeitskreis Verkehr löst sich auf – Kritik am Bürgermeister
Nach fast vierzehnjährigem ehrenamtlichen Engagement hat sich der Arbeitskreis Verkehr der Lokalen Agenda in Spaichingen mit sofortiger Wirkung aufgelöst. Der Sprecher, Dr. Rainer Wuest, legte sein Amt nieder, es fand sich kein Nachfolger. „Wir sehen keinen Sinn darin, die Arbeit des Arbeitskreises fortzusetzen,“ heißt es in der Pressemitteilung. Verkehrspolitische Entscheidungen würden immer öfter im Alleingang durch Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher getroffen.
(Schwäbische Zeitung. Sinnlose Pm-plemplem. Wer hat das geschrieben? Von wem stammt das Zitat? Wer ist „wir“?  W.S.? Presserechtlich ein unmöglicher Pfusch der Schwäz, die sich wohl noch immer für eine Zeitung hält. Dann sollte sie aber  Pressegesetz und Pressekodex nicht ignorieren.  Dieser AK liegt schon lange im Dornröschenschlaf. Jetzt also noch ein bisschen Wahlkrampf. Wer untätig ist, bestraft sich selber. Was hat dieser AK denn in der Vergangenheit an Aktivität geleistet?)

Die Primtal-Walker starten in die Saison
„Ran an die Stöcke“ heisst es jetzt wieder bei den Primtal-Walkern des Schneeschuhvereins Spaichingen: Treffpunkt ist immer Mittwochabend am Parkplatz der Schillerschule in Spaichingen.
(Schwäbische Zeitung. Gibt es immer noch Leute, die durch die Gegend stöckeln und dies für Sport halten?)

VdK Spaichingen fordert eine Stärkung von Behinderten
(Schwäbische Zeitung. Zu Nichtbehinderten?)

Aldingen will eine Gemeinschaftsschule
Der gesamte Gemeinderat und die Schulleitung sehen darin die Bildungszukunft
(Schwäbische Zeitung. Grün-rote Brille?)

An der Spitze der Balgheimer Narren gibt es Änderungen
Bei der Hauptversammlung der Kohlhaldaweible kommt es zu einer ungewohnten Kampfabstimmung
(Schwäbische Zeitung. Waren schon immer besonders närrisch.)

Der Blasmusiktreff erntet frenetischen Beifall
Das zehnte Konzert dreier befreundeter Musikvereine stößt bei 250 Besuchern auf positives Echo
(Schwäbische Zeitung. Schreibt die Spreng, macht’s überall peng!)

Nichts hat Mahlstetten so beschäftigt wie der Anschluss an die Daten-Autobahn
Bei der Bürgerversammlung spielt auch das fünfstellige Defizit im Bereich Wasser/Abwasser eine große Rolle – Kleinkinder-Betreuung zusammen mit Böttingen
(Schwäbische Zeitung. Das lag an den Unternehmen, nicht an Mahlstetten.)

Der große Trossinger Flohmarkt ist immer für eine Überraschung gut
(Schwäbische Zeitung. Donnerwetter, ausgerechnet die eine hat die Redaktion gefunden?)

Kolpingsfamilie tagt in Trossingen
(Schwäbische Zeitung. Warum nicht die Kolpingfamilie?)

Mäuserich Amadeus gewinnt singend und tanzend das Herz einer Katze
Schauspiel, Instrumente, Tänze und tolle Kostüme prägen die Aufführung des Musiktheaters „Katze, liebe Katze“ der Musikschule Trossingen
(Schwäbische Zeitung. Das mag zwar nachhaltig sein, aber umgekehrt wird Natur daraus.)

TV trotzt Ausscheiden von Übungsleitern und Funktionären
Der Wurmlinger Verein punktet zudem mit Angeboten für alle Generationen
(Schwäbische Zeitung. Trotzverein?)

