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O Heimat, deine Zeitungen! Bleibe daheim und lese was Redliches. 

(tutut) - Was Samstag und Sonntag schon wussten, erfahren am Montag nun auch Leser von hinter Maske und Abstand. Kein Wunder, dass alte Zeitungen ein überholtes sterbendes Geschäftsmodell sind. Und wenn sie dann noch wahrheitswidrig mit sowas kommen - "Frankreich zeigt Flagge - In Frankreich herrscht riesige Anteilnahme nach der offenbar islamistisch motivierten Ermordung des Lehrers Samuel Paty. Landesweit gab es am Sonntag Solidaritätsbekundungen. Tausende kamen zur landesweit größten Veranstaltung in Paris zum Platz der Republik" - dann herrschen Fakes statt Fakten. Der Islam kennt keinen Islamismus, Tatsachenverdrehung führt zu Volksverblödung, oder wollen Politik und Medien sagen, das sowas zu Deutschland gehört? Nicht alle Moslems sind Terroristen, nein, aber viele Terroristen sind Moslems. In Frankreich, Deutschland, Europa in der Welt. Wenn Zeitung dem Sprichwort gemäß keine Lügnerin sein will, dann sollte sie auf Merkels Islamversteher Erdogan hören: "Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam..Der Begriff ’gemäßigter Islam‘ wird wieder aufgebracht. Die Erfindung des 'gemäßigten Islam' gehört dem Westen. Es gibt keinen gemäßigten oder radikalen Islam; es gibt nur den einen Islam. Das Ziel der Verwendung solcher Begriffe ist es, den Islam zu schwächen“. Eine Leidartiklerin sagt es deutlich, aber mit lächelndem Gesicht - geht's noch? - "Eine neue Stufe der Barbarei". Wenn sie wüsste, wie recht sie hat, obwohl halbe Wahrheiten ganze Lügen sind, oft gelogen und gedruckt, denn diese ihre "Barbarei" ist der Islam und kein fälschlicherweise so genannter "Islamismus", also eine alte Himmelstreppe, was einen Hamburger Staatsanwalt, in gewissem Maße bildungsfern, sich mit diesem Satz blamieren ließ: "Es ist Ihnen schon klar, dass Sie aus einem 1400 Jahre alten Buch zitieren, oder?“ Wo lebt der denn? Klingelt's bei der Schreiberin nicht, wenn sie textet: "Inzwischen hat sich eine Mehrheit der jungen Muslime von der Republik verabschiedet: Laut einer Umfrage stellen 74 Prozent der Muslime unter 25 ihre religiösen Überzeugungen über die Werte der Republik". In Deutschland ist es nicht anders. Gehört sich das?, kann da nur die Frage an Merkel, Steinmeier und Schäuble lauten, welche wider besseren Wissens dem Islam den Holzweg bereiten? Noch einmal die artikelte Wahrheit des aktuellen französischen Leids: "Sie fordert den Mut, seine Meinung zu sagen. Den Mut, die Werte der Republik zu verteidigen. Die Widerstandsfähigkeit der Französinnen und Franzosen ist gefragt. Jeden Tag". Jetzt gendert sie auch noch. An der Grenze ist aber Schluss mit dieser Wahrheit, Meinungsfreiheit ist in der EUdSSR kein Gut, sondern schlecht und wird abgeschafft. Wer hält so viele Fakes an einem blauen Zeitungsmontag aus? Vor welchem Unheil zitterte sie denn schon und musste sitzen, als es noch gar kein Corona gab, sondern hieß, Flagge zu zeigen aber die Töne von Einigkeit und Recht und Freiheit der Kanzlerin offenbar Unbehagen bereiteten? Wer glaubt dieser Prophetin des untergegangenen Sozialismus noch? "Mahnerin Merkel appelliert an die Bürger - Kanzlerin bittet um Disziplin - Debatte um Wege zur Eindämmung der Corona-Pandemie". Mit Schamanismus aus den Steppen des Ostens ist kein Staat zu machen, sondern nur zu ruinieren. Da brechen nicht nur Mauern. Wie hier Ruinen wachsen, zeigt nicht nur die OB-Wahl in Konstanz, wo der Amtsinhaber (CDU) sich mit 49,5 zu 45,1 Prozent (Die Linke) gegen einen Kommunisten der SED durchsetzen musste, die bis zur Wende als Partei noch verboten war. Das ist der "Klimanotstand" nicht nur am Bodensee! Das Gewerbemuserum Spaichingen lässt als "pm" ein Ölbild von sich selbst als Geschenk melden, Zeitung zeigt dafür ein altes Familienfoto und berichtet am Ziel vorbei mit dem Titel "Mitten im Leben" über "eine neue Tagespflegeeinrichtung in Balgheim" für "Senioren". Da kann auch ein anderes Dorf nicht abseits stehen: "Denkingen investiert in Infrastruktur - Der Feldweg zwischen Denkingen und Spaichingen soll saniert werden", was dies auch immer mit dem Foto einer Steckdose mit Stecker zu tun haben mag, zu dem es heißt: "Damit das Rathaus Denkingen im Notfall auch als Lagezentrum arbeiten kann, soll es ein Notstromaggregat bekommen". Was haben die noch vor neben dem Albabtrieb? Der dazugehörige Minister für alles machte Wahlkampf in Trossingen, mit Maske: "Minister Guido Wolf am Stand mit den drei Hipperinnen. Das Museumsteam hat es geschafft, die Coronaauflagen so umzusetzen, dass für die Besucher ein Mehrwert entstand". Glaubenssache: "Unter Einhaltung der Auflagen gelingt dem Museum eine feierliche Ausstellungseröffnung". Deutschland, wie es keiner kennt. Germanismus. Der geht so: "Interview: Security-Dienst kontrolliert Abstände und Maskenpflicht - Im Landratsamt sind Sicherheitsleute im Einsatz - Kosten von 10 000 Euro monatlich...mit Julia Hager, Persönliche Referentin von Landrat Stefan Bär und Leiterin der Presse- und Medienstelle,...Frau Hager, warum muss das Straßenverkehrsamt mit Security-Leuten geschützt werden? Was war der Anlass für diese Maßnahme? - Der Security-Dienst wurde nicht beauftragt, um allein das Straßenverkehrsamt zu schützen, sondern um die Besucherströme des Landratsamtes allgemein an den Ein- und Ausgängen zu koordinieren. Die Sicherheitskräfte sind dabei behilflich, Auskunft zu geben oder, wenn notwendig, Besucher auf die Einhaltung geltender Corona-Vorschriften aufmerksam zu machen". Hat das der Kreistag beschlossen oder ist das ein Selfie des Landrats? Ein staatliches Amt als Privatangelegenheit? Zum Schluss noch Böses aus Bösingen für TUT: "SC 04 steckt sechs Gegentreffer ein". Wogegen, wenn 0:6 wehrlos verloren wird?

