Gelesen

Stuttgart erwachet.

Bürgerstiftung setzt auf Rückenwind
Am 17. April ist die Gründungs-Stiftersitzung – Vorstand plant Aktionen für dieses Jahr
Die Spaichinger Bürgerstiftung steht nun endgültig in den Startlöchern, denn das Vorstands-Team um Franz Schuhmacher, Renate Wenzler und Thomas Kästle hat in den vergangenen Wochen fleißig hinter den Kulissen gearbeitet. Ergebnis: am Dienstag, 17. April, findet im Rathaus die Gründungsstifter-Versammlung statt. Danach gibt es dann vom Regierungspräsidium das Stiftungssiegel, ehe die eigentliche Arbeit losgeht. Ideen sind jedenfalls bereits genügend in Planung.
(Schwäbische Zeitung. Windkraft mit Freude? Nicht der Wind ist entscheidend, sondern die Richtung. Anderswo wird in Bürgerstiftungen Geld gebunkert, und weil man damit nichts anzufangen weiß, werden Preise ausgelobt für die abstrusesten Ideen.)

JU trifft sich mit Kauder
Nachwuchspolitiker diskutieren
Knapp 50 Zuhörerinnen und Zuhörer waren der Einladung der Kreisverbände Rottweil und Tuttlingen der Jungen Union (JU) zum Abend mit dem CDU/CSU-Bundestagsfraktionsvorsitzenden Volker Kauder gefolgt. Der Vorsitzende des Kreisverbandes Tuttlingen, Martin Numberger, begrüßte die Gäste im „Engel“ zum Abend mit „dem ersten Mann in der CDU, denn Angela Merkel ist ja eine Frau“, so eine Pressemitteilung der JU.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Die JU darf sich selbst lobsudeln. Zwei Kreisvebände mit minimalsten Interesse an keineswegs dem ersten Mann der CDU – wer kommt auf so einen Quatsch? In Spaichingen hat gerade so ein Nachwuchspolitiker eine Arschbombe in seine Badewanne gesetzt.)

Leute
Mit einem erfahrenen Gastronomen hat das Keglerheim der Goldenen Sieben in Spaichingen ab dem ersten April wieder einen neuen Pächter.
(Schwäbische Zeitung. Wie der Wirt, so der Gast. Und umgekehrt.)

Wo neues Rathaus entsteht, ist noch unklar
Es stehen mehrere Varianten zur Auswahl, eine sieht einen Neubau am jetzigen Platz vor
Intensiv setzt sich der Gemeinderat Aldingen mit der Möglichkeit auseinander, das neue Rathaus im Gebiet zwischen der alten Hauptstraße und der Uhlandstraße zu bauen. Doch auch der Einwand von Gemeinderat Martin Jetter, dass das Rathaus zum Marktplatz gehöre, hat Vieles für sich.
(Schwäbische Zeitung. Ratlos.)

Deutscher Alpenverein ehrt langjährige Mitglieder
Die Bauarbeiten für das Kletterzentrum in Rottweil haben inzwischen angefangen
(Schwäbische Zeitung. Wen interessiert denn Pm-plemplem aus Rottweil? Wenn ein Chorverband in Möhringen tagt, erfährt dies auch kein Leser.)

Wissen über barrierefreies Bauen fehlt
Kreisseniorenrat, Kreishandwerkerschaft und Architektenkammer planen Fortbildung
(Schwäbische Zeitung.Unsichtbare Wände? Senioren: alt und deppert?)

Schüler enträtseln Baden-Württemberg
Zum Landesgeburtstag gibt es Spiele
Beim Aktionstag der Landeszentrale für politische Bildung in der Aldinger Erich-Fischer-Halle haben die Kinder der dritten und vierten Klassen der Grund- und Werkrealschule Aldingen vieles aus dem Land Baden-Württemberg kennengelernt.
(Schwäbische Zeitung. Wie sind die Schüler in die Halle gekommen?)

Publikum lernt Bibel neu kennen
Dass die Heilige Schrift eigentlich eine Sammlung spannender Familiengeschichten von Betrug und Irrtum, Liebe und Eifersucht, Elend und Lebenslust ist, erfährt das Publikum am Donnerstag, 26. April, ab 20 Uhr in der Gemeindehalle in Mahlstetten.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Wer kennt die Mahlstetter Bibel? Ist die nicht auch jugendgefährend und verfassungswidrig?)

Nassals verschönern seit 76 Jahren Haare
Mit einem Damen- und Herrensalon ist die Familie seit 50 Jahren in Deilingen
(Schwäbische Zeitung. Warum nicht Köpfe?)

Geschenk-Ideen zu Ostern
(Schwäbische Zeitung. Ist schon wieder Weihnachten?)

Ölhaltige Abfälle brennen im Container
Polizei betont, dass keine Gefahr für Personen bestanden habe
Aus bislang noch nicht abschließend geklärter Ursache ist in der Mittwochnacht ein Container mit ölhaltigen Betriebsmitteln in einem Umweltbetrieb in der Industriestraße in Brand geraten. Die Polizei geht davon aus, dass das Feuer einen erheblichen Sachschaden verursacht hat.
(Schwäbische Zeitung. Heißen Betriebe in Trossingen Umweltbetriebe, wenn sie die Umwelt gefährden?)

Schüler haben sich den Applaus verdient
Das Frühlingskonzert des Gymnasiums bietet abwechslungsreiche Unterhaltung im gut besuchten KonzerthausTrossingen
(Schwäbische Zeitung. Wäre auch das Gegenteil denkbar? Blabla.)

Äpfel finden bei Kindern reißenden Absatz
Die Homburgschule in Neuhausen ob Eck ist mit einem Obstfrühstück ins EU-Schulfruchtprogramm gestartet.
(Schwäbische Zeitung. Die EU verfrühstückt keine Äpfel.)

TÜV ermittelt Standorte für Windkraftanlagen
Mitglieder des Verwaltungsverbands Donau-Heuberg diskutieren die Ausweisung von Vorrangflächen
(Schwäbische Zeitung. Windmüller?)

DRK Buchheim hat einen neuen Vorsitzenden
(Schwäbische Zeitung. Auf diese Nachricht hat die Welt gewartet.)

Bis Ostern soll der Donaupegel wieder auf gewohntem Stand sein
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Nicht einmal ein Foto von der Donau kriegt die Schwäz selber hin.)

Besondere Facetten kommen ans Licht
Achter Synergietreff von ProTUT zeigt Tuttlingen aus einer ganz anderen Perspektive
(Schwäbische Zeitung. Wie man’s dreht und wendet: Tut bleibt Tut. Selbst vom Mond aus.)