Sänger des Liederkranzes Gunningen sind in vielen Sprachen zu Hause
Ob Deutsch, Englisch oder Französisch, die Sänger präsentieren die Stücke auswendig und gut verständlich
(Schwäbische Zeitung. Babylon auf der Baar?)

Das Spitzenspielt hält nicht, was es verspricht
(Schwäbische Zeitung. Ist schon vorbei, hat nicht gehalten, was es versprochen hat, oder?)

Gelesen

Oder lassen Sie sie daheim, rät der Frühling.

Alkoholisierter Pkw-Lenker fährt frontal auf Ampelmast – 6 Insassen im Fahrzeug eingeklemmt und zum Teil schwer verletztFOTO: Kamera24.TV

Infolge überhöhter Geschwindigkeit und erheblicher Alkoholisierung kam ein 20 Jahre alter Pkw-Lenker in der Samstagnacht, um 3.15 Uhr, mit seinem voll besetzten Pkw VW Golf von der Fahrbahn der Landstraße 433 ab und kollidierte mit einem Ampelmasten

Der junge Fahrer lenkte seinen Pkw von Denkingen in Richtung der Bundesstraße 14. An der Einmündung zur Bundesstraße wollte er dann eigentlich nach rechts in Richtung Aldingen ab-, bzw. einbiegen. Da er jedoch deutlich zu schnell fuhr und stark alkoholisiert war, fuhr er frontal auf einen gegenüberliegenden, massiven Ampelmasten. Eine Streife des Polizeireviers Spaichingen befand sich in unmittelbarer Nähe, war bereits Sekunden nach dem Unfall vor Ort und verständigte sofort Rettungskräfte und Feuerwehr. Denn in dem Kleinwagen, der inklusive Fahrer mit insgesamt sechs Personen besetzt war, wurden durch die heftige Kollision einzelne Insassen im Fahrzeug eingeklemmt. Die Wehren Aldingen und Aixheim mit insgesamt 45 Mann, außerdem sieben Fahrzeuge des Rettungsdienstes und mehrere Streifen der Reviere Spaichingen und Rottweil trafen bereits wenige Minuten später an der Unfallstelle ein. Die Feuerwehr befreite die teils eingeklemmten Personen mit schwerem Gerät aus dem total beschädigten Kleinwagen. Der Fahrer des Pkw und vier weitere Insassen wurden zum Glück nur leichter verletzt und durch den Rettungsdienst in die Kliniken Tuttlingen, Spaichingen, Rottweil und Schwenningen eingeliefert. Ein auf der Rückbank sitzender Mitfahrer musste jedoch mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert werden – gemäß aktuellem Stand hat sich der Gesundheitszustand des Mitfahrers stabilisiert. Der total beschädigte Pkw wurde von einem Abschleppdienst von der Unfallstelle geborgen. Der Abschnitt der Bundesstraße musste für die Dauer der Unfallaufnahme teilweise gesperrt werden.

Ein Alkoholtest ergab bei dem jungen Fahrer 1,34 Promille. Auf polizeiliche Anordnung wurde ihm von einem Arzt eine Blutprobe entnommen. Sein Führerschein wurde noch an der Unfallstelle von der Polizei beschlagnahmt. Er hat nun mit weiteren Ermittlungen – auch woher die 17 bis 20 Jahre alten jungen Männer zu dieser Stunde kamen – und einer Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung zu rechnen.
(Polizei Tuttlingen. Zu jung, zu party, zu auto.)

Polizei in Tuttlingen steht mit positiver Bilanz da
Eine deutlich über dem Landesdurchschnitt liegende Aufklärungsquote und vor allem eine weiterhin niedrige Kriminalitätsbelastung – trotz eines leichten Anstieges der Straftaten im vergangenen Jahr – belegen, dass die Polizei im Landkreis Tuttlingen mit Erfolg arbeitet.
(Neckarquelle. Mehr gute als schlechte Täter? Jeder glaubt seiner eigenen Statistik.)

