Gelesen

Vor  Schura verneigen sich Türme.

Grüne testen die beiden Bewerber
Mitglieder suchen keinen eigenen Kandidaten, legen sich aber auch noch nicht fest
So lange die Bewerbungsfrist noch läuft – also bis zum 13. Februar – werden die Spaichinger „Grünen“ noch keine Erklärung herausgeben, welchen Kandidaten sie unterstützen. Fest steht nach der Mitgliederversammlung am Dienstag aber, dass sie keinen eigenen Kandidaten suchen werden.
(Schwäbische Zeitung. Wer sind schon die Spaichinger Grünen? Auf welcher Veranstaltung war Regina Braungart? Seit wann ist der amtierende Bürgermeister ein Bewerber? Wo war da ein Test? Information für die Leser beliebig und mangelhaft. Auftritte rudimentär angeschnitten, tendenziös wieder pro Tobias Schumacher, ohne darüber zu informieren, wer das ist, unfähig, einen Sachverhalt wiederzugeben und einen öffentlichen Auftritt von zwei Leuten zu schildern. Wer eine Bürgermeristerwahl für Kasperletheater hält wie jüngst in Bubsheim, der zeigt, daß er seinen Beruf verfehlt hat und die Mindestanforderungen des Landespressegesetzes nicht erfüllen kann.)

Warnung nicht beachtet?

Gitarren eröffnen das Konzertjahr in der Klinik
Publikum erklatscht sich gleich zwei Zugaben des „Libertango“ mit „Introduction“
(Schwäbische Zeitung. Gisela Sprengs Weltklasse.)

Urnengräber werden teurer
Gemeinderat fügt Satzungen hinzu
(Schwäbische Zeitung.Pm-plemplem. Nicht mal mehr Gemeinderatsberichte kann die PM-Zeitung selber machen.)

Webkunst wird wiederbelebt
Besucher fertigen Bänder, Gürtel und schmale Schals
(Schwäbische Zeitung. Neuer Weberaufstand? Pm-plemplem.)

Nachgefragt
Gemeinderat stimmt gegen Ortsumgehung
SZ: Anton Stier, hat der Frittlinger Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung der Beauftragung eines Gutachtens für eine Ortsumgehung Frittlingen/Denkingen zugestimmt?
Stier: Ich habe darauf hingewiesen, dass ein solches Gutachten wichtig sei, vor allem auch, um die Belastung im Ortskern genau zu ermitteln und um Alternativen, beispielsweise eine Umgehung von Denkingen oder eine Trasse über die Erlenmühle, zu untersuchen. Trotzdem hat der Gemeinderat mit sieben zu drei Stimmen ein solches Gutachten abgelehnt. Es waren fast 30 Zuhörer aus dem Gebiet Kälberweide anwesend.
(Schwäbische Zeitung. Wollte jemand eine spendieren? Planerfüllung „Nachgefragt“ von Regina Braungart. Einfach mal in Sitzungen anwesend sein, dann kriegt auch die Zeitung etwas mit. Sind der Journalistendarstellerin die Mitarbeiter ausgegangen?)

Auto einer Frau überschlägt sich
(Schwäbische Zeitung. Ja, wenn es ein Männerauto gewesen wäre…)

Bockdobel Pfuper spielen mehrstimmig
Für die Guggenmusiker aus Deilingen beginnt die Saison
(Schwäbgische Zeitung. Auch Gisela Sprengs Weltklasse?)

Frau beschädigt Ampel und flüchtet
(Schwäbische Zeitung.Rot gesehen?)

Liederkranz plant „Best of Anita“
Der Gesangverein Gosheim startet schwungvoll und mit vielen Ehrungen ins neue Jahr
Mit 116 Mitgliedern sowie 19 Männern und 17 Frauen in den verschiedenen Chorformationen ist der Gesangverein Liederkranz Gosheim schwungvoll ins neue Vereinsjahr gestartet. Anita Winz plant für ihr zehnjähriges Jubiläum als Chorleiterin am 21. April ein „Best of Anita“ in Kooperation mit der Juraschule und dem Akkordeonspielring Heuberg, den sie ebenfalls dirigiert.
(Schwäbische Zeitung. Zehn Jahre lang feiern?)

Schneehase hoppelt durch das Lesezelt
Lesepatin Ilse Wolff liest am Freitag, 27. Januar, ab 15 Uhr im Lesezelt in der Stadtbibliothek aus den Abenteuern des kleinen Schneehasen Hoppel.
(Schwäbische Zeitung. Alphabetisierung in Tuttlingen? Gibt’s Möhrchen für die Augen?)

Erster Aesculap-Preisträger steht fest
Ingo vom Berg hat das strategische Geschäftsfeld der Neurochirurgie untersucht
(Schwäbische Zeitung. Hoffentlich finden sich für all die Prese noch Träger.)

Zukunftspreis ehrt Kämpfer gegen Stromverschwendung
Marquardt-Team entwickelt intelligente Standby-Lösung – Stiftung fördert Technik und Wissenschaft
Zwei normale Kraftwerke oder ein bis zwei Atomkraftwerke könnten abgeschaltet werden, wenn die Deutschen auf stromfressende Standby-Gewohnheiten bei Fernsehern, Computern oder Kaffeemaschinen – um nur einige Beispiele zu nennen – verzichten würden. Oder wenn das Intelligente ECO Schalterprogramm aus dem Hause Marquardt, das Geräte vom Stromnetz trennt, konsequent in neue Elektrogeräte eingebaut würde. Tobias Fischinger, August Geiger, Sebastian Volk, Andreas Maier und Friedrich Füldner, die bei Marquardt forschen und entwickeln, erhielten für ihre Entwicklung am Dienstagabend den Zukunftspreis der Privaten Stiftung Ewald Marquardt.
(Schwäbische Zeitung. Na also, noch Träger gefunden. Wieviele Bäume müßten nicht geschlagen werden, wenn Ludger Möllers weniger Altpapier produzieren würde?)

