Morddrohungen für Tobias Schumacher normaler Wahlkampf?

Stuttgarter Zeitung: „ein beispiellos schmutziger Wahlkampf „

(tutut). Spätestens gegenüber der Stuttgarter Zeitung hat der Herausforderer von CDU-Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher, der CDU-Kreisvorsitzende und Spaichinger CDU-Stadtverbands- und Fraktionsvorsitzende, die Maske des Biedermannes fallen gelassen. Für ein „neues Miteinander“ und noch ein paar Sprüche aus der Mottenkiste der Phrasologie tritt der Junganwalt an. Wenn die Stuttgarter Zeitung nun die „Marke Spaichingen“ beschreibt, welche er ebenfalls wahlkämpfend verheißt, dann kann sie an Tobias Schumacher abgelesen werden: „Ein beispielloser schmutziger Wahlkampf“ (Stuttgarter Zeitung) scheint das neue Markenzeichen anzukündigen.

Der Kandidat hat sich bisher trotz mehrfacher Aufforderungen nicht distanziert von Sauereien, so muss dies wohl genannt werden, welche im Umfeld seines Wahlkampfes vorgekommen sind. Gegenüber der Stuttgarter Zeitung setzt er noch eins drauf: „Manche würden sich ‚zu Opfern stilisieren‘, die gar keine sind‘, sagte Schumacher in Richtung Kastilan. Der habe ihn drei Monate lang mit Schmutz beworfen. ‚Der muss sich nicht wundern‘ „. Wer Morddrohungen wüstester Art bekommt, stilisiert sich zum Opfer? Da ist die Kriminalpolizei ganz anderer Meinung. Von ihr wird Tobias Schumacher demnächst sicher hören.

Steckt also Tobias Schumacher selbst hinter den Morddrohungen? Hier tut sich ein Abbgrund von Demokratieverrat auf. Der Kriminalpolizei kann man nur raten: Übernehmen sie Tobias Schumacher!

Er ist sich als Anwalt erneut wohl nicht zu blöde, zum wiederholten Male Jochen Kastilan zu verleumden mittels wohl übler Nachrede. Die Neue Bürger-Zeitung im Internet gibt es seit dem 31. Januar, heute ist 10. März. Nach Tobias Schumacher sind dies drei Monate?

Was kann er außerdem nicht neben falschem Rechnen? Ist er als Jurist unfähig, gegen angeblichen „Schmutz“ vorzugehen, mit dem er sich beworfen fühlt?

Spaichingen hat am Sonntag eine Bürgermeisterwahl. Wo ist angesichts solcher Äußerungen eines Kandidaten die Wahl? Verniedlicht er nicht ein verabscheuungswürdiges Vorgehen seines Fraktionskollegen Christian Kauth, wenn er gegenüber der Stuttgarter Zeitung sagt: „So etwas passiert immer , wenn der Wahlkampf in die entscheidende Phase gelangt“.

Wie bitte? Wo lebt dieser Mensch? Der will Bürgermeister werden in Spaichingen? Ist die Stadt so heruntergekommen, dass dies normal ist? Herrscht der totale Sittenverfall? Tritt der Mann nicht alles mit Füßen, was zu einem normalen Miteinander in einer Gemeinde gehört?

Ausriss aus der Stuttgarter Zeitung vom Samstag. Der Autor ist kein „Blogger“, sondern auch „nur“ ein erfahrener langjähriger Journalist, Korrespondent der Stuttgarter Zeitung für die Region Bodensee und Oberschwaben.   

 

 

4 Gedanken zu “Morddrohungen für Tobias Schumacher normaler Wahlkampf?

  1. Liebe Leserinnen und Leser,

    ich bin echt geschockt, wie dieser Wahlkampf so entgleist ist.
    Ein Nachbar von uns, der schon über 80 Jahren alt ist und immer in Spaichingen geblieben ist, hat erklärt, dass er sich an keinen Wahlkampf erinnern kann so wie diesen.
    Hier nur die wichtigsten Punkte :

    1. Die Reaktion des Heuberger Boten, hauptsächlich Frau Baumgart, hat sich nicht daran gehalten, wie sie selbst schrieb: „Der Heubergbote Bote wünscht eine faire, sachliche und unterhaltsame Debatte“. So weist sie auf ihre neu begonnene Facebook-Gruppe hin: Massive und einseitige Berichterstattungen im Heuberger Boten zu Gunsten von Tobias Schumacher.