Erste Schritte zur Gemeinschaftsschule
Die Bildungslandschaft steht vor gravierenden Veränderungen. Auch in Trossingen laufen derzeit die Überlegungen zur Schaffung einer Gemeinschaftsschule. Das wurde bei einer Informationsveranstaltung der SPD mit Löhrschulrektor Bernd Scharfenort deutlich.
(Neckarquelle. Abwärts: Siehe SPD- und grünregierte Länder.)

Friede den Spaichinger Wahlkämpfern?
Friede, Freude, Eierkuchen? Mitnichten. Der von einer Handvoll „Fans“ der beiden Bewerber mit harten und unfairen Bandagen geführte Spaichinger Bürgermeister-Wahlkampf, aus dem der Amtsinhaber als Sieger hervorging, hat ein Nachspiel: Drei Räte wollen zurücktreten.
(Neckarquelle. Keine Ahnung, aber darüber schreiben.)

Region
Süße Babys gesucht – erste Wonneproppen grinsen in die Kamera
SÜDKURIER Online sucht das süßeste Baby-Foto!
(Südkurier. Wenn das Zeitungsgrauen einen Namen bekommt.)

Leserreporter
Wir wollen Ihre Geschichten! Werden Sie Leserreporter!
(Südkurier. Machen Sie Ihre Zeitung selbst!)

Furtwangen
Weitere Brummton-Opfer melden sich
Brigitte Rieber ist nicht allein. Am 7. März berichteten wir, dass ihr ein mysteriöser Brummton den Schlaf raubt. Ursache unbekannt. Jetzt melden sich weitere von diesem Phänomen Geplagte. Auch an anderen Orten der Hochschulstadt brummt es, vor allem nachts.Am Hofrain ist so ein Gebiet, dem westlichsten Teil von Schönenbach. Dort gibt es drei Meldungen, die beim SÜDKURIER eingingen. Vom Hofrain stammt auch die eindrückliche Schilderung einer Mitbürgerin, die sich durch den Ton an das Geräusch anfliegender Bombenflugzeuge im Zweiten Weltkrieg erinnert fühlt. Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der Robert-Gerwig-Straße, wo gleich mehrere Personen durch einen mehr als lästigen Dauerton im Schlaf gestört werden. Auch am Marktplatz leidet eine Leserin seit Jahren unter diesen Geräuschen.
(Südkurier. Massenhysterie im Anmarsch?)

Ganz viel Kabale und kein bisschen Liebe
In Blumberg macht ein Gerücht die Runde. Ein böses Gerücht, kolportiert von Fützens Ortsvorsteher Ewald Gut, der die CDU-Fraktion zusammen mit Hermann Keller und Erich Scherzinger im Herbst des vergangenen Jahres im Zorn verlassen hat und mit ihnen jetzt die Fraktion der Unabhängigen Bürger bildet. Bei einem Bürger-Gespräch im „Hirschen“ hat er in dieser Woche das bis dahin nur hinter vorgehaltener Hand geäußerte Gerücht öffentlich gemacht. Der SÜDKURIER, behauptete der Architekt, habe einen CDU-kritischen Leserbrief nicht veröffentlicht und damit dem Druck der Christdemokraten nachgegeben. Wo bleibe denn da die Pressefreiheit?, fragte Gut in die Runde. Ein Besucher der Veranstaltung, er ist Guts Cousin, griff das auf und schimpfte ebenfalls über diese Zeitung. Nur: Wie kann der SÜDKURIER einen Leserbrief unterdrücken, den er überhaupt nicht bekommen hat? Denn der Leserbrief-Schreiber, das in Fützen aufgewachsene CDU-Mitglied Fridolin Baschnagel, hat seinen Leserbrief nur an die Mail-Adresse eines Donaueschinger Mitarbeiter des „Schwarzwälder Boten“ geschickt, der ihn an seine Kollegen in Blumberg weiterleitete. Gegenüber Gut muss er behauptet haben, beide Zeitungen beliefert zu haben – weshalb sonst hätte Gut den SÜDKURIER öffentlich an den Pranger gestellt?
(Südkurier. Was ist los mit den Christlichen?)