Was hat die Schwäz gegen Guido Wolf?
Die Polizeidirektion Tuttlingen muss mit einem größeren Aderlass rechnen
Landtagsabgeordnete des Kreises üben Kritik an den Plänen von Minister Gall
…Landtagspräsident Guido Wolf (CDU) mutmaßt, dass die Polizeidirektion Tuttlingen „bei einer Reduzierung in diesem Umfang keine Chance mehr haben dürfte“. Der Innenminister scheine sich direkten Zugriff auf die Polizei zu verschaffen wollen.
(Schwäbische Zeitung. Die Schwäz kennt keinen CDU-MdL Wolf mehr. Als Landtagspräsident hat er zu diesem Thema nichts zu sagen. Falls er es doch tut, darf er umgehend zurücktreten. Was hat die Schwäz bloß  gegen Wolf? Ist es für Wolf neu, daß ein Innenminister direkten Zugriff auf die Polizei hat? Der ist ja für sie zuständig. Sollte er mal seinen Kollegen Ex-Innenminister Rech fragen.)

Dekanat bietet Ehe-Seminare an
Seminare zur Ehevorbereitung bietet das Dekanat Tuttlingen-Spaichingen auch in 2012 an. Die Kurse unter Thema „Die Ehe – Ihre wohl wichtigste Zukunftsinvestition“ gibt es am 2. und 3. März in Tuttlingen, am 28. April in Seitingen oder am 12. Mai in Dürbheim. Erstmals wird auch ein Gottesdienst für Paare in der Wallfahrtskirche auf dem Dreifaltigkeitsberg angeboten;
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Ehelose als Eheexperten.)

Gelesen

Kaum anzunehmen, dass die Tuttlinger auch Köhler oder gar Wulff eine Allee widmen. Schon Heuss ist problematisch: Er hat Hitlers Ermächtigungsgesetz zugestimmt, und aus seinem Buch „Hitlers Weg“ von 1932 spricht gewisse Hochachtung für den später verbrecherischen Diktator.

Bildung bleibt fest in Frauenhand
Ina Schweizer übernimmt von Rose Kupferschmid-Medinger Leitung der VHS
Zum 1. Februar endet die Ära Kupferschmid-Medinger und beginnt die Ära Schweizer bei der Volkshochschule. Die Trossinger VHS-Leiterin wird auch die Leitung der Geschäftsstelle – je zu 50 Prozent – übernehmen. Sie wird damit auch die Verantwortung für den Ablauf des neuen Programms ab 27. Februar übernehmen, das ab heute verteilt wird und für das ab heute die Anmeldungen laufen.Es sind turbulente Zeiten, in denen Schweizer die Spaichinger Leitung übernimmt, denn noch steht nicht fest, in welchen Räumen die Volkshochschule demnächst für die Dauer von ein, zwei Jahren untergebracht sein wird, bis klar wird, wo sie letztendlich neue Räume bekommt. Das alte Kreissparkassengebäude, in dem die VHS seit langem anzutreffen ist, ist ja bekanntlich von der Stadt verkauft worden. In Spaichingen sind zusammen mit Margrit Winker, die in der Verwaltung tätig ist, die Bildungsbedürfnisse von 2500 Teilnehmern im Jahr zu betreuen, viel Beratungsbedarf gibt es zum Beispiel auch bei den Integrationskursen oder auch Deutsch für Ausländer, umreißt Rose Kupferscmid-Medinger einen Themenbereich…
(Schwäbische Zeitung. VHS = Bildung? Bescheiden ist Regina Braungart, ab und zu in Turbulenzen.)

Vogelfreunde verkleinern die Vorstandschaft
Nach hitzigen Diskussionen einigen sich die Mitglieder auf eine fünfköpfige Spitze
(Schwäbische Zeitung. Ein fünffaches Piep!)

Hansy ist der Schlager
Riesiges Interesse haben die Leser des „Heuberger Bote“ an unserer Verlosung für drei Mal zwei Karten für die „Diamanten aus Schlager und Volksmusik“ mit Hansy Vogt gezeigt. Über 60 teils liebevoll gestaltete Postkarten sowie E.-Mails und Faxe aus dem ganzen Landkreis von Frittlingen bis Fridingen von Deilingen bis Immendingen sind bei der Redaktion eingegangen.
(Schwäbische Zeitung. Riesiger Wahnsinn, abra flippt aus: 60 wollten frei zum volksdümmlichen Bäcker.)

Der Fasnetsfilm kommt besonders gut an
Die Narren feiern beim Wagenbauerfest Manfred Pfriender und Berthold Müller
(Schwäbische Zeitung. Guck mal, da bin ich!)

Jugendarbeit ist Musikern besonders wichtig
Der Frittlinger Verein ehrt in seiner Hauptversammlung auch langjährige Mitglieder
(Schwäbische Zeitung. Weisheit der Binse.)

Öchslefest braucht einen Neustart
Die Organisatoren verzeichnen erneut ein schlechtes Ergebnis
In der Generalversammlung des Musikvereins Dürbheim ist das zum wiederholten Mal schlechte Ergebnis beim Öchslefest diskutiert worden.
(Schwäbische Zeitung. Dürbheimer Wein, das laß sein?)

