Gelesen

(tutut). Die Südkurier-Domina: Seid Ihr auch alle schön brav? Oder anders ausgedrückt: Springt Ihr nicht über mein Stöckchen, gibt’s was auf die Söckchen. Viele Leser schätzen die Zeitung aus Papier, weil sie zwar veraltet ist, aber so schön zum Frühstück passt, da gibt’s manchmal ja auch altes tägliches Brot. Dass die Zeitungen längst nicht mehr vom Papier allein leben, zeigen sie damit, dass Schwarz auf Weiß auf dem Papier längst nicht mehr alles steht, was veröffentlicht wird. Immer mehr Artikel sind nur im Internet lesbar. Ob Südkurier oder Schwäbische Zeitung. Alle machen es so mit ihrer Heimatkunde. Da sieht dann der brave Zeitungshalter am Frühstückstisch ganz schön alt aus mit seinem teuren Abo,  und er merkt es nicht einmal einmal.

Freiburger «Papstbänke» sind ausverkauft
Nach dem Besuch von Papst Benedikt XVI. in Freiburg hat die katholische Kirche insgesamt 5000 Holzbänke des Papstgottesdienstes an den Mann und die Frau gebracht. «Wir sind ausverkauft», sagte ein Sprecher der Erzdiözese Freiburg am Samstag der Nachrichtenagentur dpa. Der Verkauf der sogenannten Papstbänke werde beendet. In den vergangenen fünf Monaten seien die fünf Meter langen und rund 140 Kilogramm schweren Holzbänke aus dem Schwarzwald stark nachgefragt worden. Zu den Einnahmen machte die Kirche keine Angaben. Die Bänke dienten den 100 000 Besuchern des Papstgottesdienstes am 25. September in Freiburg als Sitzgelegenheit.
(Schwäbische Zeitung. Acht davon hat der Spaichinger FDP-MdL Leo Grimm erworben und Gemeinden wie Spaichingen, Donaueschingen, Hüfingen, Blumberg vermacht.)

Streit zwischen Jugendlichen eskaliert
Insgesamt fünf Personen im Alter von 15 bis 21 Jahren waren am Donnerstagabend in eine teils körperliche Auseinandersetzung in Rietheim-Weilheim verwickelt.
(Neckarquelle. War früher normal, stand aber nicht in der Zeitung.)

Polizei muss Kaninchen einfangen
Mit gleich zwei Ausreißern hatte es eine Streife des Polizeireviers Tuttlingen in der Freitagnacht Auf dem Schildrain zu tun. Ein Anwohner verständigte die Polizei, weil dort auf der Fahrbahn ein schwarzes und ein weiß/schwarzes Kaninchen herumliefen.
(Neckarquelle. Ostern steht vor dem Polizeirevier.)

Prozess gegen mutmaßlicher Mörder von Tobias beginnt
(Schwäbische Zeitung. Nicht, was Sie denken!)

15.660 Unterschriften gegen Schweinezuchtprojekt Oberbaldingen auf dem Weg nach Berlin
Riesig ist mittlerweile das Interesse am Thema Schweinezuchtprojekt Oberbaldingen. Der Siedersaal im Haus des Bürgers war bis auf den letzten Platz gefüllt beim Expertenforum. Zuvor hatte es eine beeindruckende Menschenkette gegeben.Riesig ist mittlerweile das Interesse am Thema Schweinezuchtprojekt Oberbaldingen. Der Siedersaal im Haus des Bürgers war bis auf den letzten Platz gefüllt beim Expertenforum. Zuvor hatte es eine beeindruckende Menschenkette gegeben.
15.660 Unterschriften von Gegnern der Anlage wurden symbolisch an drei Bundestagsabgeordnete von CDU, SPD und Grüne überreicht. Sie wurden bereits vorab an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags verschickt.
Bei der Veranstaltung der Bürgerinitiative, die vom Redaktionsleiter der NECKARQUELLE, Günther Baumann, moderiert wurde, machte der Bundestagsabgeordnete Siegfried Kauder (Villingen-Schwenningen) den Besuchern Hoffnung, dass die Änderung des Bundesbaugesetzes noch so rechtzeitig geschehen könnte, dass das Bauvorhaben verhindert wird.
(Neckarquelle. Menschenkette gegen Sauen statt gegen Raketen, mal was Neues. Der Siegfried Kauder hat schon so manches versprochen. Was sagt denn sein Bruder? Ausgerechnet Protest gegen Saustall in Berlin?)