Kleinflugzeug stürzt in Bodensee
Die Rettungskräfte am Bodensee haben am Samstag nach dem Flugzeugabsturz weiter die Opfer und das Wrack gesucht. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei handelt es sich bei dem Piloten um einen 51 Jahre alten Mann aus dem österreichischen Bludenz in Vorarlberg.Laut Mitteilung waren die Identität des Passagiers und die Unglücksursache zunächst weiter unklar. Am Freitag war das Kleinflugzeug in den Bodensee vor Bregenz in Österreich gestürzt. Über Nacht hatten die Einsatzkräfte die Suche unterbrochen.
(Schwarzwälder Bote. Nach 24 Stunden immerhin wurde angenommen, dass niemand überlebt hat…)

Hechingen
Stadt bewirbt sich um Großgefängnis
Das Land Baden-Württemberg soll die in Rottweil umstrittene Justizvollzugsanstalt in Hechingen bauen. Dieser Meinung ist der Gemeinderat.Er erteilte gestern Abend Bürgermeisterin Dorothea Bachmann die Vollmacht, das Bewerbungsschreiben auf den Weg zu bringen. Bei einer Gegenstimme und zwei Enthaltungen fiel das „Meinungsbild“, das sich die Bürgermeisterin geben ließ, deutlich aus.“Ich bin dafür, dass man sich bewirbt“, hatte Dorothea Bachmann zuvor gesagt. Hechingen sei bereits Justizstandort und das Großgefängnis biete eine „große Chance“. Hechingen könne mit neuen Arbeitsplätzen und zusätzlichen Einnahmen rechnen. Andererseits sei bei einem Neubau andernorts die Schließung der jetzigen Untersuchungshaftanstalt zu befürchten.
(Schwarzwälder Bote. Gefängnisse haben Konjunktur in diesem Land.)

Blumberg
Die liebe Müh‘ mit der Umstellung auf die Sommerzeit
Sommerzeit – in diesem schlichten Wort schwingt irgendwie eine Stunde weniger Schlaf mit. Es soll sogar Menschen geben, die an den Folgen der Umstellung der Uhr mehrere Wochen leiden, bis sie sich daran gewöhnt haben, eine Stunde früher den Tag beginnen zu müssen. Doch auch das Vieh hat seine liebe Not mit der Sommerzeit.
(Schwarzwälder Bote. Es soll sogar Zeitungen geben, die diesen Nonsens nicht jedes Jahr wiederholen.)

Donaueschingen
Der Rückblick der „Leuchtfische“
Die Kunststiftungsstipendiatin Ute Hanel las gestern Auszüge aus ihrem Romanprojekt mit dem Arbeitstitel „Leuchtfische“ im Museum Biedermann. Es ist der erste Roman und für die gebürtige Friedrichshafnerin stehen dabei persönliche Wahrheiten, verklärte Rückblicke auf die eigene Jugend und um die Doppelmoral einer Dorfgeneration im Mittelpunkt. Bereits 2010 hatte sie den Schwäbischen Literaturpreises für ihre prosahaften Kurzgeschichten erhalten.
(Schwarzwälder Bote. Der gewohnte Kram, den wohl kein Verlag will.)

Hüfingen
Vernissage des Kunstkreises lockt die Massen
(Schwarzwälder Bote. Die üblichen Verdächtigen.)

Hüfingen
Einladung zum Nachmittag im Wald
Familien können einen vergnüglichen und lehrreichen Nachmittag im Wald am Sonntag, 25. März um 14 Uhr bei der Kneippanlage beim Hüfinger Römerbad erleben.
(Schwarzwälder Bote. Dafür wühlen die Schwarzkittel den Vorgarten auf.)