Freud und Leid aus Immendingen/Geisingen
(Schwäbische Zeitung. 19. Jahrhundert.)

Heinrich Bastuck erhält die Bürgermedaille
Beim Neujahrsempfang in Neuhausen ob Eck hat Bürgermeister Hans-Jürgen Osswald (links) die Bürgermedaille der Gemeinde an Heinrich Bastuck verliehen. Damit würdigte der Schultes das Engagement Bastucks vor allem in Bezug auf die Heimatgeschichte.
(Schwäbische Zeitung. Für den Nachttisch? Wie sieht die andere Seite der Medaille aus?)

„Firma muss Schaden beheben“
Bürgermeister nimmt Stellung zu Buchheimer Hans
Die Sanierung des Buchheimer Hans, des Wahrzeichens des Dorfs, ist eigentlich abgeschlossen gewesen. Jetzt blättert an der West- und Südseite jedoch quadratmeterweise die Farbe ab (wir berichteten). Unser Redakteur Michael Hochheuser befragte dazu Bürgermeister Hans Peter Fritz.
(Schwäbische Zeitung. Die Schwäz mit ihren Planerfüllungen (Pseudo-Interview!) auf Teufel komm raus blättert auch längst ab.)

Berechtigte Interessen schützen
Die Fraktionssprecher sehen die Nicht-Öffentlichkeit im Gemeinderat korrekt gehandhabt
Die häufigen nicht-öffentlichen Sitzungen und zu wenige Bekanntgaben der Ergebnisse hat am Montag Hans-Joachim Fischer in der Bürger-Frage-Viertelstunde des Gemeinderats moniert. Die Sprecher der Fraktionen sehen aber keinen Grund für Beanstandungen. Bürgermeister Dr. Clemens Maier erläutert, in welchen Fällen Nicht-Öffentlichkeit geboten ist.
(Schwäbische Zeitung. Bravbrav. Wird in Trossingen gewulfft? Grundsätzlich hat Öffentlichkeit zu herrschen.)

Modelleisenbahn-Fans geht im Konzerthaus ein Licht auf
Bei der Börse gibt es nicht nur Schienen-Fahrzeuge – Angebote zeigen viel Liebe zum Detail
(Schwäbische Zeitung. Wer hat den Schalter gefunden?)

Jeder kann Akkordeon lernen
„Trossingen spielt Akkordeon“: Unter diesem Motto läuft eine Aktion des Hohner-Konservatoriums Trossingen, die Musik- und Akkordeoninteressierten die Möglichkeit gibt, das Instrument Akkordeon zu erlernen.
(Schwäbische Zeitung.Pm-plemplem. Die Frage ist nur: wie.)

Mit „Hau ruck!“ stellen Gosheimer ihren Narrenbaum
Joachim Weber dirigiert das Zeremoniell seit 16 Jahren – Zehn kleine Tänzer sorgen für Unterhaltung
(Schwäbische Zeitung. Noch einmal eine Seite Altpapier gerettet.)

Stadler präsentiert „farbigen Kosmos ländlicher Kindheit“
Träger des Georg-Büchner-Preises liest im Aesculapium – Bus aus Tuttlingen spielt eine Rolle
(Schwäbische Zeitung. Da trägt er schwer.)

Jochen Arno ehrt in Rietheim-Weilheim Blutspender
Den Neujahrsempfang von Rietheim-Weilheim haben Bürgermeister Jochen Arno und die Gemeinderäte genutzt, um Blutspender zu ehren.
(Schwäbische Zeitung. Die lernen’s wohl nie, daß sie einem Konzern bei seinen Geschäften helfen.)

Großrazzia im Motorrad-Milieu: Polizei findet Beweise
„Red Devils“ sollen Kneipengäste krankenhausreif geschlagen haben – Landesweit Durchsuchungsaktionen
120 Polizisten haben gestern elf Objekte im Landkreis Tuttlingen durchsucht, sechs weitere Objekte im ganzen Land waren ebenso Ziele der Aktion: „Wir suchen nach Beweismitteln im Zusammenhang mit einer Schlägerei Mitte Januar in Engen“, begründete Peter Hauke, Sprecher der Polizeidirektion Konstanz, die Razzien. Gewalttätige Mitglieder des Motorradclubs „Red Devils“ sollen dort zwei Personen krankenhausreif geschlagen haben.
(Schwäbische Zeitung. Brummbrumm. Westleiter Ludger Möllers im Schreiber-Millieu? Wie naiv muß man sein, um von Motorrad-Milieu zu schreiben, wenn’s um organsierte Kriminalität geht?)

Fast die Hälfte der Frauen scheut die Krebsvorsorge noch
Gerlinde Kretschmann wird in Tuttlingen Schirmherrin des Mammographie-Screenings Baden-Württemberg
(Schwäbische Zeitung. Wieviel Ahnung vom Thema hat ein Mann aus der Lokalredaktion? Es geht nicht um Vorsorge, sondern um Krebsentdeckung. Mammographie hat viele Mängel.)

Regio-TV
(Schwäbische Zeitung.Schamlose Reklame für den Haussender.)

Spaichinger Theorie und Praxis

Wahl im März: Bürgermeister und Kandidat bei den Grünen

Bürgermeister-Casting bei den Grünen: Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher (rechts) und Kandidat Tobias Schumacher.