Die FDP genießt ihren Baar-Bonus
Viel schlechter könnte der Befund aus der großen Politik für die Liberalen kaum sein. Szenenwechsel! Die FDP in Donaueschingen. Ein gänzlich anderes Bild: Allerbeste Wertschätzungsnoten vom gefühlten Koalitionspartner im bürgerlichen Lager, dem christdemokratischen Oberbürgermeister. Selbstvertrauen in die Unverzichtbarkeit der eigenen Rolle. Dazu das selbstbewusst vorgetragene Credo liberaler Überzeugungen. Und damit auch Zuversicht für eine Renaissance der Freidemokraten…Immerhin gut dreißig Mitglieder waren der Einladung des Stadtverbandsvorsitzenden Niko Reith in das Hotel Grüner Baum gefolgt, wo am Abend zuvor auch die CDU nur vierzig Gäste zum gleichen Anlass auf die Beine brachte…Wieder zu Kräften kommen, diese Absicht hatte der 42-jährige Finanzberater und FDP-Chef Niko Reith über dieses Treffen geschrieben. Die eigentlich anstehenden Neuwahlen wurden vertagt; Debatten der politischen Findung hatte Reith dafür verordnet. Stimuliert durch eine ganze Liste von Berichterestattungen. Er selbst sprach für den Stadtverband und bedauerte das Versiegen der ambitionierten Bildungspolitik-Debatte in der FDP. Fraktionschef Michael Klotzbücher zeigte an einem Katalog von Sachfragen auf, wie unverzichtbar die liberale Stimme bei den Entscheidungen konkreter Donaueschinger Stadtpolitik ist…Einen grundsätzlichen Anspruch machte Klotzbücher aus: Liberale Kommunalpolitik sei so unverzichtbar, weil allen sie die eigentlich in der Bundespolitik verorteten liberalen Ideen wenigstens in praktischen Details realisieren könnte.Das stärkste Moment an Zuversicht verschaffte aber Oberbürgermeister Thorsten Frei als Gast der Parteiversammlung. Als „stadttragende Partei“ rühmte er die Liberalen, was „freilich mit den führenden Personen“ zu tun habe. Nachdrücklich habe die FDP die politische Kultur in der Stadt geprägt, sei keinesfalls „eine Oppositionspartei“ gewesen. Und mit dem Blick auf den Ehrenbürger und Ehrenvorsitzenden der FDP, Hansjürgen Bühler, erinnerte Frei an dessen Urheber-Rolle für den ambitionierten Donauhallen-Ausbau…Die Kreisvorsitzende Andrea Kanold forderte analog dazu wieder mehr liberales Profil in der Politik. Auch der Landtagsabgeordnete Leo Grimm kündigte an, nur durch eine klare Botschaft neues Gehör zu finden. Und der Berliner Staatssekretär an Wirtschaftsminister Röslers Seite, Erich Burgbacher, nahm Freis Wertschätzungsnote auf und sah die FDP wieder auf Erfolgskurs schwenken, wenn sie sich als Lobby des Mittelstandes positioniert und vom Heil des wirtschaftlichen Wachstums überzeugen könne.
(Südkurier. Spaichingen-Donaueschingen ist die Achse des Guten in der südbadischen FDP. Burgbacher musste Burkina Faso („Land der Unbestechlichen“!) mit DS tauschen, weil der Bundespräsident abhanden gkommen ist. )

Mehr Besucher im Narrenschopf
Die Neukonzeption des Museums Narrenschopf begeistert die Besucher und führte jetzt bereits zu einem Besucherrekord.
(Neckarquelle. Auf der Suche nach sich selbst?)

Bad Dürrheim bringt Kinder zur Kultur
Dank der Landesstiftung Kinderland bekommen Bad Dürrheimer Kinder mit dem „Kulturlotsen“ kostenlose Kulturangebote. „Die Kinder sollen möglichst früh an die Kultur herangeführt und gefördert werden“ ist das Ziel des Initiators Olaf Hovingh.
(Neckarquelle. Selbst „Wilde“ haben Kultur. Was ist da in Bad Dürrheim los? Nur Saustall?)

Protestbrief an Merkel
Die Bürger-Energie Schwarzwald-Baar Genossenschaft i. Gr. wendet sich in einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angelika Merkel und die Bundestagsabgeordnete mit Nachdruck gegen die geplanten Änderungen beim Energie-Einspeise-Gesetz (EEG).
(Neckarquelle. Lohnt sich ohne Subventionen nicht, gell?)