Es mehren sich die Zeichen: Links geht's geradeaus.

Überwachungskamera filmt 32-jährigen Verdächtigen
"Polenböller" detoniert in Renquishausener Briefkasten - 2000 Euro Schaden
Renquishausen (ots) - Einen gehörigen Knall gab es in der Goethestraße in der Nacht zum Sonntag gegen vier Uhr. Dort explodierte Böller in einem Briefkasten, so dass dieser von der Fassade gerissen und gegen ein geparktes Auto geschleudert wurde. Teile des Briefkastens lagen sogar 15 Meter von der Hausfassade entfernt. Bei dem Knallkörper handelte es sich um einen sogenannten "Polen-Böller", der Deutschland nicht zugelassenen ist. Die Polizei ermittelt deswegen nun gegen einen 32-jährigen Verdächtigen wegen Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion, der von der Überwachungskamera des Hausbesitzers gefilmt worden war. Den Schaden an der Fassade und am Auto beziffert die Polizei auf 2000 Euro.
(Polizeipräsidium Konstanz)

Region
Söder warnt vor Vereinsamung in der Weihnachtszeit
(Schwäbische Zeitung. Ladet ihn ein zum Adventskaffee!)

Über 6000 neue Corona-Fälle in Deutschland - mehr als jeder Vierte kommt aus Bayern
Das Coronavirus hat Deutschland und die Welt fest im Griff. In Deutschland wurden zuletzt wieder Rekordwerte an Neuinfektionen gemeldet. Derweil verschärft Österreich die Corona-Maßnahmen.
(focus.de. Alles dummes Zeug.Das sind keine Infektionen. Großgosch Söder allein zu Haus in seinem Corona-Stadel.)

Atlas der Religionen für Stuttgart
Der Glaube ist so bunt wie die Stadt selbst
Drei Viertel aller Stuttgarter bezeichnen sich zwar als religiös, aber die Bindungskraft zu den christlichen Amtskirchen nimmt weiter ab. Nur noch 45 Prozent gehören ihnen an. Martin Schairer, der scheidende Ordnungsbürgermeister und Religionsbeauftragte der Stadt, hat im ersten Moment etwas ungläubig geschaut. Denn die Antworten auf die Frage „Wie glaubt Stuttgart?“ hat er in dieser Art nicht erwartet. „Wir waren von der religiösen Vielfalt überrascht“, sagte Schairer, der am Montag zusammen mit dem katholischen Stadtdekan Christian Hermes und dem städtischen Statistiker Ansgar Schmitz-Veltin den „Atlas der Religionen“ im Haus der Katholischen Kirche vorstellte. Die bundesweit einzigartige Dokumentation wirft auf 190 Seiten einen Blick auf 250 Glaubensgemeinschaften aller fünf Weltreligionen und darüber hinaus, die in der Stadt beheimatet sind...Ausgangspunkt der Arbeit war die Idee des Rats der Religionen, grundsätzlich alle Religionsgemeinschaften zu kennen und sie an einen Tisch zu bekommen. Natürlich mit „der programmatischen Absicht verbunden“, in der Unterschiedlichkeit des Glaubens die Gemeinsamkeiten der Werte als Stuttgarter zu entdecken, wie Oberbürgermeister Fritz Kuhn im Vorwort der Publikation betont. Und die lauten: „Zusammenhalt, Gerechtigkeit und Hilfsbereitschaft.“
(Stuttgarter Zeitung. Unterm grünen Regenbogen. Die Geschichte von Religionen besteht zum Teil auch aus Mord und Totschlag. Von Gemeinsamkeit der Werte kann keine Rede seinn, das ist Geschwätz. Wozu ein Atlas? Relgion ist Privatsache und geht die Stadt nichts an. Sie wissen nicht, was sie tun, denn es gibt nur vier Weltreligionen, der Buddhismus ist keine Religion, und in Deutschland gibt es keine 250 staatlich anerkannten Glaubensgemeinschaften öffentlichen Rechts, auch der Islam gehört nicht dazu. Die meisten sind Vereine u.a.)

Staatsministerin warnt: Corona trifft Flüchtlinge gleich auf zwei Ebenen besonders hart
Widmann-Mauz beklagt rassistische Übergriffe in Corona-Krise
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sprach nach dem 12. Integrationsgipfel zur Presse. Die Corona-Pandemie sei auch für die Integration in Deutschland eine besondere Herausforderung, sagt die Kanzlerin. „Corona zeigt uns, wie wichtig der Einsatz für die Integration ist“, sagt sie. Tausende Menschen mit Migrationsgeschichte würden unser Land am Laufen halten, zum Beispiel im Krankenhaus, öffentlichen Verkehrsmitteln oder Supermärkten. Die Corona-Krise treffe viele Migranten hart, weil Integrationskurse ausfielen. „Viele arbeiten in Branchen, in denen kein Homeoffice möglich ist“, fügt sie hinzu...
(focus.de. Wer warnt die Staatsministerin vor möglicherweise vorliegende Gesetzesbrüche?  Was redet die für einen Mist! Jemand*in, die keinen Berufs- oder Studienabschluss (acht Jahre odermehr studiert ohne Abschluss) hat, seit 22 Jahren im Bundestag sitzt, sollte sich heraushalten und nicht auch noch über falsche "Flüchtlinge" faseln, das ist eine Blamage für ein Land der Denker und Dichter. Vorsitzende der Frauen-Union ist sie auch, außerdem, selbst kinderlos, ist bzw. war sie Schirmherrin der Initiative Kinder brauchen Frieden e. V., Hechingen, des Arche Noah – Förderverein Betreutes Wohnen dauerbeatmeter Kinder e. V., Tübingen, des Bundesverband Niere e. V., Berlin, sowie von ZERVITA e. V., Tübingen. Sie ist Mitglied der Irma-West-Gemeinschaft e. V., Hechingen, des Fördervereins Schwäbischer Dialekt e. V., Tübingen, der Eugen-Bolz-Stiftung e. V., Rottenburg, von donum vitae e. V., Bonn, sowie von Ein Hospiz für Tübingen e. V. , Schirmherrin des Weltärztekongresses Homöopathie 2017.)