Die Zahl der Gurtmuffel soll sinken
Kreisverkehrswacht bekommt neues Gerät, um Wucht eines Aufpralls zu simulieren
(Schwäbische Zeitung. Mit der KVW an die Wand? Einfach weniger kontrollieren.)

Viertklässler aus Wurmlingen haben besonderen Spaß mit Ziege Mecki
Die Klassen 4a und 4b der Konzenbergschule Wurmlingen haben eine Woche zeitversetzt jeweils drei Tage auf dem Erlebnisbauernhof in Schramberg-Waldmössingen mit ihren Klassenlehrerinnen Gabriele Michelfelder und Franziska Weimer verbracht.
(Schwäbische Zeitung. Früher wurde in Schulen etwas gelernt. Heute geht’s mit und um Ziegen. Wo ist der kleine Wolf?)

Interview
„Wir benötigen ständig neue Ideen“
Henry Frey vom Albverein Durchhausen über die Familienarbeit und eine neue Kooperation
(Schwäbische Zeitung. Die fehlen der Schwäz auch.)

Gesangverein freut sich über Zuwachs
Der Rietheimer Chor ehrt in der Hauptversammlung auch zahlreiche Unterstützer und Mitglieder
(Schwäbische Zeitung. Welcher nicht?)

Konzept für Klimaschutz soll entstehen
Für die Erstellung eines Klimaschutzkonzeptes soll sich die Gemeinde Rietheim-Weilheim an die Energieagentur des Kreises wenden. Dies regte der Gemeinderat in der jüngsten Sitzung an.
(Schwäbische Zeitung. Endlich auch Weltretter!)

In die Schuhe, fertig, los!
Jetzt wird es ernst: Für die 56 Teilnehmer des Gränzbote-Leserteams hat am Mittwochabend das Training für run & fun begonnen.
(Schwäbische Zeitung. Der Schwäz rennt die Zeit davon. Schuhlöffel vom Landtagspräsidenten?)

Tuttlinger talkt bei Humpis
Der „Heavy Metal Coach“ aus Tuttlingen, Rainer Biesinger, ist zu Gast in der nächsten Sendung „Humpis – der Talk“ am Samstag, 31. März, um 18 Uhr im Regio TV Bodensee. Biesinger hatte unter anderem mit dem Buch „Brainfucked“ auf sich aufmerksam gemacht.Die Sendung ist auch im Internet unter www.regio-tv.de anzuschauen.
(Schwäbische Zeitung. Humbug? Reklame für den unterirdischen Haussender.)

Polizei: Spar-Gründe gaben Ausschlag für Tuttlingen
Landesregierung will nur Anbau, auf keinen Fall aber einen Neubau – Empörung in VS über die Entscheidung
Rupert Kubon (SPD), Oberbürgermeister von Villingen-Schwenningen, hat ziemlich schockiert auf den Hinweis reagiert, Tuttlingen könnte Sitz des neuen Polizeipräsidiums werden. „Glaube ich nicht“, sagte er sichtlich getroffen. Das war am Montag.Als am Dienstag aus dem Gerücht Realität geworden war, tauchte Kubon erst einmal unter. Am Dienstagabend war er zusammen mit anderen SPD-Oberbürgermeistern zu einem Gespräch mit Innenminister Reinhold Gall (SPD) in Stuttgart. Auf der Hinfahrt sei er noch verärgert gewesen, berichtet Kubon, auf der Rückfahrt aber habe sich eine gewisse Zuversicht eingestellt.
(Schwäbische Zeitung. Nach der nächsten Wahl gibt’s wieder eine neue Reform. Dann wird Tuttlingen der Nabel der Welt. Wird Lothar A. Häring glauben.)

Wolf kritisiert Grün-Rot
In seiner Eigenschaft als Abgeordneter des Wahlkreises Tuttlingen-Donaueschingen ist Guido Wolf „verärgert“ über die aktuellen Planungen der Landesregierung bezüglich der Lehrerversorgung der beruflichen Schulen im Landkreis Tuttlingen.
(Schwäbische Zeitung. Ist er nicht mehr der regierende Landtagspräsident? Seit wann hat die Schwäz den unbedeutenden Opposionsabgeordneten Guido Wolf von der CDU entdeckt?)

SZ-Serie
Ruhig werden mit Autogenem Training
Die tranceartige Entspannung hilft, Stress abzubauen
(Schwäbische Zeitung. Eine Seite Pm-plemplem, einschließlich Roman. So schafft sich Zeitung ab.)

SERC hat gegen Rosenheim wohl alle Mann an Bord
Vor dem ersten Play-off-Halbfinalspiel hat sich das Lazarett beim Eishockey-Zweitligisten gelichtet
(Schwäbische Zeitung. Eis geschmolzen, wird gesegelt?)

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Der Blumenmann

Wilhelm II. war der letzte württembergische König

(tutut). Da steht er nun mit seinen geliebten beiden Hunden der Rasse Spitz. Er kann nicht anders. Denn er ist verbronzt auf einem Sockel vor dem sogenannten Wilhelmspalais in Stuttgart. Heute befindet sich darin die Stadtbücherei. Zu des Königreichs Endzeit  war es der Sitz des letzten Königs. Von Wilhelm II. (1891 – 1918). Der muss geahnt haben, dass die Herrscherzeiten vorbei waren und probte verhältnismäßig bescheiden den Bürgerkönig. Er war sehr beliebt und galt als volksnah. Drei Jahre nach Abdankung der Monarchie ist er im Alter von 73 Jahren in Bebenhausen gestorben, wo das abgedankte Königspaar nun als Herzogspaar Wohnrecht behielt. Die Königin, sie war die zweite Frau, hieß Charlotte. Die erste war bei einer Totgeburt gestorben.

Rührend, wie dieser Tage des Königs Denkmal mit Blumen geschmückt worden ist, wobei der Mann mit dem Hut ein Kärtchen in der Hand hält. Darauf wird gebeten, dem König die Blumen zu lassen…

 

 

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Die Zeitungszukunft liegt im Lokalen

Da hat die Schwäz aber besonders schlechte Karten

(tutut). Wer eine Zeitung aufschlägt, greift immer mehr zum Lokalteil. Dies hat Dr. Carlo Imboden, gelernter Betriebswirtschaftler, Unternehmensberater und Medienforscher, der das Readerscan-Verfahren entwickelt hat, festgestellt. In einem Interview von Stefan Wirner für „drehscheibe & drehscheibeblog“, herausgegeben von der Bundeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit dem Projektteam Lokaljournalisten (PLJ), berichtet  Dr. Imboden über interessante Beobachtungen beim Leserverhalten.

