Springe zum Inhalt

(tutut) - Wenn 5000 maskiert und kostümiert durch Dorf oder Stadt treiben und 5000 zuschauen, ist das kein Ringzug, sondern ein Brauch, dessen Sinn und Unsinn in grauer Vergangenheit liegen und längst vergessen wurden. Mancherorts haben m/f/d sich ihrer erinnert, obwohl es der Politik in einmalig funktionierender Weise gelang, im Gegensatz zu früheren Versuchen, diese staatlich unangenehmen, weil unkontrollierbaren Volksbewegungen zu ersticken und zu verbieten. Über zwei Jahre  hatte ein willkürlich agierender Staat Erfolg unter dem Siegel der Gesundheitsvorsorge. Corona steht noch nicht im "Wörterbuch des Aberglaubens" (Reclam), wo alle Hirnwürmer hingehören, dafür kann dort nachgelesen werden, was Brauchtum namens Fastnacht eigentlich sein soll und nicht mehr ist, weil's niemand braucht. "Fastnacht, Fasnacht, Fasnet, Fastelabend, Fasching heißt zunächst der dem Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch  (seit dem Konzil von Benevent, 1051) vorangehende Abend, seit dem 13. Jh. einige Tage, seit 1450/1582 drei Tage davor . Doch schwanken die Termine  u. Zeitphasen nach Zeit u. Raum sowie nach den Traditionen bstimmter Gruppen". Nun geht's dagegen, der allerjüngsten Steinzeit einer auserlesenen Erinnerungskultur, der sich viele Vereine angenommen haben. "Das 19.Jh. kennt Fastnachtsveranstaltungen  für den Zeitraum von Drei Könige an. Später begann die Zeit am 11.11. (Beginn des Adventsfastens an Martini). Schon im Humanismus werden die Fastnacht sowie das Fastnachtsbrauchtum in Verbindung mit antiken Kultzeiten gebracht  (Saturnalien, Bacchanalien, Luperkalien). Das 19.Jh. zieht eine Ableitung von germanischen und keltischen Kultfesten vor. Die moderne Forschung hebt dagegen den stadtbürgerlichen Hintergrund des Fastnachtstreibens hervor oder sucht es im szenischen Exempelgebrauch der Abschilderung einer sündhaften Welt zu gründen, die sich am Aschermittwoch, im liturgischen Aschegebrauch  sinnbildlich vor Augen gestellt, zur christlichen Buße und Umkehr wende". Wem dies zu kompliziert ist, der greife einfach zur Natur: "Zur Fastnach beschnitten, bleiben die Obstbäume frei von Würmern und Raupen". Woher kriegt dann aber die EUdSSR ihr neues Happiehapie zur Völkerspeisung? Anwort versucht frau mit Montagszeitung: "Rein veganes Angebot nichts für Bärenthal - Aus 'Lieblingsküche' wird „Jedermanns' - Auf neuer Karte stehen Wurstsalat und Co." - Carmen Schultheiß und Florian Jäger stehen hinter ihrer Entscheidung, statt rein pflanzlichen Speisen nun auch Fleisch anzubieten. Aus der veganen 'Lieblingsküche' wurde Anfang des Jahres das 'Jedermanns'. Neben plant-based Mahlzeiten gibt es nun auch Fleisch". Vermutlich war im Anzeigenteil wegen Überfüllung kein Platz mehr. Dafür, dass es irgendwo zu voll und anderswo  noch Fläche winkt, gibt es Spielchen aus der Welt des Glaubens: "Denkingen bekommt Ökopunkte für Waldweide - Ein neues Gewerbegebiet, Sulzen V, das viele Ökopunkte kostet, ist der Hintergrund für ein Projekt, das in Denkingen in den Startlöchern steht: eine Waldweide auf dem Klippeneck, genauer auf dem Heuberger Wasen. Diese bringe 1,2 Millionen Ökopunkte, war in der jüngsten Gemeinderatssitzung zu erfahren". Grüne Mathematik. Was Fastnach noch und meist ist, hier: "Spaichinger Funkenhexen feiern ausgelassene Party - Der 13. Nachtumzug der Funkenhexen war aus Sicht der Organisatoren wieder einen riesengroßer Erfolg.  Mehr als 4000 Zuschauer verfolgten laut Vorstandschaft den Umzug entlang der Hauptstraße am Samstagabend mit rekordverdächtigen 60 Gruppen und Zünften". War Zeitung nicht dabei, lässt sie selbst berichten? Warum steht das nicht auf den Bastelseiten "Meine Heimat"? Damit die Fastnachtskaiser richtig an- und ausgezogen sind, gibt's ihn, wie aus dem Wochenende gemeldet wird: "Der Spaichinger Fasnetsschneider - Stefan Verse näht Häser für Funkenhexen, Strohhansele und Kohlhaldaweible".