Junge Liberale
FDP-Nachwuchs will „Vater“ und „Mutter“ aus Familienrecht streichen
Die Nachwuchsorganisation der FDP hat gefordert, die Begriffe „Vater“ und „Mutter“ im Familienrecht durch „Elternteil“ zu ersetzen. Vergangenes Jahr hatte das Bundesfamilienministerium bereits angeregt, Lehrer sollten in Formularen auf geschlechtsneutrale Formulierungen achten und ebenfalls die Begriffe „Vater“ und „Mutter“ vermeiden.
(Junge Freiheit. Die wollten ja mal Drogenfreiheit und am Karfreitag tanzen. Auf welchem Trip sind sie jetzt? Storch oder Heiliger Geist? Nun nimmt sie sicher jeder für voll.)

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NACHLESE
Fenster schließen
Wenn nicht dieser Sturm, dann ein anderer
Politiker und ihre Journalisten leugnen die Realität – und tun dann immer ganz erschüttert. Wenn ein Sturm heranzieht, und du die Fenster offen stehen lässt, rede dich nicht auf den Sturm heraus, wenn du bald daheim knöcheltief im Wasser stehst.
VON Dushan Wegner
...Wenn nicht »der Islam« wäre, wäre es der »Öko-Aktivismus« (er versucht es ja) oder eine andere Religion, die uns drängt, sich Offenbarung und Propheten zu unterwerfen. Wenn nicht China, Russland oder die USA wären, würde das Geld anderer Mächte unsere Städte aufkaufen, würden andere Länder unsere Produktion übernehmen, uns Geld leihen während sie uns beim Stand der Forschung abhängen...Wenn nicht dieses »neuartige« Covid-Virus wäre, würde das nächste Virus uns in lähmende Panik versetzen,...
(Tichys Einblick. Ist Deutschland ein hysterisches "Weibervolk" geworden?)
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Terror bei Paris
Bei Anschlag getöteter französischer Lehrer „wurde Opfer einer Fatwa“
Die Enthauptung eines Lehrers hat Frankreich geschockt. Nun gab das Innenministerium bekannt: Der Mann wurde Opfer eines religiösen Rechtsgutachtens – ausgesprochen vom Vater einer Schülerin und einem militanten Islamisten.
(welt.de. Also alles in Ordnung? Lügenpresse.Moslems,keine Islamisten.Was heißt das? Raus mit dem Islam, gehört nicht zu Europa, erkennt die Menschenrechte nicht an. Wem das nicht passt, weil europäische Verfassungen nicht zum Islam gehören, kann ebenfalls raus. Wo sind Merkel, Schäuble, Steinmeier, schweigen sie verirrt im dunklen Wald?)

Journalisten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks bespuckt und angegriffen
Attacken: Niederländischer TV-Sender entfernt Logos von Ü-Wagen
Von PUDELKERN
Die Nederlandse Omroep Stichting (NOS) ist eine Rundfunkanstalt innerhalb des öffentlich-rechtlichen Rundfunks der Niederlande, wie beispielsweise ARD und ZDF in Deutschland. Doch das ist nicht die einzige Gemeinsamkeit. Der Ruf der NOS ist bei den kritischen Bürgern in den Niederlanden nicht besser, als die der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten bei uns. Auch der Vorwurf ist der selbe: Verbreitung von Fake-News und Regierungspropaganda.Doch es gibt auch einen Unterschied: Während in Deutschland die Kritik am „Erziehungsfernsehen“ gewaltfrei zum Ausdruck gebracht wird, scheinen einige unserer Nachbarn die Art und Weise der Berichterstattung ihres Staatsfernsehens weniger zivilisiert hinzunehmen.
Ungemütliches Arbeitsumfeld
Inzwischen erleben die NOS-Reporter in den Übertragungswagen des Senders täglich, dass Autos vor ihnen scharf bremsen, der Mittelfinger gezeigt wird und es zu lebensgefährlichen Manövern auf der Autobahn kommt. Geparkte NOS-Übertragungswagen werden angepinkelt und die NOS-Journalisten können sich inzwischen nur noch mit Personenschützern auf Demonstrationen, zum Beispiel der Viruswaanzin (Virus-Wahnsinn) – Bewegung, dem niederländischen Gegenstück zu unserer Querdenker-Bewegung, wagen. Man werde bespuckt, beleidigt, als Verräterin und Lügnerin beschimpft, berichtet Kysia Hekster, Nachrichtenreporterin bei NOS. Einem ihrer Kollegen sei gedroht worden, man wisse, wo seine Kinder zur Schule gehen.
In Zukunft nur noch neutrale Ü-Wagen
Der niederländische Sender hat nun die Konsequenzen aus dieser Bedrohungslage gezogen und entfernt aus Angst vor Übergriffen alle Logos und Schriftzüge von seinen Übertragungswagen. Die Techniker und Journalisten gehen ab sofort nur noch „anonym“ in einheitlich weißen Kleintransportern auf die Straße.
Der bessere Weg
Selbstverständlich kann Gewalt gegen Journalisten nicht gut geheißen werden. Zudem gibt es wesentlich wirksamere Methoden, Kritik zum Ausdruck zu bringen: Nicht mit den Reportern sprechen, die Sender künftig boykottieren, zu den Alternativen Medien wechseln und Freunde und Bekannte auf die Alternativen Medien aufmerksam machen.Verhungern werden die Journalisten des Staatsfunks trotzdem nicht, denn der Gebührenzahler muss bluten, ob er zuschaut, oder nicht.Aber im günstigsten Fall können die etablierten Politiker und die Mitarbeiter des Staatsfunks ihr Erziehungsfernsehen dann bald alleine genießen.
(pi-news.net)