Rottweil
Gäubahn gewinnt weiter an Fahrt
Der Ausbau der Gäubahn geht voran: Jetzt beginnt die konkrete Planung für zwei weitere Streckenabschnitte, die der Bund in den Investitionsplan aufgenommen hat. Stuttgart 21 soll für die direkte Anbindung an den Flughafen sorgen. „Die weiteren Strecken sind im Investitionsrahmenplan fest verankert“, betont der Vorsitzende des Interessenverbandes Gäubahn, Guido Wolf. Nach dem Abschnitt Horb-Neckarhausen beginnt die Planung für die „Doppelspurinseln“ zwischen Rottweil-Neufra sowie Rietheim und Wurmlingen.Die Kosten für den zweigleisigen Ausbau belaufen sich auf insgesamt 140 Millionen Euro. Darunter zahlreiche kleinere Maßnahmen und die „Singener Kurve“ für den Güterverkehr.
(Schwarzwälder Bote. So langsam wie eh und je. Wieviele Bauzipfelchen hat Guido Wolf in den nächsten Wochen noch auf Lager?)

Fast 1 Million Aufrufe im Monat

In vier Wochen 30 000 Besucher beim Grüselhorn mit NBZ

(tutut). Da immer wieder mal nachgefragt wird, wie oft das Grüselhorn bzw. die Neue Bürger-Zeitung angewählt werden, sollen hier einmal die aktuellen Zahlen genannt werden. Im  letzten Monat haben 30 000 Besucher in den Blog geschaut, es gab fast 1 Million Aufrufe.

Verbrannt

(tutut). Da hat Tuttlingen großes Pech gehabt. Das Feuer im 19. Jahrhundert hat ein Bild ausgelöscht, welches 1643 wert war, auf einem Merian-Stich festgehalten zu werden. Eine starke Vergrößerung – hier ein Ausschnitt – schmückt das Innere des Regierungspräsidiums. Abzüge werden heute so für 100 bis 200 Euro gehandelt.

Gelesen

Festhalten!

Jugendliche zeigen ihr Spaichingen 2024
Privatleute verschiedener Herkunft finden sich zu einem idealistischen Projekt zusammen
Von Regina Braungart
Überraschend einfach ist es, wenn man Tayfun Yengec reden hört: Spaichungen ist eine grüne Wiese mit lauter bunten Blumen drauf. Dabei treiben den Deißlinger und die anderen Mitglieder der Gruppe, die sich zum Pressegespräch trifft, keineswegs naive Multikulti-Vorstellungen. Trotzdem ist es einfach: Statt gebetsmühlenhaft die ein Prozent Unterschiede zwischen den Kulturen und Religionen zu wiederholen, gehe es darum, die „99 Prozent Gemeinsamkeiten“ zu betonen, sagt Yengec. Es ist also eine von privatem Idealismus getragene Idee, die die Männer – noch ist keine Frau dazu gestoßen – jetzt tatkräftig in die Wirklichkeit umsetzen wollen. Zielgruppe sind Jugendliche, die in Spaichingen und Umgebung leben, hier zur Schule gehen, hier ihre Freunde haben, hier arbeiten. „Project 2024“ heißt es. Ziel ist, dass sich Jugendliche melden, die Lust haben, einen Kurzfilm zu drehen…Das Team, das sich spontan zusammen gefunden hat in diesem offenen, menschenliebenden Anliegen, Jugendliche zu unterstützen ihre eigenen Perspektiven zu finden, setzt sich aus Fachleuten der verschiedensten Art zusammen. „Project 2024“ heißt es. Ziel ist, dass sich Jugendliche melden, die Lust haben, einen Kurzfilm zu drehen…
(Schwäbische Zeitung. Was drauf steht, ist nicht drin. Was wünscht sich ein Dreißiger von 2024? Schwester Regina in ihrem schwurbeligen Multi-Kulti-Element. Randgruppenthema. 99 Prozent Gemeinsamkeiten gibt es nicht einmal zwischen Schwaben und Badnern und schon gar nicht zwischen Spaichingern. Oh, wie ist sie doch menschenliebend, wenn es um diese Stadt geht. Aber hier sind ja „Fachleute“ am Werk, die mit Spaihcingen sozusagen nichts am Hut haben. Lauter Männer, aber keine Jugendlichen, wie der Titel suggeriert. Und dann noch ein sogenannter Stadtjugendreferent. Wer braucht den eigentlich in Spaichingen? Warum in die Zukunft spinnen, wenn die Gegenwart so nah ist?)