    2. Keine/Kaum Fakten bei Tobias Schumacher:
    Auch was er mit der CDU-Fraktion im Gemeinderat eingebacht hat, geht gegen seinen Hauptforderung und -ziele: eine besseres Miteinander, neue Marke Spaichingen, Abbau der Verschuldung, Unabhängigkeit, Verkehr in der Primstadt, ….

    3. 10 seitiges Polzer-Schreiben:
    Der Redakteur mit dem Kürzel (sz) hat im seinem Bericht (3.3.2012) vergessen, was Herr Polzer in seinem Brief Punkt 1 „Vorbemerkungen und rechtliche Absicherung“ vermerkt hat: „Ich werde in diesem Brief keine Namen nennen, ….“. Also kann man nicht nachprüfen, was Sache ist. So schwach sind also seine Argumente!
    Und der Verfasser (sz) hat auch nicht berichtet, wie der 10 seitige Polzer-Brief mit der Person des Bürgermeisters umgegangen ist. Man muss davon ausgehen, dass ein Psychotherapeut an der Wahrheit kein Interesse hat, denn er ist nur an den Wirkungen interessiert.
    Meiner Meinung nach hat er Tobias Schumacher damit auch keinen guten Dienst erwiesen, obwohl Polzer für ihn wirbt.

    4. Schmutzdebatte durch Christian Kauth, CDU-Gemeinderat: Diese Eidesstattliche Versicherung (Name unleserlich gemacht, aber die beschriebene Mutter ist in Spaichingen bekannt) dokumentiert den Versuch des Ch. Kauth, den Wahlkampf gegen den CDU-Bürgermeister auf ein bisher nicht für möglich gehaltenes unterstes Niveau zu senken. Der Heuberger Bote hat diese Mutter wegen der Krankheit ihres Sohnes interviewt.
    5. Wahlempfehlung für Tobias Schumacher am 8.3.2012 im Heuberger Bote:
    Es fehlen die Unterschriften von Franz Schuhmacher und Erwin Teufel.
    Die alten Seilschaften regen sich immer noch. Nur werden sie es nicht mehr schaffen, wieder an die „Macht“ zu kommen.

    6. Bürgermeister und die Verwaltungsgemeinschaft:
    Es gab noch nie eine Kampagne gegen den Bürgermeister in Spaichingen bloß weil er versucht hat, was schon lange gemacht gehörte: eine gerechtere Verteilung der Kosten.

    7. Morddrohungen gegen den Journalisten Kastilan und seine Ehefrau (siehe Artikel):
    Ohne den Ermittlungen der Kriminalpolizei vorwegzugreifen bei ihren Recherchen auf der Suche nach dem oder den Tätern, welche sich umfassend strafbar gemacht haben, muss in diesem Zusammenhang erneut die Frage an den Kandidaten gestellt werden, mit der er schon vor Tagen konfrontiert worden ist Warum distanziert er sich nicht ohne Wenn und Aber von mutmaßlichen kriminellen Machenschaften eines CDU-Stadtrats und Mitglieds seiner Fraktion, deren Vorsitzender er ist ? Ist er darin verwickelt? Ist der Junganwalt nicht dabei, immer wieder von „Lügen“ im Grüselhorn zu reden, ohne hierfür einen einzigen Beweis beizubringen? Weiß er nicht, dass er sich damit strafbar machen kann? Die Stuttgarter Zeitung hat heue sogar einen 2 spaltigen Artikel gebracht. Und sie ist entsetzt, was in Spaichingen so abgeht!

    8. „Wer arbeitet macht Fehler, wer viel arbeitet macht viel Fehler, wer nicht arbeitet macht keine Fehler“. Das gesteht sich auch der Bürgermeister ein.

    Es lohnt sich, dieses Schreiben zu bedenken.
    Es lohnt sich, dieses Schreiben weiterzuleiten auch nach dem Wahltag.
    Und dann bin ich überzeugt, dass ihr euer Kreuz dem alten und neuen Bürgermeister gebt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Klaus Häcker

  2. Der Autor ist kein “Blogger”, sondern auch “nur” ein erfahrener langjähriger Journalist, Korrespondent der Stuttgarter Zeitung für die Region Bodensee und Oberschwaben.

    Ich bewundere Ihren Erfolg!

  3. Bemerkenswerter Artikel. Würde gern mehr Beitraege zu dem Thema lesen. Freu mich auf die naechsten Posts.