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DAS WORT DES TAGES
Bei den Vorschriften zu Quarantäne und Testpflicht bei Reiserückkehr handelt es sich um reinen Psychoterror. Es sind Spaßbremsen, die den Bürger ängstigen und vom Verlassen der eigenen vier Wände abhalten sollen. Wären die Vorschriften wirklich ernst gemeint, würden Sie auch verfolgt und durchgesetzt.Damit wir uns nicht missverstehen: Ich propagiere hier nicht das vorsätzliche Einschleppen von weiteren Covid-19-Exemplaren. Ich bin selbst Angehöriger der Risikogruppe und verspüre keine gesteigerte Lust, mich zu infizieren. Deshalb bin ich umsichtig und halte mich an Regeln, soweit sie medizinisch sinnvoll und nachvollziehbar sind.
(Robert von Loewenstern, achgut.com)
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Infektionssterblichkeit 0,1 statt 1,0 %?
„Coronavirus deutlich weniger tödlich, als bisher vermutet“
Eine Frage an alle, die sich an der Corona-Kommunikation beteiligen: Warum nehmen Sie hin, das "positiv Getestete" als "Neuinfektionen" verkauft werden?
VON Fritz Goergen
...Ein Nachwort: Dr. David Nabarro von der WHO appellierte vor einer Woche an die Staats- und Regierungschefs der Welt, aufzuhören, „Lockdowns als primäre Bekämpfungsmethode“ gegen das Coronavirus einzusetzen, das Einzige, was durch Lockdown erreicht werde, sei Armut. Dazu ist festzuhalten: Die Methode Merkel ist der Aufruf an alle Einzelnen zum „freiwilligen“ kollektiven Lockdown.
(Tichys Einblick. Was können denn geistig Arme mehr?)

Wo sind die fruchtbaren?

Kritik aus FDP
Kubicki bezeichnet Merkels Appell als „Verzweiflungstat“
Der Aufruf der Bundeskanzlerin, freiwillig zuhause zu bleiben, sei eine „Verzweiflungstat“, so FDP-Politiker Wolfgang Kubicki. Statt emotionalen Appellen müsse endlich das Parlament ins Corona-Management eingreifen. Zustimmung kommt auch aus der CDU.Entschiedener Warnruf von Bundestagsvizepräsident Wolfgang Kubicki: „Wenn wir als Parlament unsere Aufgabe jetzt nicht wahrnehmen, dann hat die Demokratie einen dauerhaften Schaden. Es ist die Aufgabe des Parlaments, wesentliche Entscheidungen zu treffen, und nicht die Aufgabe von Regierungsmitgliedern“, sagte der FDP-Politiker am Sonntagabend im „Bild“-Talk „Die richtigen Fragen“.
(welt.de. Wo ist Lindner mit den Trümmern der FDP? Machen und nicht schwätzen!)

Polizeigewerkschaft erklärt neue Grenzkontrollen für zwingend
Um die Corona-Einschleppung aus Nachbarländern zu verhindern, verlangt die Deutsche Polizeigewerkschaft eine „intensive mobile Bestreifung“ der Grenzgebiete. Anrainerstaaten seien „weit im roten Bereich“. Das Innenministerium reagiert anders als im Frühjahr.
(welt.de. Schluss mit dem Europa-Sonntagsmärchen! Illegale Migranten ausKalkutta dürfen natürlich weiterhin herein. Denn Natur kennt keine Grenzen. Warum sterben weiterhin 1 Million Menschen im Jahr?)

Thomas Maul
WHO-Dokument: Der Panik-Killer
John Ioannidis, Epidemiologe und Statistiker ist einer der zehn meistzitierten Wissenschaftler der Welt. Jetzt hat er im offiziellen Organ der WHO „Bulletin of the World Health Organization“ eine Studie zur Sterblichkeit durch Corona veröffentlicht. Nach deren Ergebnissen dürfte es schwierig werden, die Kritiker der Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen als „Covidioten“ zu beschimpfen, ohne dass dies auf die Schimpfenden zurückfällt.
(achgut.com. Merkel ist die Medizinfrau!)

Achgut.tv
Broders Spiegel: Ein uninteressanter Krieg?
Video. Vielleicht liegt es ja nur an der Corona-Panik, dass der Krieg im Kaukasus und der Versuch Aserbaidschans mit Hilfe von Erdogans Türkei die Armenier aus Berg-Karabach zu vertreiben in deutschen Medien kaum richtig erklärt wird, Vielleicht wollen es viele aber auch nicht so genau wissen, denn man stößt dabei auf so viele unangenehme Fragen und müsste einen Despoten kritisieren, gegenüber dem man doch lieber vorsichtig ist.
(achgut.com. Der eigene Bürgerkrieg genügt.)

Merz, Laschet oder Röttgen
Einer wirkt farbloser als der andere: Die JU sucht den nächsten CDU-Chef
Die Junge Union hat eine Debatte der drei Kandidaten für den CDU-Vorsitz veranstaltet. Eine löbliche Idee. Aber wenn konforme Kandidaten debattieren, bleibt es halt langweilig. Und einer der drei ist sogar noch farbloser als die beiden anderen zusammen.
VON Air Türkis
(Tichys Einblick. Von Merkel ausgelutscht, was soll da übrigbleiben?)

WHO gesteht: Grippe fünfmal tödlicher als Corona!