Bei dem von ihm entwickelten Readerscan-Verfahren wird mit einem elektronischen Lesestift durch den Leser in der Versuchsanordnung gekennzeichnet, an welchen Stellen er aus Texten aussteigt. So kann präzise festgestellt werden, was Leser wirklich lesen. Imboden zufolge können mit diesem Verfahren genauere Befunde erzielt werden als mit Leserbefragungen. Imboden erklärt, dass noch vor sieben,acht Jahren sich herausgestellt hat, „dass die Mantelteile der Zeitungen im Durchschnitt bei Weitem mehr gelesen wurden als die Lokalteile“. Infolge der wachsenden Bedeutung des Internets aber werde heute der Lokalteil intensiver gelesen als der Mantel.

Als Hauptgrund hierfür nennt Imboden in dem Interview der „drehscheibe“ die Tatsache, dass gerade jüngere Leser sich Mantel-Informationen bereits am Vortag, etwa am Arbeitsplatz, aus dem Internet ziehen wie beispielsweise von Spiegel online, Welt online, faz.net usw. Je mehr sie dies täten, umso weniger würden sie am nächsten Tag eine News-Spalte im Mantelteil lesen. Je jünger die Leute seien, umso weniger läsen sie News-Spalten, die nichts anderes wiedergäben als das, was man am Vortag bereits online lesen oder in der Tagesschau erfahren konnte.

Dabei verhielten sich nicht nur jüngere Leser so, sondern inzwischen auch die Leser, die das durchschnittliche Alter eines Zeitungsabonnenten hätten, die Generation der 45- bis 55-Jährigen.  Diese hätten auch fast alle einen Internetzugang am Arbeitsplatz und entwickelten inzwischen dasselbe Rezeptionsmuster wie die Jüngeren. Sie hätten sich auch angewöhnt, schnell noch einmal in ein Newsportal hineinzuschauen und sich zu informieren, bevor sie nach Hause gingen.

Wenn das Interesse an Informationen, welche normalerweise im Mantel stehen, über das Internet befriedigt würde, gewinne der Lokalteil an Bedeutung. Untersuchungen einzelner Zeitungen hätten ergeben, dass es inzwischen Zeitungen gebe, bei denen mehr Leute direkt zum Lokalteil greifen würden als zum Mantel. Das sei ein eindeutiges Indiz dafür, was die Menschen am Frühstückstisch lesen wollten. Dabei sei es unerheblich, ob eine Zeitung bereits vorne mit dem Lokalteil beginne oder weiter hinten.

Die Verlage sollten laut Imboden sich aufgrund der neuesten Erkenntnisse bewusster werden, dass das Lokale immer entscheidender werde für die Kaufbereitschaft der Leser. Die Erosion der Abo-Bestellung finde nicht bei den Lesern in hohem Alter statt, dort nur wegen Todesfällen, sondern in der Generation zwischen 40 und 60. Denn die sage inzwischen: „Wozu brauche ich noch die Zeitung, wenn ich im Lokalen nur das abgedruckt bekomme, was zum Beispiel die Pressure Groups, die Vereine, die Feuerwehr, die Politpromis etc. diktieren? Wenn ich nur das bekomme, dann bin ich nicht mehr bereit, etwas dafür zu bezahlen“.

Wer sich nun die Schwäbische Zeitung anschaut, wird merken, dass der Lokalteil qualitativ ziemlich vernachlässigt wird. Es wimmelt nur so von sogenannten pm-plemplem-Meldungen, also Pressemitteilungen, welche der Leser so oder ähnlich auch auf den websites der Absender finden kann. Das lieblose und meist unbearbeitete Abdrucken von Pressemitteilungen, wie es die Schwäz pflegt, wird ihren Lokalteil nicht retten. Hinzu kommen Alibiveranstaltungen von Pseudo-Interviews und -Kommentaren, meist vom Thema her an den Haaren herbeigezogen.

Wie in jedem Beruf bewahrheitet sich bei der Schwäz, dass mit mittelmäßigen bis schlechten Mitarbeitern keine gute Arbeit abgeliefert werden kann. Wer dann noch sich als Lokalzeitung als Kampfblatt einer Partei oder eines Kleinst- oder Mittelpolitikers geriert, der wird sein Sterben wesentlich beschleunigen. Der Ausweg, Nachrichten sich selbst zu produzieren mangels Informationen und guter Mitarbeiter im Lokalen, beispielsweise mit dem lächerlichen Versuch eines Schultests, für den sich sogar der Chefredakteur als Werber hergibt, der kann damit beim Leser nicht punkten.

Mehr als absurd ist das Unterfangen, vor lauter Verzweiflung wegen des Leserschwunds die Zeitung in der Grundschule wie Sauerbier anzudienen. Damit wird kein Leser gewonnen. Imboden: „Das Abdrucken von Vereinsmeldungen, diese Ehrungen und Jubiläen – damit stirbt die Zeitung. Es ist der Zeitpunkt gekommen, das zu verändern. Wenn es jetzt nicht passiert, dann sieht die Zukunft düster aus“. Für die Schwäz sieht es da bereits ganz schwarz aus. Außer den Betroffenen interessiert sich doch kaum jemand für den Schrott aus Schule, Kindergarten, Verein im Stile von „Die Vortandschaft wurde wiedergewählt“.

Die Lokalzeitung müsse im Lokalen viel relevanter werden. Das heiße, die Lokalredaktionen müssten herausfinden, was die Bevölkerung beschäftige. Deren Sorgen, Nöte, Ängste und Freuden müssten sie im Blatt aufgreifen. Diesen Wandel müsse die Zeitung schaffen.Wie soll die Schwäz dies schaffen mit ihren minimalst besetzten Redaktionen, mit ihren unerfahrenen Praktikanten und Volontären, deren Ausbildung sicherlich kaum ausreichend sein kann angesichts der produzierten schwachen Leistung.

Gelesen

Frühling lässt flattern seine Wäsche…

Spaichingen bleibt ein sicheres Pflaster
Polizeistatistik bringt wenig Änderungen – Gefährliche Körperverletzung nimmt deutlich ab
Ein höchst entspannt wirkender Polizeidirektor Ralf Thimm, flankiert vom Leiter des Polizeireviers, Gerhard Bitsch, und dem Sprecher der Polizeidirektion, Wolfgang Schoch, haben bei der gemeinsamen Pressekonferenz mit Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher die Polizeistatistik 2011 präsentiert. Das statistische Superjahr mit fast durchweg niedrigen Straftaten von 2010 ist 2011 ist zwar nicht erreicht worden, aber trotzdem liegen die Zahlen fast alle besser als der Zehnjahres-Schnitt.
(Schwäbische Zeitung. Rutschig ist es trotzdem. Statistik und Realität sind zwei Paar Stiefel. Allein schon durch mehr Kontrollen verändern sich Ergebnisse.)