(tutut). Die Hälfte ihrer eingeschriebenen Anhänger hatten die Spaichinger Grünen am Dienstagabend zwar nicht auf dem Olymp, aber im „Olympia“ alias „Rössle“ versammelt. Bürgermeister-Casting war angesagt noch vor Ende der Bewerbungsfrist vor exakt einem Dutzend Leuten. Kandidat Tobias Schumacher als Herausforderer und Bürgermeister Hans Georg Schuhmacher hatten es im grünen Politfeld weder mit Dschungel noch mit Camp zu tun. Nacheinander konnten sie sich je 30 Minuten präsentieren. Das Ergebnis: Theorie fordert Praxis im Bürgermeisterwahlkampf heraus.

Oder anders ausgedrückt: Auf der einen Seite ein gestandener und gewandter Stadtschultheiß, der weiß, wo es langgeht, der das kommunale Einmaleins mit anschaulicher nachprüfbarer Stadtpolitik füllt, wo eins zum anderen kommt und das eine das andere bedingt oder bewirkt, auf der anderen einer, der ein bißchen zu oft von Gefühlen und Herzensangelegenheiten spricht und irgendwie meint, vieles anders und besser machen zu müssen auf dem Wege zu allgemeiner Harmonie, zu Friede, Freude, Eierkuchen.

So geht Politik allerdings selten bis nie. Schöne Theorie. Mit Arbeitskreisen, mit Experten, wenn es darum geht, eigentlich einen Bürgermeister zu wählen und nicht noch einen Hofstaat dazu für einen, der noch lernen will und muß. Ob die Spaichinger einen Bürgermeister wollen, der erst wulffen muß? Oder einen, der in Spaichingen schon acht Jahre Bürgermeister ist, mit aller Kritik und allem Zuspruch, die dazu gehören. Ob da ein 33-jähriger Anfänger eine Alternative ist?

Was offenbar niemand unter den grünen Olympioniken am Dienstagabend aufgefallen zu sein scheint: Mit Tobias Schumacher stand ja kein Anfänger als unbeschriebenes Blatt vor ihnen, der  Bürgermeistermarketing wie aus der kommunalpolitischen Fibel herunterbetete, sondern der Boss der Spaichinger CDU, der Vorsitzende der größten Gemeinderatsfraktion, bis vor drei Jahren noch mit absoluter Mehrheit gepolstert. Es stand auch der Kreisvorsitzende der CDU vor ihnen.

Ebenfalls niemand scheint auf die Idee gekommen zu sein, immerhin sind ja auch zwei Stadträte grün, dass das Hauptorgan der Gemeinde der Gemeinderat ist und nicht der Bürgermeister. Der ist ja kein kleiner Diktator, sondern hat zu erfüllen, was der Gemeinderat  beschließt. Dieser hat ihn zu kontrollieren.

Warum also ist der Kandidat Tobias Schumacher als Theoretiker und nicht als Praktiker aufgetreten? Er hätte doch gefragt werden müssen, warum er all die schönen Ideen, die er vorgetragen hat, nicht versucht im Gemeinderat umzusetzen? Was hat er in sieben Jahren gemacht?

Sechs Schlagworte hat er vorgetragen: Bildungsstadt,   Arbeits- und Einkaufsstadt, Mobilitätsstadt, Wohlfühlstadt,   Regionalstadt, Bürgerstadt. Fehlt noch die Kinderstadt, wenn es schon das Kinderland Baden-Württemberg gibt. Das klingt alles sehr bekannt. Dabei genügt es doch, einfach nur über Spachingen zu sprechen, über die Stadt und ihre Menschen. Das schaffte der Praktiker, der Bürgermeister, der Fleisch servierte, wo der andere dünne Knöchelchen auslegte. Der eine schüttete ein paar Puzzleteile aus, der andere legte ein lebendiges Bild der Stadt vor. Die Spaichinger haben die Wahl.

Einen Jux will er sich machen?

Oder: Wann ist Tobias Schumacher aus der CDU ausgetreten?


Originalzitate vom Tobias-Schumacher-Fanclub Regina Braungart in der mutmaßlichen CDU-Hauspostille Schwäz.

(tutut.) Jetzt war viele Jahre Ruhe bei Bürgermeisterwahlen vor Juxkandidaten, da geht es schon wieder los. Ausgerechnet der Tuttlinger CDU-Chef Tobias Schumacher will sich wohl in Spaichingen einen Jux mit seiner Kandidatur machen.

Da kriegt die Narrenzunft von Auch-CDU-Präsident Steffen May mächtig Konkurrenz im Kampf um den ersten Platz in der Lustigkeit.

Erst teilt Tobias Schumacher den CDU-Mitgliedern in einem Rundschreiben, auf dem er seine Unterschrift vergessen hat, mit, dass der Spaichinger CDU der CDU-Bürgermeister nicht passt, für den er mal selbst die Trommel gerührt hatte. In der mutmaßlichen CDU-Hauspostille, der Schwäbischen Zeitung mit Tobias-Schumacher-Fanclub Regina Braungart, wurde zweitens angekündigt, die CDU werde einen geeigneten Kandidaten noch vor Weihnachten präsentieren. Oh Wunder, den ließ Tobias Schumacher schnell aus dem Sack: Er selbst ist es.

Der dritte Streich war wieder ein Rundscheiben an die Mitglieder, in dem er seinen Opfergang für die Heimat ankündigt. Da Toren selten auf einem Bein stehen, ließ er auch das zweite Schreiben gleich beim Bürgermeister einwerfen mit der Bitte um Unterstützung seiner Kandidatur.