Von PETER BARTELS

Meine PI-NEWS-Wenigkeit … der Feuilleton-Fürst Matthias Matussek haben es immer geahnt … Jetzt „zitiert“ die WHO („Weltgesundheitsorganisation“) die Metastudie von Stanford-Professor John Ioannidis. Fazit: Grippe ist fünfmal tödlicher als Corona!

Doch während Thomas Maul auf der „Achse des Guten“ etwas umständlich eine Nachricht von n-tv radebrecht (fünf Tage alt), wonach Corona nichts als ein heißer Furz durchgeknallter Politiker und ihrer hochbezahlten „wissenschaftlichen“ Wichtigtuer ist, verhängt Kanzler-Karnevalist Markus Söder über Bertechesgarden den Corona-Bann („Lockdown“) … Garantiert die Merkel-Regierung laut BILD Klopapier in Hülle für die Gülle; Asklepios im Olymp, Aloisius im Himmi, erbarmt Euch dieser Irren … Dieses Beamten-Beaus, der so gerne Preußens Kanzler wär‘, aber nicht mal den Bayern-Kini kann. Ausser zur Franken-Fastnacht …

Denn ausgerechnet heute bringt ACHGUT (der wahre SPIEGEL), den finalen Corona-Killer: „John Ioannidis! Der Mann ist an der Stanford University School of Medicine Professor für Medizin, Epidemiologie, Bevölkerungsgesundheit und … biomedizinische Datenwissenschaft sowie Statistik … Außerdem Co-Direktor des Innovationszentrums für Meta-Forschung. „Laut Berliner Einstein-Stiftung gehört er aktuell zu den zehn meistzitierten Wissenschaftlern der Welt.“

ACHGUT- Autor Maul: „Jetzt ist sie raus, die Erkenntnis nämlich, dass Corona weniger gefährlich ist als die Grippe und … laut WHO … nicht „fünfmal tödlicher“, wie von RKI-Chef Wieler nahezu wörtlich und Regierungsberater Christian Drosten indirekt behauptet, als sie Corona eine Letalität (Infektionssterblichkeit) von 1 Prozent zuschrieben (für schwere Grippewellen geht man von etwa 0,2 Prozent aus).“

Killervirus schrumpft zum Kille-Kille-Virus
ACHGUT weiter:  „Die totale gesundheitspolitische Mobilmachung seit März 2020 hatte … (für die) … Regierungen und ihre medialen Lautsprecher … ursprünglich nicht den Zweck, die Folgen gewöhnlicher Grippewellen abzumildern, vielmehr sollten die … Grund- und Freiheitsrechte suspendierenden Maßnahmen einem Killervirus „den Krieg erklären“ (Macron, Merkel).“ Es wurde dann eher ein Kille-Kille-Virus …

Sorry, Leute, aber Thomas Maul nebelt ein bisschen wie einst Klopstock, deshalb die vielen PI-NEWS-Punkte. Jedenfalls hat Maul schon am 15. Oktober n-tv „entnommen“, dass die WHO … eine Studie von John Ioannidis … im „Bulletin of the World Health Organization“ publiziert hat. Titel: „Infection fatality rate of COVID-19 inferred from seroprevalence data“ … In seiner von der WHO veröffentlichten Metastudie wertet Ioannidis da mehr als 60 über die Welt verteilte Antikörperstudien aus und kommt zu einem „erstaunlichen“ Ergebnis:
Infektionssterblichkeit über 51 Standorte: 0,23 Prozent
Weniger als 118 Todesfällen pro 1 Million Menschen: 0,09 Prozent
118 bis 500 Todesfälle pro 1 Million Menschen: 0,20 Prozent
Bevölkerungsgruppen unter 70 Jahren, 0,05 Prozent.

Thomas Maul: „Schon am 17. März warnte Ioannidis die Nationen, die Lockdown und Ausnahmezustand vollzogen hatten oder damit liebäugelten, vor einem Evidenz-Fiasko angesichts einer viel zu dünnen Datengrundlage für derart gravierende Eingriffe ins komplexe gesellschaftliche Gefüge.

Der Corona-Elefant, der von der Klippe sprang …
Er übertrug das zu der Zeit analysierte Infektions- und Sterbegeschehen auf dem Kreuzfahrtschiff Diamond Princess (IFR: 1 Prozent) auf die US-amerikanische Gesellschaft, wobei unter anderem zu berücksichtigen war, dass das Leben auf Kreuzfahrtschiffen viel beengter ist und dort eine ganz andere Altersstruktur der Population vorherrscht, und errechnete so eine Infektions-Letalität von 0,125 Prozent …Die Panikreaktion der Industrienationen verglich er mit einem Elefanten, der beim Versuch, einer Hauskatze auszuweichen, versehentlich von einer Klippe springt und stirbt.

Dann wundert sich der Achgut-Autor: „Erstaunlich“ ist … welche weiteren, von n-tv nicht erwähnten, Einschätzungen der … Metastudie von der WHO … im hauseigenen Bulletin in den Rang des Offiziellen … gehoben werden:

Erstens unterstreicht Ioannidis, dass die Mehrzahl der … regionalen Antikörperstudien … den Hotspots entstammt, deren Infektions- wie Sterbegeschehen weit über dem globalen Durchschnitt liegt. Daher … würden solche Studien an allen Standorten weltweit gleichermaßen durchgeführt werden, könnte die mittlere globale IFR „sogar wesentlich niedriger sein als die in meiner Analyse beobachteten 0,23 Prozent.“

Zweitens betont er, dass die IFR der unter 70-Jährigen selbst in den Hotspots bei 0,05 Prozent liegt und die dort überdurchschnittliche Infektionssterblichkeit der über 70-Jährigen folgende mögliche Ursachen hat:

„COVID-19 weist einen sehr steilen Altersgradienten für das Todesrisiko auf. Darüber hinaus ereigneten sich viele und in einigen Fällen die meisten Todesfälle in europäischen Ländern und in den USA mit einer großen Anzahl von Fällen und Todesfällen in Pflegeheimen. […]

Die sehr vielen Todesfälle in Pflegeheimen, die … überforderten Krankenhäuser können auch die hohe Zahl von Todesfällen an bestimmten Orten in Italien und New York sowie in den Nachbarstaaten erklären.

