Holz und Papier

Tobias Schumacher ein zweiter Erwin Teufel?

Und es hat nicht Zoom gemacht…16 100 000 Mal ist das verheißene „neue Miteinander“ als abgdroschenes Schlagwort bei Google angegeben.

(tutut). Es dürften wohl Hiwis von Tobias Schumacher sein, welche die Holzerei in diesem Bürgermeisterwahlkampf in Spaichingen auf die Spitze zu treiben versuchen. Da outen sich beispielsweise Leute, die normalerweise mit Holz arbeiten, plötzlich als Experten für Papier, beschriebenes Papier, das, wenn es um Zeitung geht, stets Altpapier ist.

Geht Yvonne Havenstein?
Apropos Zeitung. Wissen Sie schon, dass bekanntlich gut unterrichteten Kreisen zu entnehmen ist, dass die große Leiterin der Schwäz im Kreis Tuttlingen, also die Leiterin aller Unterleiter, das ist die unter dem Ober- und dem Oberoberleiter, vorhaben soll, die Schwäz im Laufe des Jahres zu verlassen? Yvonne Havenstein heißt sie.

Es scheint, die sind alle zufrieden mit ihrer Schwäz, die lieben es, wenn über eine montägliche Gemeinderatssitzung erst an einem Montag eine Woche später oder gar nicht versucht wird, zu berichten. Glücklich wohl, wer eine Tageszeitung bezahlt, aber eine Wochenzeitung bekommt, wenn überhaupt? Warum berichtet denn die Schwäz nicht am Tag nach der Vorstellung der Bürgermeisterkandidaten darüber? Warum schauen nicht alle mal hinüber in den Schwarzwald-Baar-Kreis, wo mehrere Zeitungen miteinander im Wettbewerb stehen? Dort findet noch aktuelle Berichterstattung statt, dort werden auch nicht Nachrichten einfach unterschlagen, nur weil es einer Redaktion so passt.

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Spaichinger Medienexperte und Hersteller von Kirchenbänken:
„Eine unverschämte Schmiererei was Sie von sich geben. Gehen Sie doch hin wo der Pfeffer wächst. Sie braucht keiner in Spaichingen“
Martin Hauser, holzbearbeiter@t-online.de.

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Gut Holz! Woher will er wissen, dass er nicht dort ist?

Auf vielfachen Wunsch einiger Spaichinger, die sich noch an alte Zeiten erinnern,  sollte mal darauf hingewiesen werden, dass es in Spaichingen auch mal möglich war, sich nicht nur aus einer aus irgendwelchen Gründen wie politisch gleichgeschaltet wirkenden Monopolzeitung informieren zu müssen. .
Was so etwas bedeutet, kann jeder der deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts entnehmen. Dass etliche wenige Spaichinger über Meinungs- und Pressefreiheit schimpfen und diese wohl gerne abschaffen würden, wirft ein bezeichnendes Licht auf sie. Wenn Holz auf Kopf trifft, muss es nicht am Holz liegen, wenn es hohl klingt.

Natürlich hat in diesem Land jeder das Recht auf eine Zeitung mit Klippschulniveau. Das muss aber nicht die Regel sein. In den Redaktionen geht die Angst um. Angst, irgendwo anzuecken, die Angst um den Arbeitspatz. Die Schere im Kopf ist gar nicht mehr nötig. Fragen Sie doch mal Ihre „Redaktion“, welche Chance dort jemand hätte, wollte oder müsste er gehen. Warum macht eine Redakteurin in Spaichingen, wie es aussieht, eine Drehung um 180 Grad, nachdem sie von der CDU massiv angegriffen worden ist?

Warum laufen denn alle Betroffenen in Spaichingen ständig zu „ihrer Zeitung“, falls die mal versucht hat, über ein Thema zu berichten, das kommunalpolitisch ist? Weil dann jeder seinen Senf dazugeben muss, da die Informationen meist nicht nur spärlich, sondern auch äußerst lückenhaft sind. Jeder setzt bei einem Handwerker, bei einem Arzt voraus, dass die ihren Job können. Von einer Journalistin wird dies nicht verlangt?

Dabei gibt es ein Landespressegesetz, welches klar definiert, welches die Aufgabe der Presse ist. Warum wollen einige Spaichinger darauf verzichten und dafür auch noch ihren Obulus entrichten? Seit wann wird für Reklame bezahlt? Manche in Spaichingen verwechseln Meinungsfreiheit mit der Freiheit, andere zu beleidigen oder über sie Unwahrheit in die Welt zu setzen. Die machen sich strafbar und werden von der Staatsanwaltschaft hören.

Wer nicht weiß, was ein Blog ist, welche Bedeutung das Internet hat, hat wohl damit gerechnet, freies Schussfeld gegen einen Bürgermeister vorzufinden. Seltsamerweise wohl mit der sogenannten „Heimatzeitung“ im Bunde. Niemand ist gezwungen, die Neue Bürger-Zeitung zu lesen. Worüber aber soll man sich sonst empören, gell, wenn man gerade so schön dabei ist, zwar vom Rathaus kaum eine Ahnung hat, aber einen unerfahrenen Jüngling an eine Schaltstelle der Stadt hieven möchte. Der Neuen Bürger-Zeitung ist es doch wurscht, wer in Spaichingen Bürgermeister ist, den haben die Ortsansässigen zu ertragen. Es ist aber nicht egal, wie Meinungs- und Pressefreiheit in Deutschland immer mehr mit Füßen getreten werden. Ob in Spaichigen oder anderswo.

Die direkt Betroffenen knüpfen dabei auch noch ihren eigenen Strick. Glauben denn wirklich einige Naive, es bräuchte einen Bürgermeister, um mit einem Blog, das im sechsten Jahr existiert , auch hier etwas genauer hinzuschauen? Warum hat dieser Blog denn seit Jahren monatlich Tausende von Lesern mit wachsender Zahl, wenn „alternativ“ sogar drei Tageszeitungen und zwei Wochenzeitungen in einer Kleinstadt zur Verfügung stehen? Das Problem ist nur: Drei schlechte und gleichgeschaltet wirkende Zeitungen sind auch nicht besser als eine schlechte.

Wer ein wenig Ahnung vom Internet hat, weiß, wovon hier die Rede ist. Anderen seien BILDblog oder die „Achse des Guten“ usw empfohlen. Es mag ja sein, dass manche es vorziehen, im Primtal der Ahnungslosen zu verharren, wo Leute schon Probleme mit der Freizeit haben und von ihrer Kleinstadt offenbar Clubanimation erwarten.

Wie wäre es doch so schön, (wieder?) einen Bürgermeister zu haben, der niemand stört, der niemand im Wege ist, der meint, Bürgermeister lernen zu können, wenn er gewählt ist, wie der „Herausforderer“?  Erinnert sich noch jemand an einen gewissen Christian Wulff? Der musste nur Grüßaugust machen, hatte damit aber schon Probleme. Ein Bürgermeister muss mehr können. Er muss auch mehr können, als sich hinstellen wie der junge Kandidat  in der Spaichinger Stadthalle und offenbar im Größenwahn sich mit Erwin Teufel zu vergleichen. Jugend schützt erst recht nicht vor Torheit.

 

 

 

 

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