Keine Kritik der Stadtkapelle
Wolfgang Dreher, Geschäftsführender Vorstand der Spaichinger Stadtkapelle, nimmt in einer Pressemitteilung Stellung zum Artikel „Stabwechsel beim Liederkranz – Marcel Dreiling sagt Ade“ in der Ausgabe vom 27. März.Dreher bezieht sich in seiner Stellungnahme vor allem auf folgendes Zitat über Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher: „Jedoch kritisierte er auch die Stadtkapelle, da diese sich über einen Nachwuchsmangel aufgrund von fehlender Unterstützung der Stadt beklage. Doch diese Unterstützung fehle jedoch [sic] gar nicht, da die Stadt der Stadtkapelle große Zuschüsse zusichere und auch den Dirigenten vollständig bezahle, so Bürgermeister Schuhmacher.“ Der Geschäftsführende Vorstand der Stadtkapelle schreibt in der Stellungnahme, dass sich die Stadtkapelle Spaichingen „an keiner Stelle über fehlende Unterstützung der Stadt“ beklagt habe. Ein Großteil der finanziellen Unterstützung der Stadtkapelle durch die Stadtverwaltung werde dafür genutzt, jungen Mitgliedern kostenlos ein Leihinstrument zur Verfügung zu stellen. Familien, deren Kinder Mitglied in der Stadtkapelle Spaichingen sind, würden durch diese Maßnahme finanziell entlastet.
(Schwäbische Zeitung. Nicht die Stadtverwaltung gibt der Kapelle Geld, sondern die Stadt!)

Spaichinger suchen Alternative zur Tütensuppe
Bei der AOK-Kochshow in der Stadthalle gibt es Tipps für gesunde Gerichte
(Schwäbische Zeitung. Wer und seit wann? Reklameartikel für die AOK. Gesund ist, was schmeckt und bekommt und nicht, was die AOK empfiehlt. Hat sich herumgesprochen.)

Auch alte Gewächse liefern Sauerstoff für Menschen
Hans Weber, Chef des Obst- und Gartenbauvereins Deilingen-Delkhofen, wirbt für Baumpflegekurse
(Schwäbische Zeitung. Sonst wäre die Pflanze ja tot. Wo liegt der Phantasieort Deilingen-Delkhofen?)

Markt hat seine eigenen Gesetze
Der große Flohmarkt des Schwäbischen Albvereins Aldingen in der Erich-Fischer-Halle ist in den vergangenen Jahren immer bekannter geworden. Auch diesmal zeichnete er sich durch eine besondere Atmosphäre aus. Auf Interesse stießen vor allem Dinge, die nicht sperrig sind.
(Schwäbische Zeitung. Gruscht.)

Elternarbeit wird stärker
Zusammen mit der katholischen Erwachsenenbildung und dem Landratsamt haben die Frittlinger Gemeindeverwaltung und das Leintal-Kinderhaus vereinbart, Elternarbeit im Leintal-Kinderhaus überregional zu verstärken. Am 18. Juni soll an fünf Abenden ein Kurs für Väter und Mütter von Kindern bis drei Jahren angeboten werden. Im Rahmen der Erwachsenenbildung wird „KESS – kooperativ-ermutigend-sozial-situationsorientiert erziehen“, Vätern und Müttern von Anfang an Wege zu einem entspannten und erlebnisreichen Miteinander aufgezeigt.
(Schwäbische Zeitung. Kreiskommunalkatholischer Bimbam?)

Schüler halten Trossingen sauber
(Schwäbische Zeitung. Als Gruppenfoto? Wer wirft denn Müll weg, nicht auch Schüler?)

Löhrschule steht vor großem Umbruch
Als Gemeinschaftsschule soll sie im Kampf um Schüler konkurrenzfähig bleiben
Heute endet die Anmeldefrist für die künftigen Fünftklässler an den weiterführenden Schulen in Trossingen. Zum ersten Mal können die Eltern selbst entscheiden, ob ihre Sprößlinge auf die Werkrealschule, Realschule oder das Gymnasium wechseln. Möglich gemacht hat dies die grün-rote Landesregierung, die die verbindliche Schulempfehlung abgeschafft hat.
(Schwäbische Zeitung. Programmmiertes Chaos mit dem Abstieg Baden-Württembergs als Spitzenland.)

Ansichtssache
Zu spät reagiert
Von Sabine Felker
Was die Stadt Trossingen und der Gemeinderat beschlossen haben, wirkt im besten Fall wie ein Lippenbekenntnis. Die Löhrschule soll also eine Gemeinschaftsschule werden. Um die Chance, dieses Vorhaben zu realisieren, haben Stadtverwaltung und Gemeinderat die Schule aber durch das schlechte Timing fast schon gebracht.
(Schwäbische Zeitung. Keine Ahnung, aber Nachgeplapper von ideologischem und bereits anderswo gescheitertem pädagogischem Irrtum.)

„Ein Schaf fürs Leben“ soll Beziehung der Kinder zum Buch festigen
Über ein Buchgeschenk der Lesepaten haben sich jetzt die Zweitklässler der Wilhelmschule gefreut. Liebevoll mit einer roten Schleife verziert wurden die Bücher überreicht, für viele der Kinder war es die erste eigene Lektüre überhaupt. Entsprechend groß war die Begeisterung: „Auch sonst sehr lebhafte Kinder hielten ihre Bücher sehr behutsam in den Händen und begannen vorsichtig darin zu blättern“, berichtet Lesepatin Gudrun Schumacher.
(Schwäbische Zeitung. Mäharbeit in der Klippschule mit dem Trend zum Erstbuch?)

Stadt will Polizei bei Standortfragen helfen
Präsidium braucht Platz – Beck: „Feuerwehr-Gelände ist groß genug“
Von Ludger Möllers
Wie viele Polizisten kommen nach Tuttlingen? Wann kommen sie? Welchen Platzbedarf haben die Ordnungshüter? Wird die heutige Polizeidirektion genutzt? Baut das Land ganz neu? Fragen über Fragen, mit denen sich die Stadt und die Landesregierung auseinandersetzen müssen. Nur eins steht fest: Die Polizeireform wird erhebliche Auswirkungen auf die Stadt Tuttlingen haben, die zu den großen Gewinnern der Beschlüsse zählen wird.
(Schwäbische Zeitung. Bruder Möllers lobsudelt wieder einmal. Abwarten. 12 Präsidien machen die Polizeiarbeit noch nicht besser.)