Gewerbeverein stimmt Fusion zu
Außerordentliche Mitgliederversammlung genehmigt ergänzte Satzung
Es stecken wohl einige Stunden an Arbeit und Hirnschmalz hinter dem, was am Donnerstagabend Geschäftsführer Hermann Früh, der frühere Vorsitzende und Ehrenmitglied Roland Dreizler und Vorsitzender Leo Grimm den 18 Mitgliedern und einigen Gästen von der Werbegemeinschaft „Spaichingen aktuell“ präsentierten: die Ziele eines fusionierten Gewerbe- und Handelsvereins, die Struktur, die Beiträge und die neue Satzung. Zum Schluss der außergewöhnlichen Mitgliederversammlung im „Engel“ stimmten der Fusion die Mitglieder einstimmig, den neuen Beitragssätzen bei einer Enthaltung die große Mehrheit und der Satzung bei einer Gegenstimme und einer Enthaltung ebenfalls die große Mehrheit der Versammlung zu.
(Schwäbische Zeitung. Liefert Schwester Regina die Grieben zum Schmalz? Wie flehte jener Schwabe: „Herr, wirf Hirn ra!“ Entscheidend für Spaichingen wird sein, dass Imagepflege nicht aus dem Katalog teuer zugekauft wird, es wimmelt nur so überall von Stadtverbesserern, sondern dass die Stadt selbst ihr eigenes Potenzial herausstellt und verbessert.)

Bäume auf dem Marktplatz werden gefällt
Am frühen Freitagvormittag sind auf dem Spaichinger Marktplatz die Bäume auf dem Grünstreifen zur Hauptstraße gefällt worden. Die Bäume müssen im Hinblick auf die geplante Sanierung des Platzes weichen. Obwohl die Sanierungsarbeiten sukzessive geplant sind, müssen die Bäume bis Ende März gefällt sein, ehe die Vegetationsphase einsetzt.
(Schwäbische Zeitung. Laut Naturschutzgesetz dürfen Bäume seit 1. März nicht mehr gefällt werden.)

Beim Turnverein stehen Ehrungen im Mittelpunkt
Peter Nawarra übergibt das Amt des stellvertretenden Vorsitzenden an Sascha Keller
Bei der Generalversammlung des TV Spaichingen am Donnerstagabend in der Gaststätte Kreuz in Spaichingen hat es jede Menge Ehrungen gegeben – vier Mitglieder sind sogar schon seit 60 Jahren mit dabei.
(Schwäbische Zeitung. Wenn das alles wäre…Aber es gab durchaus Wichtigeres als Alterserscheinungen.)

Balgheim will Grundschule stärken
Mehr Schüler benötigt mehr Platz
(Schwäbische Zeitung. Zu spät.)

Axel Heil zeigt seine Kunst
Heute werden restliche Fastentücher gehängt
(Schwäbische Zeitung. Solange es bei Tüchern bleibt in Dürbheim…Alles Kunststücke?)

Kirchengemeinden legen neue Ziele fest
Seelsorgeeinheit wächst gut zusammen – Verwaltungsarbeit verbraucht zu viele Ressourcen
(Schwäbische Zeitung. Was mal mit zwölf Aposteln begonnen hat, endet auch in Trossingen in Geschäftsordnungsanträgen von Vereinsmeiern.)

Stadt Trossingen ehrt fast 150 Sportler
Insgesamt werden bei der traditionellen Sportlerehrung 183 Urkunden vergeben
(Schwäbische Zeitung. Gut versteckt.)

Ein Urgestein feiert den 90. Geburtstag
(Schwäbische Zeitung. Urgesteine ziehen jeden Schreiber runter.)