Der vierte Streich kam auch zugleich. Der einstimmig, so meldet’s die Spachinger CDU, vom Parteivorstand gestützte Kandidat macht nun auch noch das Rumpelstilzchen: Ach wie schön, dass ich nicht weiß, wie ich wirklich heiß‘. Auf seiner website  wirbt er mit „unabhängig“. Wann ist Tobias Schumacher aus der CDU ausgetreten?

Unabhängig ist er weder als unerfahrener Junganwalt, da hängt er von Klienten und Beziehungen ab, noch politisch, denn gestützt wird er von der CDU. Wäre ja auch ein Wunder, wenn’s anders wäre für den Vorsitzenden der  Spaichinger CDU, für den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Spaichinger Gemeinderat, für den Kreisvorsitzenden der Tuttlinger CDU.

Da er bereits sieben Jahre im Spaichinger Gemeinderat sitzt, muß es in der Zeit schon geharnischte Attacken des CDU-Fraktionsvorsitzenden gegen einen als unmöglich empfundenen Bürgermeister gegeben haben. Kann sich in Spaichingen jemand an einen solchen Auftritt des Kandidaten erinnern? Gehört er nicht eher zu den Stillen und Leisen im Lande, so wie es von ihm auch aus dem Kreisverband eigentlich nichts Bemerkenswertes zu berichten gibt, an dessen Spitze er ja steht?

Ein Verdacht bleibt allerdings bestehen: Warum trieben Grün-Schwarz den Wahlkampf terminlich ausgerechnet in die Fasnet? Einen Jux wollten sie sich machen mangels echtem Kandidaten. Wenn’s schon nicht zum Prinzenpaar für die frisch Vermählten gereicht hat, dann blieb eben nur der Sturm aufs Rathaus als junger Milder.

Gelesen

Stop, Scheibenrand?

Ehrenamtliche starten beim Projekt „Helfende Hände“ für das Hospiz
Die große Hilfsbereitschaft für das Hospiz am Dreifaltigkeitsberg setzt sich auch im neuen Jahr fort. So strickte der Frauenkreis Bubsheim 92 Paar Socken für die regionale Einrichtung.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Auf Socken ins Jenseits?)

Lumpenhansele gehören einfach dazu
An der Fasnet ist das traditionsreiche Häs immer öfter in der Stadt zu sehen
(Schwäbische Zeitung. Einjährige Tradition? Erwachsene Kinderreien.)

Aldingen ist im 14. Jahr ohne Schulden
5,8 Millionen Euro stehen für Investitionen und Umlagen zur Verfügung
(Schwäbische Zeitung. Schuldenfreiheit kann auch ein Zeichen von Rückständigkeit sein.)

Wanderer werden sagenhaft überrascht
Trotz widriger Wetterbedingungen sind rund 100 Interessierte zur zweiten Bärenthaler Sagenwanderung gekommen.
(Schwäbische Zeitung. Lesen verlernt?)

Ansichtssache
Quertreibern den Garaus machen
Von Michael Hochheuser
Die auf Ausgleich ausgerichtete Arbeit des neuen Irndorfer Bürgermeisters Rudolf Fluck scheint erste Früchte zu tragen – betrachtet man das Klima bei der Bürgerversammlung als Gradmesser…
(Schwäbische Zeitung. Verbrennen, erhängen, erschießen oder totschreiben?)

Osswald sieht neue Herausforderungen auf die Gemeinde zukommen
Zahlreiche Gäste folgen der Einladung zum Neujahrsempfang der Gemeinde Neuhausen – Bürgermeister sieht keinen Grund, sich vor dem Wandel zu fürchten
(Schwäbische Zeitung. Nachtwandel?)

Narren-Verein Trossingen stimmt auf Fasnet ein
Viele Kostümierte sind Stammgäste bei der Hauke-Schtecka-Nacht
(Schwäbische Zeitung. Tägliche Randgruppenzeitung.)

Interview
„Das hatte nichts mit unserer Veranstaltung zu tun“
Ingo Kitzke erzählt, was am frühen Sonntagmorgen vor der Fritz-Kiehn-Halle vorgefallen ist
(Schwäbische Zeitung. Hauptsache Plan „Interview“ erfüllt mit Erzählungen aus „Trossingen und eine Nacht“.)

Behagliche Wärme
(Schwäbische Zeitung.Ungekennzeichnete Reklame.)

Ansichtssache
Tickende Zeitbomben entschärfen
Von Christian Gerards
Rund 1700 Euro netto bekommt ein Busfahrer im Monat ausgezahlt. Damit rangiert er nur knapp oberhalb der Armutsgrenze, die bei etwas über 1600 Euro liegt, so er eine Frau und zwei Kinder hat.
(Schwäbische Zeitung. Arme Schwäzer!)

Widersprüche sind durchaus gewollt
Walter Zepf zeigt im Landratsamt Draht-Werke, die sich mit zwischenmenschlichen Beziehungen beschäftigen
Im Foyer des Landratsamts ist jetzt die Ausstellung von Walter Zepf „Heißer Draht in der Eiszeit“ eröffnet worden. Kulturdezernent Michael Guse begrüßte die Gäste, und der Kunsthistoriker Dr. Ferdinand Messner führte sie in die Ausstellung ein.
(Schwäbische Zeitung. Wie es Euch gefällt oder nicht gefällt.)

Seminar hilft Körper und Geist
Der Kneipp-Verein Tuttlingen lädt zu einem Seminar mit dem Titel „Die Fünf Tibeter und Meditation“ unter Leitung von Ulrich Ruopp ein.
(Schwäbische Zeitung.Pm-plemplem Esoterik.)

Albverein Wurmlingen steht ohne Chef da
(Schwäbische Zeitung. Albtraum.)