Ansichtssache
Wundersame Wende der Kreispolitik
Von A. Lothar Häring
Was haben sie geklagt, gejammert und geschimpft, die Bürgermeister des Landkreises Tuttlingen, die Kreisräte von CDU und Freien Wählern, der Landtagspräsident Guido Wolf: Die Polizeireform sei des Teufels, es drohe eine Zerschlagung funktionierender Strukturen, eine Schwächung des ländlichen Raums und der Einstieg in Großkreise. Stefan Bär, der designierte Landrat, warnte vor dem Kleingedruckten und sein Kollege von den Freien Wählern, der Denkinger Bürgermeister Rudolf Wuhrer, ließ kein gutes Haar an den Plänen von Innenminister Reinhold Gall (SPD). Der „Sicherheitspolitische Meinungsaustausch“ von Guido WolfåÊ wurde zu einer gnadenlosen Abrechnung mit Grün-Rot. Fritz Buschle, der frühereåÊ SPD-Landtagsabgeordnete, duckte sich angesichts dieses Sturms der Entrüstung kurzzeitig weg.Das war vor nicht einmal sieben Wochen. Heute sind sie alle ziemlich begeistert von sich und von der Polizeireform des SPD-Ministers. Stefan Bär konstatiert kühl: „Es gibt Gewinner und Verlierer, wir sind Gewinner.“
(Schwäbische Zeitung. Ist Lothar A. Häring Lieschen Müller? In der Politik wird gehandelt und gemauschelt. Die Rechnung wird irgendwann mal offengelegt.)

SZ-Schulcheck geht in den Endspurt
Der große Schulcheck der Schwäbischen Zeitung geht auf die Zielgerade. Noch bis zum 31. März können Sie uns online sagen, was Ihnen an Ihrer Schule oder an der Schule Ihrer Kinder gefällt. Wir wollen mit der nicht-repräsentativen Umfrage wissen, was an den Schulen vor Ort toll läuft und wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gibt.
(Schwäbische Zeitung. Die Schwäz ist ihre eigene nicht repräsentative Nachricht in Form von Altpapier.)

Der große Schulcheck
Machen Sie mit!
Dr. Hendrik Groth
Liebe Leserinnen und Leser,
seit zwei Wochen läuft der große „Schulcheck“ der Schwäbischen Zeitung. Noch bis zum Wochenende sammeln wir die Meinungen von Schülern, Eltern und Lehrern zum Schulalltag vor Ihrer Haustür. Ich lade Sie deshalb herzlich ein, bis zum 31. März unter www.schwaebische.de/schulcheck an einem Stimmungsbild mit zu zeichnen, das unseren Redakteuren in den kommenden Wochen als Grundlage für weitere Recherchen rund um die Schulen bei Ihnen vor Ort dienen wird.
(Schwäbische Zeitung. Der Chef persönlich steht für diesen Redaktionsmurks holder Einfalt.)

Zeitung in der Grundschule
(Schwäbische zeitung. Eine Seite zum Hütchenfalten.)

Brennende Zigarette tötet 73-Jährige
(Schwäbische Zeitung. Na also, Rauchen ist tödlich. Schreiben aber auch.)

Gefragt

Warum spricht der regierende Landtagspräsident wegen Gäubahn, Fluglärm usw nicht mit seinem Parteimitglied Ramsauer, der zufälligerweise Verkehrsminister in Berlin und verantwortlich ist, anstatt alle paar Tage Phrasen in der Schwäz und ähnlichen Fachzeitungen zu dreschen?

Gelesen

Morgens ist die Autofahrerwelt nicht mehr in Ordnung: Spaichingens Ampeln lassen schon weit vor der Stadt grüßen.

Hebräische Lieder bringen Frieden
„Shalom“ hieß es am Samstagabend in der Evangelischen Kirche: die Sängerin Esther Lorenz und der Gitarrist Peter Kuhz ließen Talmud und Hohelied, jüdische Geschichte und Geschichten mit ihrem Program „Yedid Nefesh“ (religiöses Gedicht, meist am Shabbat gesungen, wörtlich „Freund/Geliebter der Seele“) lebendig werden. Und servierten nebenbei einen kleinen Kurs in jüdischer Tradition. Schade, dass die Kirche nicht einmal halb voll war. Die, die nicht da waren, haben etwas verpasst.
(Schwäbische Zeitung. Gesangverein Israel?)

Spaichinger sollen bei Umleitung mitreden
Thema der Bürgerversammlung sind die Großprojekte der kommenden Monate
(Schwäbische Zeitung. Jeder ein Umleiter?)

Stadtgärtner verpassen Spaichingen den Frühlingsanstrich
(Schwäbische Zeitung. Mit dem Pinsel?)

Kolping-Familie plant weniger Feste
Bei einer Klausurtagung soll darüber in den kommenden Wochen entschieden werden
(Schwäbische Zeitung. Feiertage weg?)

Fußball-Damen sind Initiative des Monats
Sie haben es tatsächlich geschafft, die Damen der Hobby-Fußball-Gruppe des SV Spaichingen. Beim bundesweiten Wettbewerb „Mission Olympics“ des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) und Coca-Cola wurden die Spaichinger Fußballerinnen zur „Initiative des Monats März“ gewählt.
(Schwäbische Zeitung. Light?)

Leute
Auf ein „120-jähriges Dienstjubiläum“ haben dieser Tage die Lehrerkollegen am Gymnasium angestoßen. Diese hohe Jahreszahl teilten sich drei Lehrer: Inge Kaltenbach, Hans Kleiner sowie Georg Scherer feierten ihre jeweils 40 Jahre, die sie als Lehrer tätig sind.
(Schwäbische Zeitung. Stimmt zwar nie, denn Studenten sind keine Lehrer. Und gerechnet wird so auch nicht.

Unbekannter bricht in Garage ein
(Schwäbische Zeitung. War’s kein Einbrecher?)

 19 Feuerwehrleute können jetzt funken
(Schwäbische Zeitung. Funkenfeuerwehr?)

Hospizgruppe bereichert Religionsunterricht
Anschaulich haben Margot Aicher, Barbara Imhof-Reger und Monika Berenz von der Hospizgruppe „Dasein“ den Neuntklässlern der Realschule Gosheim-Wehingen ihre Aufgaben bei der Begleitung von Sterbenden erklärt.
(Schwäbische Zeitung. Lebenshilfe durch den Tod?)