Felsbrocken stürzt auf Wohnhaus
Noch einmal mit dem Schrecken davon gekommen sind die Bewohner des Hauses Klosterstraße 4 im Triberger Nußbach, das im Volksmund „Klösterle“ genannt wird. „Nachts gegen drei Uhr wurden wir alle von einem gewaltigen Schlag wach und das ganze Haus hat gezittert“, erzählt Eduard Schoch. Etwas Schreckliches musste passiert sein, darum rannte er im Schlafanzug Richtung Terrasse.
(Neckarquelle. Warum stehen überall die „Vorsicht, Steinschlag“-Schilder herum?)

Ortsumfahrung Behla unter ferner liefen
Die Ortsumfahrung Behla im Zuge der B 27, die die Anwohnerschaft von erheblicher Verkehrsbelastung entlasten soll, wird im Haushaltsplan des Regierungspräsidiums derzeit noch als Leertitel geführt, hieß es gestern unter Bekanntgaben in der Sitzung des Umweltausschusses des Kreistages. Dazu müsse noch die Priorisierung und die Freigabe durch die Landesregierung und das Bundesministerium für Verkehr abgewartet werden.
(Neckarquelle. Schön, dass mal wieder darüber geredet und geschrieben worden ist. Wer hat denn Jahrzehnte regiert im Land? Mal den Guido Wolf fragen, der läuft überall als Rächer der Enterbten herum.)

Zappelphilipp-Therapie
Der Volksmund spricht vom „Zappelphilipp“ oder dem „Hans-guck-in-die-Luft“, die Fachwelt von einer „Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS)“. Die Eichendorffschule startet jetzt in Zusammenarbeit mit der Diplom-Pädagogin Marianne Stelzl ein Projekt, das sechs bis acht Schülern der Klassen eins bis fünf, die an ADHS leiden, die kostenlose Teilnahme an einer speziellen Therapie ermöglicht. Finanziert wird das Projekt durch eine Spende des Lions Clubs Donaueschingen in Höhe von 1500 Euro.
(Südkurier. Eine erfundene Krankheit, mit der die Pharma-Industrie und „Psychotherapeuten“ eine Menge Geld machen. Zappeln die „Löwen“ mit?)

Bei Rot über Ampel?
Eine 73-jährige Radfahrerin ist in Freiburg von einem Auto erfasst und dabei lebensgefährlich verletzt worden. Sie überquerte am Samstag vermutlich bei Rot eine Straße, als es zu dem Unfall kam, teilte die Polizei mit.
(Schwäbische Zeitung. Inzwischen ist die Frau gestorben. Rotlichtroulett ist Freiburger Radlersport.)

Das Allerletzte zum Schluss
SÜDKURIER-Leser imitieren Angelina Jolies Oscarbein
Welches ist das orginal Oscarbein? Die SÜDKURIER-Leser imitieren Angelina Jolie nahezu perfekt.
    Zeigen Sie uns Ihr „Oscarbein“!
Wir wollen Ihre Geschichten! Werden Sie Leserreporter!
Kaum ein Tag ist es her, als wir die SÜDKURIER-Leser schmunzelnd gebeten haben, Angelina Jolies Oscarbein zu imitieren, trudeln die ersten mutigen Fotos bei uns ein. Haben Sie auch schauspielerisches Talent? Dann machen Sie mit!Als erste hat sich Christine Brunner aus Titisee-Neustadt nach unserem Aufruf ins Rampenlicht getraut und mit ihrem Foto gleich einen Volltreffer gelandet. Gut, an der Garderobe und dem fehlenden roten Teppich könnte man Orginal und Kopie unterscheiden, anhand der Körperhaltung jedoch nicht.Feuerwehrkommandant von Saig, Michael Birkenberger, hat ebenfalls Humor bewiesen und uns ein schönes Foto zukommen lassen. Eines steht nun fest: auch Männer haben das Oscarbein drauf. An der Armhaltung müßte man jedoch noch ein wenig arbeiten.
Nachmachen und Mitmachen
Haben auch Sie Humor und ein wenig schauspielerisches Talent? Dann machen Sie mit und schicken uns Ihr Oscarbein-Foto mit dem Betreff „Oscarbein“ per Email an leserreporter@suedkurier.de. Alle Einsendungen veröffentlichen wir in unserer Bildergalerie.
(Südkurier. Kein Kommentar! Was ist bloß aus Zeitungen geworden?)

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