Malt uns Eure Haustiere!
Ihr kennt das bestimmt. Eure Katze spielt ausgelassen mit einem Wollknäuel, der Hund streckt alle Viere von sich, um sich kraulen zu lassen, oder der Wellensittich sitzt singend auf der Schulter von eurer Mutter. Wir vom Gränzboten möchten gerne wissen, was ihr so alles mit euren Haustieren erlebt – und zwar in Form von einem Bild. Bei unserem großen Malwettbewerb „Abenteuer Haustier“ könnt ihr auch tolle Preise gewinnen, wie eine Digitalkamera, ein Spielwaren Schrödel-Gutschein oder ein Malset. Wenn ihr zwischen vier und 13 Jahre alt seid, dann greift zu den Stiften, denn es kann auf einem DIN A4 Blatt gemalt, getuscht oder gezeichnet werden.Das Fachgeschäft für Hunde-, Katzennahrung und Hundezubehör, Hundharmonika in Trossingen und der Hundesalon Thelen in Mühlheim unterstützen den Gränzboten beim Malwettbewerb und auch bei der Auswahl der Gewinner.
(Schwäbische Zeitung. Korruption? Hat die Schwäz ’nen Floh im Ohr oder piept’s?)

Gelesen

Mancher braucht ein Fernrohr, um im Nebel nichts zu sehen.

Diaschau zeigt Alb-Wildblumen
In der Diaschau der Volkshochschule am Mittwoch, 25. Januar, zeigt Dr. Andreas Beck Wildblumen der Schwäbischen Alb.
(Schwäbische Zeitung. PM-plemplem. Gezähmte?)

Hexen sorgen für Spuk und Spaß
Funkenhexen feiern ihr 20-jähriges Bestehen mit 36 Zünften und zahlreichen Zuschauern
…Schaurig über den Rücken lief es manchem Zuschauer – ob groß, ob klein –, wenn die Hexen und Teufel ihr Unwesen trieben. Ob Konfetti oder Stroh im Haar, eine Runde kopfüber an einem Hexenrücken hängend oder im Hexenwagen verschleppt – die Hexen hatten genügend potentielle Opfer am Straßenrand entdeckt.
(Schwäbische Zeitung. Hat man nicht alle verbrannt?)

Warum das Ehrenamt Spaß macht
Obwohl die Arbeit manchmal mühsam ist, sind die Helfer mit Freude dabei
(Schwäbische Zeitung. Planerfüllung Umfrage, auch wenn sie an den Haaren herbeigezogen ist. Wen interessiert denn das?)

Beim Kirchenchor Renquishausen ist die Welt in Ordnung
(Schwäbische Zeitung. Ja, schwäz!)

Oberstufenschüler lernen, sich zu präsentieren
Zwei Experten des Regierungspräsidiums verraten im Heuberger Gymnasium Tipps und Tricks
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Grüßaugust wie Würtenberger kann jeder.)

Zug zerfetzt Auto: Fahrer bleibt unverletzt
Anwohner verhindert tödlichen Unfall – 800 Narren sitzen fest – Bahnstrecke gesperrt
Auf dem Bahnübergang in Geisingen-Gutmadingen ist am Sonntagabend ein Regionalexpress der Deutschen Bahn mit einem Auto zusammengestoßen. Wie durch ein Wunder wurde niemand verletzt. Der Lokführer erlitt einen Schock. Allerdings mussten etwa 800 Zugreisende, die sich auf der Rückfahrt von einem großen Narrentreffen am Nachmittag in Konstanz befanden, mit Bussen weitertransportiert werden.
(Schwäbische Zeitung. Westleiter Ludger Möllers glaubt noch an Wunder und schreibt wie ein Automat.)

Stettener Musikkapelle bestätigt ihren Vorstand
(Schwäbische Zeitung. Ein Fünfspalter für eine Nullnachricht.)

Kinder lernen Hästypen kennen
Zum Kindertreff mit närrischem Angebot hatte am Samstag der Narrenverein Honberger ins Rathaus-Foyer eingeladen.
(Schwäbische Zeitung. Im Narrenzoo?)

Ökumene erlebt 2012 eine Zäsur
Dekan Morlock scheidet aus – Margot Käßmann kommt zu Lesung nach Tuttlingen
(Schwäbische Zeitung. Alle Ampeln auf Grün! Ökumene gibt’s gar nicht.)

Brand in der Vulkan-Bar
Der Name der Durchhausener Bar verspricht schon Feuriges, doch am Freitagabend gegen 21.30 Uhr kündete dichter Rauch aus dem Dach der Vulkan-Bar tatsächlich von einem Brand.
(Schwäbische Zeitung. Nomen est omen.)

Oh Gott, Schwäz
So spricht Gott: Suchet micht, so werdet ihr leben.
(Schwäbische Zeitung. Dazu fünf Todesanzeigen. Sonst nicht’slos in Trossingen als ein Schultreffen im April? Kümmerliche Notzeitung als Leserverarschung?)

Gelesen

Und  tschüs, Tuttlingen?