Kraftsportverein steht gut da
Nachwuchssorgen kennt der KSV nicht – Ringerzentrum am Gauger ist saniert
(Schwäbischer Zeitung. Bis er liegt?)

Die Wuschels der Trachtengruppe kommen groß raus
(Schwäbische Zeitung. Sind aber ganz klein.)

Kolpingsfamilie diskutiert über Reformen
Kirche will ihr fernstehende Menschen gewinnen
(Schwäbische Zeitung. Wie wär’s mit neuem Namen: Kolpingfamilie?)

Feuerwehrleute retten 133 Menschen das Leben
Die 52 Abteilungen im Landkreis Tuttlingen haben im vergangenen Jahr 101 Einsätze mehr als 2010 geleistet
(Schwäbische Zeitung. Hat die Katastrophe jemand mitgekriegt?)

Premiere in der Schloss-Halle reißt Partygäste vom Hocker
(Schwäbische Zeitung. Wo sind die Stühle?)

Tuttlingen bekommt eines der zwölf Polizeipräsidien
Das neue Konzept steht bisher nur in groben Zügen fest, ein Projektteam soll Details bis Ende des Jahres klären
Von A. Lothar Häring
…Bis in den späten Montagabend hinein haben die Koalitionäre in Stuttgart verhandelt und gefeilscht. Und so konnten sie dann auch gestern die mit Spannung erwarteten Standorte der zwölf neuen Polizeipräsidien bekannt geben. Einzelheiten bleiben allerdings offen.Bis gestern um zwölf Uhr mittags wussten weder Oberbürgermeister, Landräte noch Abgeordnete Bescheid über die offizielle Liste…Guido Wolf sagt: „Wir haben frühzeitig auf unsere Vorzüge aufmerksam gemacht.“
(Schwäbische Zeitung. Was hat Guido Wolf vorher gewusst? Sonst hätte er sich ja nicht soweit aus dem Fenster mit den Chancen Tuttlingens gelehnt.)

Nicht alle freuen sich über die Entscheidung für Tuttlingen
Guido Wolf, Landtagspräsident: „Der Standort Tuttlingen ist zum Gewinner der Polizeireform geworden. Die emsigen Gespräche der letzten Tage und Wochen haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Für mich persönlich ging es dabei mal wieder um die Stärkung der Raumschaft, die ich in Stuttgart vertrete. So gewöhnungsbedürftig manche aus der Polizeireform neu entstandenen regionalen Gebilde sind, so erfreulich ist das Resultat für Stadt und Landkreis Tuttlingen.“…Der FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm wertet die Entscheidung als „Zentralitätsgewinn für den Landkreis Tuttlingen“. Allerdings sei es verständlich, wenn Nachbarlandkreise mit Enttäuschung und Unverständnis reagierten. Insgesamt lehne die FDP-Landtagsfraktion die Reform ab.
(Schwäbische Zeitung. Der Landtagspräsident war offensichtlich wieder auf Sitzung in Tuttlingen geleitet. War er nicht der Anführer einer Resolution gegen die Polizeireform?)

Schüler bekommen ein Jahr Zeitung durch Lesepaten
Die Aktion „Lesepate – Lesen macht uns stark“ der Schwäbischen Zeitung hat in Tuttlingen viel Anklang gefunden. Die Tuttlinger Kreissparkasse spendierte der Ludwig-Uhland- (LURS) und der Hermann-Hesse-Realschule sowie dem Gymnasium Spaichingen jetzt je zwei Zeitungs-Abos für ein Jahr. „Nicht jede Familie kann sich eine Tageszeitung leisten. Dass es die Möglichkeit gibt, die Zeitung auch in der Schule zu lesen, ist wichtig für die Bildung. Zudem finde ich, dass man das traditionelle Medium Papier bewahren muss“, begründet Michael Rosa (rechts) von der Kreissparkasse die Lesepatenschaft…
(Schwäbische Zeitung. Wenn Bildung, dann Sparkasse?)

Teilnehmer reisen sogar aus dem Libanon und Estland an
Beim neunten Karl Storz Sportevent herrscht ein internationales Flair – Miteinander steht im Vordergrund
(Schwäbische Zeitung. Gar nicht so seltene Gäste.)

Schlafdefizit macht sich jetzt bemerkbar
(Schwäbische Zeitung. Schnarchzeitung?)

Gelesen

Der Gäubahnausbau geht voran: Der Hofener Bahnhof  kriegt eins aufs Dach…

Werkschau der Schüler fasziniert
Sehr großes Interesse haben Großeltern, Eltern, Lehrer, Schüler und Repräsentanten des öffentlichen Lebens wie Bürgermeister Schuhmacher und einige Gemeinderäte an der Eröffnung der Ausstellung „Quer“ des Fachbereichs bildende Kunst des Spaichinger Gymnasiums gezeigt…Jedes der Werke lässt Reflexion, Assoziation, Kopfkino über die Bedeutung zu. Die Bedeutung, die das Werk für den Betrachter erhält. Noch spannender sind aber die Assoziationen darüber, was die jungen Künstler wohl selbst dabei gedacht oder gefühlt hatten, als sie die Werke schufen.
(Schwäbische Zeitung? Techniken sind noch keine Kunst. Popcorn von Schwester Regina aus ihrem Kopfkino. Dabei ist Schulunterricht kein Grund zur Lodsudelei.)

Sonne, bummeln, Kaffee sind das Rezept
Obwohl kein „Event“ damit verbunden war, verlief der verkaufsoffene Sonntag prächtig
Gut gelaunte Menschen im Kaffee und auf den Straßen, ein herrlicher Frühlingstag: Der Besucherandrang überzeugte Zauderer, die befürchteten der Spaichinger verkaufsoffene Sonntag könne vom zeitgleich stattfindenden Tuttlinger überlagert werden. Aber sehen das auch die Händler so? Regina Braungart befragte Isabella Kustermann, eine der Köpfe von „Spaichingen aktuell“ und Geschäftsfrau.
(Schwäbische Zeitung. Na, wie war der Sonntag? Näheres von Schwester Regina kam erst am Dienstag. Morgen ist Donnerstag. Wie wird er? Mit Bummeln?)

Bürgermeister steht Senioren Rede und Antwort
Rudolf Wuhrer streift gegenüber den älteren Mitbürgern viele Themen
(Schwäbische Zeitung. Was ist ein Senior? Ein bisschen plemplem?)