Schlechte Entscheidungen (z.B. Entsendung von COVID-19-Patienten an Pflegeheime), schlechtes Management (z.B. unnötige mechanische Beatmung) und Hydroxychloroquin können ebenfalls zu schlechteren Ergebnissen beigetragen haben.“

Tod unterm LKW? Corona!
Achgut schlussendlich: Vom RKI und von den regierungsnahen Rechercheuren um Correctiv.org wissen wir, dass in Deutschland jeder, der 28 Tage nach einem positiven PCR-Test stirbt, auch dann als Corona-Toter gezählt wird, wenn er von einem LKW überfahren wird. Andere Nationen – auch das dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben – erfassen ihre „Corona-Toten“ noch großzügiger.

Entscheidender ist aber, dass… 85 Prozent aller mit positivem PCR-Test Gestorbenen waren über 70 und litten zugleich an 2,6 (USA) bis 3 (Italien) Vorerkrankungen, die ihrerseits zu den Top-10 der jährlichen Hauptsterbegründe gehören, womit Covid-19 alles andere als die eindeutige Todesursache war.

Fazit: Die realistische globale Corona-IFR (liegt) sehr wahrscheinlich „wesentlich“ unter 0,23 Prozent – und damit um 0,2 Prozent.

Bereinigt man … die IFR (die amtlichen Corona-Toten) in Reflexion auf „Schlechte Entscheidungen, schlechtes Management) … dann kommen allenfalls ein Drittel aller „Corona-Toten“ als solche infrage … womit die realistische globale Corona-IFR im Mittel bei maximal 0,07 Prozent liegt, also im Bereich einer milden saisonalen Grippe.

Corona-Zuchthaus Deutschland forever
Diese WHO-Erkenntnis wird natürlich nicht der Anfang vom Ende des Corona-Zuchthauses Deutschland sein. Siehe Super-Söder und Weindrossel Merkels Klopapier-Garantie …

ACHGUT-Autor Maul à la Klopstock:
„Seit Monaten machen Regierung und RKI … Politik gegen die eigenen, zu nichts als Entwarnung Anlass gebenden Zahlen und Daten. Es könnte aber schwieriger werden, die Kritiker der Unverhältnismäßigkeit der Maßnahmen als „Covidioten“ zu beschimpfen, ohne dass dies auf die Schimpfenden zurückfällt.“

À la Broder: Wer andere Idioten nennt, ist selber einer!
À la PI-NEWS: „Quer“ oder wer: Kann jemand die AfD wecken?
(pi-news.net)

Der Fall Hubertus Knabe oder die geplante Abwicklung einer Gedenkstätte

Von Vera Lengsfeld

Die Gedenkstätte im der ehemaligen Zentralen Untersuchungshaftanstalt der Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen ist ein erfolgreiches Projekt der ehemaligen politischen Gefangenen der DDR. Das Gefängnis war auf keinem Stadtplan verzeichnet. Es blieb den Augen der Öffentlichkeit weitgehend verborgen, weil es von einem eingezäunten Sperrgebiet umgeben war. Die Straßen, die zum Gefängnis führten, waren mit eisernen Rolltoren versperrt. Große Schilder wiesen darauf hin, dass Fotografieren verboten sei. Ein zufälliger Fußgänger, der aus der Ferne bei geöffnetem Rolltor einen Blick auf ein weiteres eisernes Tor und stacheldrahtbewehrte Mauern werfen konnte, wußte nicht , was er sah. Es hätte sich um eine Einrichtung der Polizei, der Volksarmee oder der Westgruppe der Sowjetischen Streitkräfte handeln können.

Auch die Gefangenen, die hier landeten, wußten nicht, wo sie sich befanden. Sie kamen gefesselt in Dunkelzellen der Transporter an und verließen sie erst in der sogenannten Schleuse, eine Art Garage, die mit einem weiteren Rolltor verschlossen wurde. Ich habe ehemalige Mitgefangene getroffen, die tatsächlich erst nach der Vereinigung aus ihren Akten erfahren haben, dass sie in Hohenschönhausen gewesen sind.

Es handelte sich um eine perfekte Isolationshaft. Das ganze Regime war so organisiert, dass die Gefangenen einander nie sahen, außer die Stasi wollte es. Wenn man nach Tagen endlich einen Zellengefährten bekam, handelte es sich oft um einen Zellenspitzel. Das waren entweder Gefangene, die mit der Staatssicherheit kooperierten, um Strafmilderung zu erlangen, oder, wie in meinem Fall, verkleidete Stasileute, die trainiert waren, Informationen zu bekommen. Die Untersuchungshaft konnte sich wochen-oder monatelang hinziehen. Es gab weder Radio, noch Fernsehen, keinen Kontakt zur Außenwelt, Bücher nur, wenn man auf die Idee kam, welche zu verlangen. Durch die Glasbausteine der Fensteröffnungen kam etwas Licht in die Zelle, von der Umgebung sah man nichts, auch nicht beim Freigang, der in einer Freiluftzelle absolviert werden musste, die doppelt mannshohe Mauern hatte und von einem eisernen Steg überquert wurde, auf dem bewaffnete Posten patrouillierten.

Während der Friedlichen Revolution wurden die Stasizentralen gestürmt und aufgelöst, die Gefängnisse aber vergessen.

Erst nach der freien Volkskammerwahl erinnerte ich mich als Abgeordnete daran, dass mir nun Zugang zu den Gefängnissen gewährt werden musste. Ich verlangte im April 1990, das Gefängnis zu besichtigen. Es war ein Erlebnis der dritten Art, denn die Wärter, die mich noch als Gefangene durch die Gänge gescheucht hatten, mussten mir jetzt alles zeigen.