Jugendgemeinderat sucht Lösung
Der Jugendgemeinderat Tuttlingen hat Probleme. Vor über einem Jahr war die letzte richtige Sitzung des Jugendgemeinderates, weil zu wenig Mitglieder zu den danach angesetzten Terminen erschienen waren. „Die Jugend hat immer weniger Zeit für festgesetzte Termine, das spüren auch die Vereine. In ganz Deutschland haben Jugendgemeinderäte dieses Problem“, sagt Arno Specht, Pressesprecher der Stadt Tuttlingen. Im Moment arbeiteten die Mitglieder des Rates an einer Neukonzeption, die sich dem Trend anpassen solle. Die Jugendlichen würden weniger formelle Sitzungen für ihre Treffen anstreben, sondern ihre Arbeit in Projekten umsetzen, so die Stadt.
(Schwäbische Zweitung. Wer hat schon Lust zum Labern? Jugendgemeinderäte sind nur Spielwiesen, ähnlich wie Agendagruppen.)

Die Echse und der evolutionäre Rundumschlag
Michael Hatzius lässt in der Angerhalle die Puppen tanzen
„Entschleunigung“ ist das Zauberwort, mit dem es Michael Hatzius und seine Echse verstehen, den Zuschauern Ballast, Stress und Zeitdruck zu nehmen und sie an ihrer Reise durch die Jahrtausende teilhaben zu lassen. So auch am Donnerstagabend in der fast ausverkauften Angerhalle in Tuttlingen-Möhringen, wo sich nach gut zweieinhalb Stunden faszinierendem Programms alle entspannt, glücklich und fröhlich auf den Heimweg machten.
(Schwäbische Zeitung. Märchenhaft.)

Soziale Ausgewogenheit ist für Stadtentwicklung wichtig
Professor Helmut Bott liefert Lösungsansätze für eine nachhaltige Stadtplanung
Tuttlingen wird in den kommenden Jahrzehnten sein Aussehen deutlich verändern. Was alles möglich ist für eine nachhaltige Stadtentwicklung, machte Professor Helmut Bott am Donnerstagabend im kleinen Saal der Stadthalle deutlich.Knapp 50 Zuhörer lauschten dem Leiter des Lehrstuhls Städtebau und Entwerfen der Universität Stuttgart – in der Hoffnung, ungewöhnliche Lösungsansätze der Stadtplanung kennenzulernen, die auf die Kreisstadt übertragbar wären.
(Schwäbische Zeitung. Ein Flop. Die Menschen leben in der Gegenwart und nicht in einer Phantasiezukunft. Nachhaltigkeit ist das Gegenteil von Entwicklung, sollte ein Prof. wissen.)

Kinder treffen den richtigen Ton
Der evangelische Kindergarten Martinskirche hat jetzt zum dritten Mal die Felix-Plakette für die Einbeziehung von Musik in seine pädagogische Arbeit erhalten. Damit zeichnet der deutsche Chorverband Einrichtungen aus, in denen viel gesungen wird.
(Schwäbische Zeitung. Tandaradei. Fehlt noch der grüne Gockel für die Hallelujaschlümpfe. Muß jeder Pups zertfiziert werden?)

Beim Frauenbund ist viel los
(Schwäbische Zeitung. Anbinden!)

Kinder erkunden Heimatmuseum
Die Jungen und Mädchen der Kinderkrippe „Kleine Riesen“ haben vergangene Woche wohl einen ihrer ersten Museumsbesuche überhaupt absolviert. Sie waren im Auberlehaus zu Gast.
(Schwäbische Zeitung.Pm-plemplem.Kinder, Schreiber, Sensationen.)

Rotkäppchen, Cowboys und Clowns feiern Fasnet
In Trossingen hat die Fasnet Einzug gehalten. Am Samstag hat der Narren-Verein sein Hauke-Steckle-Fescht in der Fritz-Kiehn-Halle für Kinder veranstaltet. Nastasia Di Mauro und Nina Koch haben als Super Mario und Luigi durch das Programm geführt. Auch Kindergruppen sorgten auf der Bühne für Stimmung.
(Schwäbische Zeitung. Kitaredaktion.)

Stefan Mappus traut sich wieder in die Bütt
Nicht mehr im Amt, aber erneut in der Bütt: Zum ersten Mal seit seinem Rückzug aus der Politik hat Baden-Württembergs ehemaliger Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) einen närrischen Auftritt absolviert. Bei der Freiburger Narrenzunft „Fasnetrufer“ hielt er am Samstagabend die Laudatio bei der Verleihung der diesjährigen Ehrenmütze.
(Schwäbische Zeitung. Peinlich, wie „Narren“ promigeil Politikern den Bauch kitzeln und dabei öfter mal die falschen erwischen, denn es gibt nicht nur die CDU.)

Schwäne narren die Feuerwehren
Es scheint sonntags ein neues Hobby der Schwäne auf zugefrorenen heimischen Gewässern zu werden, vermutet die Ravensburger Feuerwehr: regungslos dasitzen und die Aufmerksamkeit von Passanten erwecken, die dann in Sorge um das Wohlbefinden der Tiere die Feuerwehr verständigen…Bei Ankunft eines Großfahrzeugs und der Uniformträger von der Feuerwehr kam Bewegung in die Angelegenheit. Die Tiere bequemten sich und schritten hoch erhobenen Hauptes über die Eisschicht des Gewässers.
(Schwäbische Zietung. Dier Narren sind die Menschen. Wieso sollen die Schwäne sich bewegen, wenn sie es nicht wollen? Wem die Feuerwehr auf den Leib rückt, der macht halt Platz.)

Gesehen

Narren-Tour nach Lahr

(Tutut). Narren kommen heutzutage herum, unter ihnen findet in der fünften Jahreszeit mehr Austausch statt als in den übrigen vier saisonablen Jahresabschnitten, wenn Menschen wieder normalen zivilen Beschäftigungen nachgehen. So hat es am Sonntag die Narrenzunft Spaichingen in die Brauchtumsdiaspora nach Lahr verschlagen. Auch eine Handvoll „Fruchtkastengeister“ aus Tuttlingen (ganz unten) ließ sich sehen.