Ein letztes Mal hoch über der Stadt
Kurz vor seinem Abriss gewährt der Efka-Turm noch einmal einen Blick über Trossingen
(Schwäbische Zeitung. Fliegen ist schöner.)

St. Josef feiert seinen 50. Geburtstag
Ehemalige Kindergartenkinder, derzeitige und künftige machen den Tag der offenen Tür lebendig
(Schwäbische Zeitung. Gibt’s auch Menschen, die nicht Kind waren?)

Gymnasium hat nun Sportmentoren
Vier Zehntklässler sind fit auf Skiern und geben ihr Wissen an jüngere Schulkameraden weiter
(Schwäbische Zeitung. Lehrer zu teuer?)

Lecker essen und abnehmen
Trennkost ist einfacher als man denkt und dabei so wirkungsvoll bei Verdauungsproblemen wie auf dem Weg zum Wunschgewicht, so die Ankündigung der Trossinger Volkshochschule. Bei einem speziellen Kochkurs sollen die Teilnehmer in die Kunst der Trennkost eingeführt werden.
(Schwäbische Zeitung. Warum wird an der VHS Unsinn verbreitet?)

Mit 100 sieht Luise Sieg aus wie 75
Die Frau vom Niederrhein kommt trotz ihres Alters noch sehr gut zurecht
(Schwäbische Zeitung. Manche sieht mit 75 aus wie 50 und umgekehrt.)

Roland Single führt das Publikum zu den Eigenheiten der Schwaben
Mit dem Abend in der Reihe „Mundart & Musik“ sorgt der Schwäbische Albverein Reichenbach für viele Lachsalven
(Schwäbische Zeitung. Eine soche Eigenheit ist auch die Schwäz. Feuer! Lach‘!)

Trotz Alternativen stürmen Kunden die Läden
Verkaufsoffener Sonntag in Tuttlingen ist trotz gleichzeitiger Aktionen in der Region ein Erfolg
(Schwäbische Zeitung. Wurde auch geplündert?)

Nachgefragt
„Wir müssen überlegen, welche Anregungen wir konkretisieren können“
Zum zweiten Mal hat das Klinikum Landkreis Tuttlingen am Samstag einen Ethiktag organisiert. Unser Redakteur Michael Hochheuser sprach mit der Ärztin und Mitorganisatorin Cornelia Seiterich-Stegmann über den Verlauf.
SZ: Wie war die Resonanz?
Cornelia Seiterich-Stegmann: Das gute Wetter hat dazu geführt, dass sehr wenig Publikum von außen da war. Nur drei externe Zuhörer sind gekommen, dafür jedoch viele Mitarbeiter des Klinikums.
(Schwäbische Zeitung. Wie war der Flop? Zeiungsplanwirtschaft.)

Klinikum plant Kooperation mit chinesischer Universität
Traditionelle Chinesische Medizin soll Einzug in den Krankenhausbetrieb halten
(Schwäbische Zeitung. Macht ein Chinese statt einem Pfleger den Boss? Kopf ab? Gibt’s da nicht auch noch eine Schamanin auf dem Heuberg?)

Zeitung in der Grundschule
(Schwäbische Zeitung. Wieder eine Seite Einfalt.)

Harmonika-Club läutet den Frühling ein
Jugend- und Hauptorchester unterhalten das Publikum in der Ostbaarhalle
(Schwäbische Zeitung. Akkordeons daheim gelassen?)

Am 1. April ist eine große Gauwanderung
Am Palmsonntag, 1. April, ist in diesem Jahr die traditionelle Gaulehrwanderung des Schwäbischen Albvereins. Aus Anlass der Jubiläen „60 Jahre Baden-Württemberg“ und „40 Jahre Villingen-Schwenningen“ hat Gauwanderwart Ulrich Schlichthärle die Westbaar um die Baden-Württemberg-Stadt als Ziel ausgewählt.
(Schwäbische Zeitung. Auf der Alb da gibt’s kei Sünd‘, deshalb nach VS geschwind. Scherz beiseite.)

SV Durchhausen zeigt sich schuldenfrei
(Schwäbische Zeitung. Neuer Sport?)

Talheimer sagen dem Müll den Kampf an
(Schwäbische Zeitung. Das Dporf, der Tod und der Müll.)

Direkthilfe holt lustige Älbler in die Schlosshalle
„Hillus Herdropfa“ erzählen am 31. März „Aus’m Ländle der Wawiddu’s“
(Schwäbische Zeitung. Dideldadeldum.)

Tuttlingens Chancen auf Präsidium steigen
Die Stadt könnte von der Polizeireform profitieren – Guido Wolf: Gespräche haben sich gelohnt
Von Ludger Möllers
Die Wahrscheinlichkeit, dass Tuttlingen Sitz eines neuen Polizeipräsidiums wird, wird immer größer: Am Montag verdichteten sich die Gerüchte, dass im Zuge der Polizeireform ein Polizeipräsidium für die Landkreise Tuttlingen, Villingen-Schwenningen, Rottweil, Zollernalb und Freudenstadt gebildet wird, der Sitz des Polizeipräsidiums wäre dann Tuttlingen. Eine Bestätigung aus dem Innenministerium zu diesen Angaben aus normalerweise gut informierten Kreisen in Stuttgart gab es nicht. Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) reagierte positiv: Falls die Landesregierung Tuttlingen das Präsidium zuschlagen sollte, sei die Kreisstadt doch noch als Gewinner der Polizeireform zu bezeichnen, sagte Wolf in einer ersten Stellungnahme.
(Schwäbische Zeitung. Steigen Bruder Ludgers Chancen, einen lokal politisierenden Landtagspräsidenten zu Fall zu bringen?)

Die CDU erobert den Landrats-Sessel in Villingen
Der Kauder-Vertraute Sven Hinterseh setzt sich im zweiten Wahlgang gegen Bürgermeister Walter Klumpp durch
(Schwäbische Zeitung. Kauder-Vertrauter, ist das eine Empfehlung oder eine Drohung? Aufatmen bei Lothar A.Häring nach seinem Flop in Tuttlingen.)
Ansichtssache
Die CDU zeigt alte Stärke
Von A. Lothar Häring
(Schwäbische Zeitung. Durchalteparole zum letzten Gefecht.)