Ich staunte über die einfache dreiflüglige Konstruktion des Gebäudes. Als Gefangene war ich nie direkt von A nach B geführt worden, sondern treppauf, treppab, um viele Ecken, so dass ich die Orientierung verlor und das Gefühl bekam, mich in einer Art Labyrinth zu befinden.
Die Zellen sahen ganz anders aus, als ich sie erlebt hatte. Wir hatten nur eine Holzpritsche mit erhöhtem Kopfteil, das zur Tür zeigte, über der in regelmäßigen Abständen über Nacht immer wieder eine grelle Lampe aufleuchte. Die einzig erlaubte Schlafposition war auf dem Rücken, mit den Händen sichtbar auf der Decke zu liegen. Es gab noch ein Holztischchen, einen Hocker, einen kleinen Wandschrank für die Waschutensilien: Seife, Zahnpasta, Zahnbürste, Zahnputzbecher, Handtuch. Das war alles.

Jetzt sah ich richtige Metallbetten, Schränke für die persönlichen Sachen der Gefangenen, Radios, Fernseher, Plattenspieler, Bücher, Zeitschriften, Kartenspiele. Auch die Freiluftzellen existierten nicht mehr. Statt dessen gab es einen Freigangshof mit Bänken und Blumenkübeln. Die Dunkelarrestzellen waren mit Gerümpel vollgestopft, so dass man nichts erkennen konnte. Das stellte sich später als Glück heraus, denn die Stasi vergaß, die Wandverkleidung zu demontieren, so dass die Zellen im Originalzustand erhalten blieben.

An den Veränderungen wurde deutlich, dass die Stasi bemüht war, ihre Spuren zu verwischen und ihre Haftanstalt wie ein gewöhnliches Gefängnis aussehen zu lassen.

Erst am Tag nach der Vereinigung wurde das Gefängnis geschlossen. Dann stand es einige Jahre leer. Zum Glück gab es die Antistalinistische Aktion Berlin-Normannenstraße e.V, die im Sommer 1990 von Mitgliedern des Bürgerkomitees und Bürgerrechtlern, die an der Auflösung der Stasizentrale beteiligt waren, gegründetet wurde. Die ASTAK e.V. hatte es sich zur Aufgabe gemacht, mit dem Aufbau der Forschungs- und Gedenkstätte Normannenstraße (später in Stasimuseum umbenannt) zu beginnen. Da sich im vereinten Deutschland keine staatliche Institution zuständig fühlte, übernahm die ASTAK e.V. auch die Trägerschaft des Museums.

Schon 1991 kam die Idee auf, auch die ehemalige Stasihaftanstalt einzubeziehen. Jörg Drieselmann, der Chef der ASTAG, vereinbarte mit der Verwaltung in Hohenschönhausen, dass er Schlüssel zu der Anlage bekam, um dort Führungen von ehemaligen politischen Gefangenen abhalten zu können. Diese Führungen wurden schnell ein beeindruckender Erfolg. Besonderen Anteil daran hatten Gerhard „Charly“ Rau, der 17 Jahre inhaftiert gewesen war und der Psychologe und Hochschullehrer Hans-Eberhard Zahn, der schon in den 50er Jahren in die Fänge der Stasi geriet und 7 Jahre im Zuchthaus saß. Charly machte sich gemeinsam mit einem anderen politischen Gefangenen, der aber nicht genannt werden will, auf die Suche nach dem Originalmobiliar. Sie fanden im Schuppen eines Heizhauses noch Holzpritschen, Tischchen und Hocker und brachten sie zurück ins Gefängnis, wo einige Zellen wieder original ausgestattet werden konnten.

Einen erster Erfolg war, dass die Haftanstalt 1992 unter Denkmalsschutz gestellt wurde. Damit war den Plänen, sie in ein Gewerbegebiet umzuwandeln, ein Riegel vorgeschoben, obwohl die noch jahrelang weiter verfolgt wurden. So soll es Versuche des Kultursenators Thomas Flierl (SED-PDS) gegeben haben, das Hauptgebäude für baufällig zu erklären, die erfolgreich abgewendet werden konnten. Gleichzeitig gab es eine regelrechte Kampagne der ehemaligen Stasimitarbeiter gegen die Gedenkstätte.

Schon 1994 waren die Führungen so erfolgreich, dass das Projekt in eine Gedenkstätte umgewandelt wurde. Seit dem Jahr 2000 ist sie eine Berliner Stiftung öffentlichen Rechts. Im Dezember 2000 wurde der Historiker Hubertus Knabe der Direktor, sein Stellvertreter war bis 2009 Siegfried Reiprich, der von Helmuth Frauendorfer abgelöst wurde, weil Reiprich die Leitung der Sächsischen Gedenkstätten übernahm.

In der Ära Knabe erlangte die Gedenkstätte internationale Bedeutung. Sie ist Mitglied der Platform of European Memory and Conscience.

Wie effektiv ihre im Gesetz über die Errichtung der Stiftung „Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen“ festgelegte Aufgabe erledigt wurde, war immer ein Dorn im Auge der umbenannten SED. In allen Jahren ihrer Existenz musste sich besonders Knabe immer wieder Angriffen erwehren. Die Gedenkstätte wurde zur Forschungsanstalt, nicht nur, was die Geschichte der Haftanstalt Hohenschönhausen in den Jahren 1945 bis 1989 betrifft, sondern durch Ausstellungen, Veranstaltungen, Publikationen und Seminare informierte sie über die Auseinandersetzung mit den Formen und Folgen politischer Verfolgung und Unterdrückung in der kommunistischen Diktatur, insbesondere ihrer politischen Justiz.
In Knabes Amtszeit stiegen die Besucherzahlen von rund 50.000 auf über 450.000 pro Jahr. Besonders nach dem Film „Das Leben Der Andern“ kamen verstärkt Schulklassen. Das Gros der Besucher sind mittlerweile Schüler, die vor allem aus den Bundesländern Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg kommen. Ausländische Gruppen kommen vor allem aus Dänemark, Norwegen und Großbritannien.