Der Umzug war zwar groß mit 120 Zünften und Gruppen, die es auf ein buntes Feldlager von 4500 Teilnehmern brachten, dennoch ist die Erinnerung daran, was das Ganze soll, in Lahr kaum verbreitet. Entsprechend stimmungslos säumte Volk den Weg, auf einem Anhänger waren C-Promis abgestellt.

Die Begeisterung unter und über sich  trübte die Stimmung der Aktiven, bei denen Hexen und Teufel das Bild bestimmten, keineswegs. Nach über einer Stunde waren die letzten Gruppen noch nicht unterwegs. Als der Umzug sich in Bewegung setzte, kam ihm noch die halbe  Truppe auf dem Marsch zum Startplatz entgegen. Qualität sollte wohl vor Quantität den Vorzug kriegen.

Zuhause sind die Zünfte immerhin auch noch zu sehen trotz voller Terminkalender. So waren die Spaichinger schon am Samstag beim Nachtumzug der Funkenhexen (unten) mit von der Partie.

Gelesen

Ein Fußgängerüberweg heißt Fugängerüberweg, weil man dort mit dem Fahrrad Autofahrer zu Vollbremsungen zwingen kann?

Hewi will auch 2012 kräftig investieren
2011 war umsatzstärkstes Jahr – Größter Spaichinger Arbeitgeber mit 511 Mitarbeitern
Auch 2012 plant die Firma Hermann Winker, „Hewi“, Investitionen von rund 3,5 Millionen Euro. Der Löwenanteil geht an eine riesige Presse. Zum Jahreswechsel hatte Hewi 511 Mitarbeiter inklusive Teilzeitkräfte, also 460 Vollzeitstellen; Anfang 2011 waren es noch 503. Derzeit bildet Hewi 20 gewerbliche und vier kaufmännische Lehrlinge aus.
(Schwäbische Zeitung. Auch 2011 3,5 Millionen kräftiges Geld investiert?)

Dieb fährt mit 3,3 Promille zum Tatort
(Schwäbische Zeitung. Wer hat den Tatort zum Tatort gemacht?)

Das Kräuterweib kehrt aus der Vergessenheit zurück
„Original Lindenmännle“ haben eine neue Narrenfigur
Vor wenigen Tagen hat die Aldinger Narrenzunft allen Spekulationen ein Ende gesetzt. Das neue Häs der Narrenzunft „Original Lindenmännle“, das in den vergangenen Monaten erschaffen worden ist, erlebte bei einem Umzug seine Premiere. Somit wird das „Kräuterweib“, so der Name der Narrenfigur, zukünftig zusammen mit den „Original Lindenmännle“ durch die fünfte Jahreszeit gehen.
(Schwäbische Zeitung. Pm-plemplem. Neue Traditionen sollte man nicht aufhalten, denn schon in einem Jahr können sie altes Brauchtum sein.)

Pfarrer Binder sucht neue Herausforderung
Nach zwölf Jahren verlässt der Geistliche den Heuberg – Gemeinden sind zusammengewachsen
(Schwäbische Zeitung. Weg aus der Diaspora. Was will er  jetzt verkaufen?)

Praxis Freudlsperger
(Schwäbische Zeitung.Keine „Sonderveröffentlichung“, sondern Reklame und als solche nicht gekennzeichnet.)

Trossinger Hilfe, die ankommt
Pfarrer Thomas Schmollinger berichtet, was die Spenden für Uganda bewirken
(Schwäbische Zeitung. Ankommt alles irgendwo, nur selten richtig.)

Rintsch Massivbau Gmbh
(Schwäbische Zeitung. Ebenfalls als „Sonderveröffentlichung“ getarnte Reklame.)

CDU probt die Erneuerung von unten
Die Kreispartei stellt die Weichen für neue Formen der Mitglieder-Beteiligung
Guido Wolf hatte die Niederlage schnell erfasst. Es war nicht seine persönliche Niederlage, sondern die Niederlage der CDU, der am 27. März 2011 über Nacht die Macht in Baden-Württemberg abhanden gekommen war – nach 58 Jahren. Konsequent nahm er die neue und ungewohnte Rolle an.Eigentlich wollte sich der CDU-Abgeordnete zunächst im Skiurlaub vom Wahlkampf und der Niederlage erholen. Doch richtig abschalten konnte er nicht. Wolf schrieb seine Ideen für einen Neuanfang auf und verschickte sie an alle wichtigen Mandatsträger der Partei. Grundgedanke des „Positionspapier“ war es, die CDU von unten herauf zu verändern. So entstand die landesweite Aktion der CDU-Zukunftswerkstatt, wie der Landtagspräsident am Donnerstagabend im Oberflachter Gasthaus „Adler“ berichtete.
(Schwäbische Zeitung. Will Lothar A.Häring als CDU-Propagandist mit weiterer Wolf-Reklame die Leser vergageiern? Ein Landtagfspräsident, was anderes kennt die Schwäz nicht, erneuert die CDU? Als Hinterbänkler?)

Wenn der Tierarzt nicht mehr weiterhelfen kann
Tierheilpraktikerin Ulrike Flesch-Redle kuriert Pferde und Hunde mit Naturheilverfahren
(Schwäbische Zewitung.Ungenierte Reklame. Nächstes Mal: „Zukunft aus den Karten“?)

Bus stößt mit Auto zusammen
(Schwäbische Zeitung. Ist ein Bus ein Flugzeug?)