Talheimer können neue Schuppen bauen
Gemeinde schafft dafür Platz
(Schwäbische Zeitung. Statt Krematorium?)

Spielplatz der Generationen kommt voran
Positives hat Durchhausens Bürgermeister Erwin Link in der jüngsten Gemeinderatssitzung zum geplanten Mehrgenerationen-Spielplatz berichtet.
(Schwäbische Zeitung. Wer spielt mit ihnen?)

Bürger leben im Kreis TUT sicher
Es gibt weniger Delikte und eine höhere Aufklärungsquote als anders wo
(Schwäbische Zeitung. Die Tuttlinger Polizei schafft es sogar, Morddrohungen ineinem Tag so aufzuklären, dass die Polizei andernorts sich damit beschäftigen muss. Sicherheit ist realtiv.Nicht jede Straftat ist registriert.)

Tipp des Tages
Gleich zwei verkaufsoffene Sonntage stehen an diesem Frühlings-Wochenende auf dem Programm. In Spaichingen kann von 12 bis 17 Uhr gebummelt werden, in Tuttlingen öffnen die Geschäfte von 13 bis 18 Uhr ihre Pforten. In beiden Städten gibt es auch einiges an „Drumherum“ für die Sonntagsbummler.
(Schwäbische Zeitung. Christliche Kultur.)

Gäubahn sorgt fürFreude und Schock
Helles Entsetzen hat gestern im Planungsausschuss des Regionalverbands geherrscht, als Nahverkehrsberater Ulrich Grosse berichtete, die Landesregierung wolle die Gäubahn nicht, wie beabsichtigt, an den Flughafen anbinden, sondern in einer großen Schleife um Stuttgart zum Hauptbahnhof führen…Spontan beschloss der Ausschuss fast einhellig, per Brief in Stuttgart zu protestieren. Derweil kam Guido Wolf, der CDU-Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Interessenverbands, gestern mit einer positiven Nachricht.
(Schwäbische Zeitung. Lothar A.Häring, wo ist der Schwäz-Landtagspräsident geblieben? Was hat der bloß gemacht mit der Gäubahn, als seine CDU noch regiert hat?)

Was bedeutet Geld im Alltag?
Am Mittwoch, 28.März, beleuchtet der renommierte Wirtschaftsethiker Prof. Karl-Heinz Brodbeck in einem Vortrag in der Stadthalle ab 20 Uhr grundlegende Ursachen der problematischen Entwicklungen der Wirtschaft und des Finanzmarktes.
(Schwäbische Zeitung.Wer? Gute Frage.Wieviel kriegt der dafür?)

Sonntagsläuten
Mehr Schein als Sein…
(Schwäbische Zeitung. Stimmt.)

Spaichinger Grundschüler frühstücken mit Bankvorstand
Die Klasse G 3 der Spaichinger Rupert-Mayer-Schule hat sich jetzt auf den Weg gemacht, um mit Winfried Baumann, dem Vorstandsmitglied der Volksbank Donau-Neckar, bei einem gemeinsamen Frühstück über die Geheimnisse einer Bank zu plaudern. Der Besuch fand im Rahmen unseres Projekts „Zeitung in der Grundschule“ statt.
(Schwäbische Zeitung. Wann ist endlich die Baumschule dran? Auch im Wald wird sich doch eine Bank finden lassen.)

Tuttlingen will sich attraktiver machen
Palette der Stadtführungen wird breiter, für Donauversickerung gibt es ein neues Konzept
(Schwäbische Zeitung. Bisher alles versickert?)

Autofahrer stößt an Auto und Zapfsäule
(Schwäbische Zeitung. Waren die im Weg?)

Der Dicherfürst vom Bodensee wird heute 85

Martin Walser als „Reiter über dem Bodensee“ krönt einen Brunnen von Peter Lenk in Überlingen.