Einen besonderen Anteil am Erfolg der Gedenkstätte hatten die Besucherreferenten, die anfangs mehrheitlich aus ehemaligen politischen Gefangenen bestanden, die neben anderen Informationen auch ihre persönliche Geschichte einbringen konnten. Das machte größeren Eindruck als alle trocken vermittelten historischen Fakten.
Außer Führungen gibt es auch Lehrangebote an Schulen. Dafür wurde in in Zusammenarbeit mit dem Berliner Landesinstitut für Schule und Medien Unterrichtsmaterial entwickelt. Bei einem von der Gedenkstätte angebotenen Projekttag werden den Schülern die Haftbedingungen aus der Sicht der Inhaftierten veranschaulicht.

Das alles war den ehemaligen Betreibern höchst unangenehm. Am 14. März 2006 kam es zum Eklat. Hochrangige ehemalige Stasi-Offiziere und -Funktionsträger wie Wolfgang Schwanitz und der frühere Anstaltsleiter Siegfried Rataizick bestritten während einer Podiumsdiskussion die Misshandlungen an Häftlingen, behaupteten, die Schilderungen über die Zustände in der Haftanstalt seien unzutreffend und leugneten den von der Stasi ausgeübten Terror gegen politische Gegner.

Dieser Vorstoß wurde mit Hilfe des Das Berliner Abgeordnetenhauses zurückgewiesen. Besonders der damalige Präsident des Abgeordnetenhauses Walter Momper versicherte den Opferverbänden und der Gedenkstätte die Unterstützung des Abgeordnetenhauses und griff die ehemaligen Stasi-Offiziere scharf an.
Danach kam es mehrfach zu Versuchen ehemaliger Stasi-Offiziere und -Mitarbeiter, die sich zum Teil fälschlich als sächsische Historiker ausgaben, die Führungen durch Zwischenrufe zu stören. diese Bemühungen wurden eingestellt, nachdem sie bei den Besuchern auf wenig Resonanz oder gar offene Ablehnung stießen.

Der entscheidende Angriff auf die Gedenkstätte erfolgte 2018, als Vorwürfe gegen den stellvertretenden Direktor Helmuth Frauendorfer öffentlich wurden. Er soll weibliche Angestellte und Praktikantinnen sexuell belästigt haben. Ich will an dieser Stelle nicht auf die Plausibilität dieser Vorwürfe eingehen, noch wage ich eine Beurteilung, ob Knabe als Vorgesetzter alle nötigen Maßnahmen ergriffen hat, um diese Vorwürfe gegenstandslos zu machen.

Als Skandal empfinde ich, dass Senator Lederer (SED-Linke) Knabe vor seinem Erscheinen beim Untersuchungsausschuss im Abgeordnetenhaus einen juristischen Maulkorb verpasst hat, der geeignet ist, die Aufklärung zu verhindern. Klar wird auch, dass mit der umstrittenen Ablösung von Knabe als Direktor eine tiefgreifende Veränderung in der Gedenkstätten-Konzeption verbunden wird. Die Zeitzeugen, die jahrelang selbstständig Gruppen geführt haben, sollen nun Führungen in Begleitung, „Tandemführungen“ machen. Das sieht stark nach Zensur aus, auch wenn es nicht so genannt wird.
Die Zeitzeugen kaltzustellen, bedeutet, den Erfolg der Gedenkstätte zu schmälern. Genau das liegt im Interesse der umbenannten SED, die die Aufklärung ihrer Verbrechen an politischen Gefangenen fürchtet, wie der Teufel das Weihwasser. Es geht also nicht nur um Knabe, es geht um die Gedenkstätte als Vermächtnis der politisch Inhaftierten.
(vera-lengsfeld.de)

Klartext-Rede von Boris Johnson in London

Von WOLFGANG HÜBNER

Boris Johnson hat die Briten am Freitag in London aus guten Gründen auf einen harten Brexit eingestimmt. Was er in seiner Rede ) aus diplomatischen Gründen nicht erwähnt hat, ist das totale Versagen von Bundeskanzlerin Angela Merkel in dieser Angelegenheit. Es ist Merkel, zusammen mit ihrem lächerlichen Saarland-Serienverlierer als Außenminister, die den Franzosen Macron und Barnier alle Freiheiten lässt, Großbritannien zu provozieren, um unseren erbärmlich heruntergekommenen Nachbarn als Führungsmacht in der EU profilieren zu können und nebenbei Deutschland zu schwächen.

Die Rolle der Kanzlerin ist faktisch ein unentschuldbarer Verrat an fundamentalen politischen und wirtschaftlichen Interessen Deutschlands. Denn diese sind ganz anderer Art als die Frankreichs, dessen Führung den Briten keine Träne hinterher weint, weil sie von deren EU-Trennung nur zu profitieren meint. Selbiges kann jedoch niemand in Deutschland allen Ernstes ebenfalls meinen. Es ist deshalb umso erschreckender, dass aus den Reihen der etablierten Politik, der Publizistik oder der so sehr auf Export angewiesenen deutschen Wirtschaft niemand aufsteht und laut und deutlich sagt: Merkel versagt völlig in einer Frage von größter Bedeutung für die eigene Zukunft in Europa und der Welt.

Die angeblich „mächtigste Frau der Welt“ spielt offensichtlich nur noch das Schmusekätzchen des bei älteren Frauen bekanntlich gut ankommenden französischen Präsidenten. Der kann zwar die Kopfabschneider noch nicht mal mehr im eigenen Land stoppen, doch um die antinationale deutsche Regierung abermals nach der Corona-Schuldenhilfsorgie der EU nach Belieben vorzuführen, reicht es allemal.

Und es soll nicht in Vergessenheit geraten: Ohne Merkels Grenzöffnung 2015 wäre es mit größter Wahrscheinlichkeit nie zum Brexit gekommen. Denn diese fatale Entscheidung hat der Mehrheit der Briten das Signal gegeben, rechtzeitig die Flucht aus der Umvolkungs-EU zu ergreifen. Inzwischen kann man aus deutscher Sicht nur neidvoll in Richtung zu dem zweimal siegreichen Kriegsgegner konstatieren: Richtig entschieden!
(pi-news.net)