Schweiz fordert Anschluss der Gäubahn an Flughafen
Der Interessenverband setzt seine Teilnahme am „Filderdialog“ durch
Guido Wolf weilte gestern in seiner Funktion als Landtagspräsident zu einem „grenzüberschreitenden Dialog mit hochrangigen Vertretern des Kantons Schaffhausen“ in der Schweiz. Prompt kam das Gespräch auf das Therma, das schon am vergangenen Freitag für Aufregung im Planungsausschuss des Regionalverbands geführt hatte (wir berichteten): den Anschluss der Gäubahn an den Flughafen Stuttgart. Regierungsrat Dr. Reto Dubach ließ keinen Zweifel an der Forderung der Schweiz: „Wir brauchen diese Anbindung“, sagte er. Es gehe auch darum, die Zahl der Gäste zu erhöhen, um den Stundentakt einzuführen und so die Gäubahn attraktiver zu machen.
(Schwäbische Zeitung. FDP-MdL Leo Grimm hat mit dem Chef des Kantons Schaffhausen schon vor fast einem Jahr über die Gäubahn gesprochen. Das Ergebnis war das gleicher. Das war der Schwäz keine Zeile wert, weil sie ihre Leser gerne in einem Region der Ahnungslosen lässt. Wenn’s aber der Grüßaugust Wolf ist, dann klirren alle Tassen in der Tuttlinger Redaktion.)

„Ein Gewinn von Zentralität“

MdL Leo Grimm zum geplanten Polizeipräsidium Tuttlingen

(tutut). Die Würfel sind gefallen: Der Landkreis Tuttlingen wird Sitz eines Polizeipräsidiums.  Ist eines von zwölf. Zugeordnete werden die Landkreise Tuttlingen, Rottweil, Schwarzwald-Baar, Sigmaringen, Zollern-Alb und Freudenstadt..

In einer ersten Stellungnahme bezeichnet der Spaichinger FDP-Landtagsabgeordnete Leo Grimm diese Entscheidung des Innenministeriums als „einen Gewinn von Zentralität“ für den Kreis Tuttlingen. Grimm verweist auf mehrere Gespräche mit Innernminister Gall in den letzten Tagen zu diesem Thema. Was den gesamten Wahlkreis betrifft, so könnte es der Abgeordnete verstehen, wenn eventuell im Nachbarlandkreis Schwarzwald-Baar über diese Entscheidung Enttäuschung oder Unverständnis aufkäme.

„Mit den regionalen Flächenzuschnitten und Standorten der neuen Präsidien wird die Polizei Baden-Württemberg leistungsstärker und effektiver. Für die Bürgerinnen und Bürger ist die schnelle und kompetente Reaktion durch die Polizei maßgebend und nicht die Nähe zur polizeilichen Leitungsebene. Von einer Schwächung des ländlichen Raumes kann daher keine Rede sein. Die Polizei bleibt dort, wo der Bürger sie braucht“, betonte Ministerpräsident Winfried Kretschmann laut Staatsministerium. Zwei Monate nach Bekanntgabe der Eckpunkte für die zukünftige Polizeistruktur hatte Innenminister Reinhold Gall zuvor die neuen regionalen Polizeipräsidien, ihre Standorte und deren Flächenzuschnitte dem Kabinett vorgestellt. In diesem Zusammenhang wurden auch die Standorte des Polizeipräsidiums Einsatz, des Präsidiums Technik, Logistik, Service und des Präsidiums Bildung und Personalgewinnung bekannt gegeben. Die Standorte der den regionalen Polizeipräsidien nachgeordneten Kriminalpolizeidirektionen sowie der Kriminalkommissariate wurden ebenfalls präsentiert.

Die Struktur der nahezu 150 Polizeireviere und knapp 360 Polizeiposten bleibe unverändert, erklärte Gall. Durch die Reform werde aber die Qualität der polizeilichen Arbeit weiter gesteigert und die Bürgernähe landesweit ausgebaut. Schließlich seien bei den zwölf Kriminalpolizeidirektionen der regionalen Polizeipräsidien sogenannte Kriminaldauerdienste eingerichtet worden.
Der Innenminister unterstrich, dass diese Strukturreform für die Innere Sicherheit unabdingbar sei. Denn zusätzliche Personalstellen, die notwendig wären, um die Polizei für die anstehenden Herausforderungen zu wappnen, seien nicht finanzierbar. Die Reform werde daher – anders als in der Vergangenheit – nicht dazu dienen, Stellen bei der Polizei einzusparen.

Mit den neuen regionalen Polizeipräsidien würden einheitliche Voraussetzungen für eine effektive, professionelle und bürgernahe Polizeiarbeit geschaffen. Beim geografischen Zuschnitt der Polizeipräsidien seien quantitative und qualitative Kriminalitätsdaten, Verkehrsunfallzahlen und Einsatzschwerpunkte berücksichtigt worden. Ebenfalls in den Entscheidungsprozess eingeflossen seien regionale Strukturdaten wie Einwohner, Fläche, geo-/topografische Gegebenheiten und Verkehrs- und Pendlerströme und personal- und organisationsspezifische Faktoren.

Die Standorte der regionalen Polizeipräsidien sowie der nachgeordneten Kriminalpolizeidirektionen seien in Abstimmung mit der Liegenschaftsverwaltung des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft festgelegt worden. Bei den Standorten der Kriminalpolizeidirektionen sei es vor allem um polizeitaktische Belange, z.B. das Kriminalitätsaufkommen, berücksichtigt worden. Die Standorte der künftigen Verkehrspolizeidirektionen seien noch weitgehend offen und würden im Zuge der Umsetzung und unter Berücksichtigung der örtlichen Verhältnisse festgelegt. Wegen der fachlichen Nähe zur Leitungs- und Stabsebene des Polizeipräsidiums, so Gall,  sei es sachgerecht, die Direktionen Polizeireviere vorzugsweise am Standort des Polizeipräsidiums anzusiedeln.

Prävention sei künftig landesweit Chefsache und werde als eigenes Referat direkt bei der Leitung des Polizeipräsidiums angesiedelt. Dadurch könnten Konzepte mehrerer Landkreise gebündelt und gezielte Präventionsschwerpunkte gesetzt werden. Die bewährte Präventionsarbeit der Kriminalpolizei und der Polizeireviere blieben davon unberührt – ebenso die Verkehrsprävention in den Jugendverkehrsschulen. „Diese Aufgaben bleiben lokal verankert“, sagte der Innenminister.

Es sei geplant, so Gall weiter, die konzeptionellen und rechtlichen Voraussetzungen für die Umsetzung der Polizeireform bis zum Ende des 1. Quartals 2013 zu schaffen. Mit der Gesamtprojektverantwortung werde der Inspekteur der Polizei Gerhard Klotter betraut. Die operative Umsetzung der Reform sei für die Jahre 2013 und 2014 vorgesehen..