Festtagsheraldik
von Martin Walser

Seine Schürze ist grün,
und das ist keine politische Farbe,
er ist der Gärtner, der erste des Landes, er kennt den Boden und pflegt ihn auf Gedeih
und gegen Verderb.

Könnte man sich auf alle
verlassen wie auf ihn,
dann wäre Demokratie
eine leise blühende Ordnung.
Sensationen überläßt er sonstwem und zieht Arbeit vor. Und wirkt fromm dabei. Arbeitsfromm.

Und begeistert, immer von Sachen. Macht übt er aus nur
nach Uhrmacherart: er richtet das Werk, daß die Zeit nicht
ins Toben gerate.

Segensreich zu sein liegt ihm.
Heilig nüchtern. Das paßt zu ihm.
Überhaupt Wörter von früher.
Er macht sie brauchbar.

Schlaue verfehlen ihn.
Designern ist er zu eckig.
Er läßt die Illusion zu,
das Gute sei möglich.

(von Martin Walser 1999 zum 60. Geburtstag von Erwin Teufel geschrieben)

Wer ist in Spaichingen das Ampelmännchen?

Kreisel sind nicht nur für „Ochsen“

(tutut). Zwei Kinos sind Vergangenheit, dafür gibt es Lichtspiele auf der Hauptstraße. Rot-Gelb-Grün regelt den Verkehr in Spaichingen und riegelt ihn oft auch ab. Für eine Menge Geld soll ein weiteres Lichtspieltheater an der Einmündung der Dreifaltigkeitsbergstraße hinzukommen. Da geht das Regierungspräsidium mit dem Geld des Steuerzahlers großzügig um.

Der Effekt wird allerdings nicht die Rede wert sein, denn wer den Berg hinunter fährt und Rot sieht, wird rechts oder links auf Nebenstraßen ausweichen und den neuesten Gesslerhut ignorieren. Dies ist heute bereits ohne Ampel der Fall.

Den Kreisel beim „Ochsen“ will in Spaichingen niemand mehr missen. Er hätte in der Hauptstraße wohl nicht der einzige sein müssen, da weltweit erprobt und bewährt, auch wenn in Deutschland alles sehr spät importiert wird und dann zunächst meist als Modell dienen darf.

Es war im „Kreuz“, beimn letzten Auftritt des Bürgermeisters vor der Wiederwahl, wo FDP-Stadtrat Harald Niemann Skizzen aus dem Rathaus vorzeigte. Sie stammten von der für die neue Verkehrsregelung verantwortlichen Firma und schlugen für alle Knotenpunkte in der Hauptstraße Kreisel vor. Kassiert wurden diese Vorschläge offenbar von Experten des Rathauses. Platzmangel hieß das Argument. Wo allerdings ein Wille gewesen wäre, wäre sicher auch ein Weg gefunden worden. Vorbei an den jetzigen Lichtspielen. Kreisel sind nicht nur für „Ochsen“. Deshalb stellt sich nun die Preisfrage: Wer ist das Ampelmännchen von Spaichingen? Ohne „H“!

Gefragt

Glauben die Spaichinger wirklich, dass das Regierungspräsidium überall hinschaut, wo in Gemeinden Tempo-30-Schilder aufgestellt worden sind? Ob die Behörde es sich leisten kann, ein Herz für Raser zu haben gegen Straßenanlieger? Warum ist  es in Spaichingen anders, als in anderen Orten, wo auf rechtlich einwandfreiem Weg genauso Tatsachen geschaffen worden sind? Haben  sich Anlieger der Eisenbahnstraße  mal erkundigt, wer ihnen wirklich das verfrühte faule Osterei ins Netz gelegt hat, um damit gegen den Bürgermeister im Wahlkampf anzustinken begleitet von künstlicher Empörung einer Möchtegernzeitung, die erst jetzt nach der Wahl die betroffenen Anlieger entdeckt und aus angeblichen Rechtsverstößen ein Evangelium macht, welches nur bedeuten kann, dass es in Wirklichkeit um ideologische Borniertheit geht?