Während ein Karl Lauterbach politisch auf Wellen de Bach na treibt, ergreifen in der allgemeinen Deindustriealisierung Mutmacher  Politik und Medien: "Maschinenbau sieht keine Verlagerungswelle - Der Maschinenbauverband VDMA erwartet keine Welle von Produktionsverlagerungen ins Ausland. Präsident Karl Haeusgen sagte mit Blick auf Regionen mit einem starken Maschinenbau-Anteil: 'Ich glaube nicht, dass Ostwestfalen-Lippe oder die Schwäbische Alb vom Maschinenbau entvölkert wird. Eine Deindustrialisierung wird nicht stattfinden. Verlagerungseffekte sehen wir immer". Glaubenssache. Trotzt Trotz: "Wirtschaft vor langer Schwächephase - Führende Ökonomen erwarten niedrige Wachstumsraten - Krise als Chance". Blabla geht immer. Am besten Bescheid wissen die drei Affen“.  Schlimmer geht ja immer, was wäre das Leben ohne Erinnerungskultur: "80 Jahre Triumph und Trauer - Am 2. Februar jährt sich der Jahrestag der Kapitulation der Wehrmacht in Stalingrad. In der Stadt, die heute Wolgograd heißt, ist die Erinnerung überall präsent - doch in das Gedenken mischen sich neue, ungute Gefühle". Wer sich noch erinnert, weiß, dass es einmal eine Post gab in Deutschland. Heute bläst das Grüselhorn: "Debatte um Postreform - Niedrigeres Porto, längere Versanddauer - Streik hält an". Was aus Thilo Sarrazins "Deutschland schafft sich ab" von 2010 geworden ist, versucht 13 Jahre danach ein Tastateur mit der Leidplanke zur kleinen Raupe Nimmersatt durchzuwinken: "Den Anschluss verpasst - Die führenden Wirtschaftsforscher malen ein düsteres Bild von der Wohlstandsentwicklung. Die Wachstumschancen sind in den kommenden Jahren, wenn nicht Jahrzehnten zu schwach, um das bisherige Niveau zu halten. Anders gesagt: Deutschland hat den Anschluss an die Besten verpasst". Überraschung, ist doch was dran an dem alten deutschen Sprichwort: "Die Zeitung ist eine Lügnerin"?  Oder schaut sie einfach nicht mehr hin, wenn es um Propaganda geht? "Die großen Fehler wurden schon vor vielen Jahren begangen und bisher nur in Ansätzen korrigiert. Die bestehende Infrastruktur, zum Beispiel Straßen und Schienen, verfällt zusehends, weil die Politik den finanziellen Aufwand für die Modernisierung lange scheute. Eine frisch sanierte Bahnstrecke bringt halt weniger Wählerstimmen als soziale Wohltaten". Grüner Kommunismus heißt halt Mangel. Oft erprobt, immer gescheitert. "Auch aus der Abhängigkeit von fossiler Energie wollte sie sich nicht lösen. Jetzt gibt es in Form hoher Energiepreise und notwendiger Ausgaben für die Versorgungssicherheit die Quittung dafür. Dazu komme eine überbordende Bürokratie und Besitzstandswahrung sowie Mängel im Bildungssystem". Wer war's und ist's? Wer hat das Kind in den Brunnen fallen lassen? Namen! "Es gibt daher keine Zeit mit ideologischen Kleinkriegen zu verlieren. Das kann sich das Land nicht länger leisten". Feigling. Zombie-Journalismus. In Deutschland ist jetzt fast immer Nacht.

Zoff um Gäubahn
Interessenverband fordert neues Gäubahn-Gutachten: Widerstand in der Region
Der Interessenverband Gäubahn will ein externes Gutachten zu der Frage, wie die Gäubahn während der Bauzeit des Pfaffensteigtunnels am besten an den Stuttgarter Hauptbahnhof angebunden werden kann. „Auch in einem Gerichts- oder Schlichtungsverfahren steht am Ende nicht das Parteigutachten, sondern die unabhängige Bewertung“, sagt Guido Wolf, Vorsitzender des Verbands und CDU-Landtagsabgeordneter aus Tuttlingen.Er reagiert damit auf die Ergebnisse eines „Faktenchecks“ zur Gäubahn. Die Bahn hatte dabei erläutert, warum sie die Gäubahn-Züge nur bis Stuttgart-Vaihingen fahren lassen will...
(Schwäbische Zeitung. Running Gag auf dem Abstellgleis. Wann kriegt Wolf etwas auf die Reihe mit diesem Lenin-Zug?)

Lage spitzt sich zu
Flüchtlinge bringen Lahr ans Limit
Für den Fall, dass der Ortenaukreis viele weitere Flüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen muss, sind die Betten in der Lahrer Ortenauhalle hergerichtet. Wann die Halle wieder frei wird, ist derzeit noch nicht abzusehen. Die Flüchtlingssituation in Lahr bleibt angespannt. Bürgermeister Guido Schöneboom hatte im November vor einem "Kollaps" gewarnt, seitdem hat sich die Lage nicht gebessert. Wohnraum und Betreuungsplätze werden weiter dringend benötigt.
(Lahrer Zeitung. Fakes. Kein Jurist im Rathaus? Niemand muss müssen. Politik mit "Herrschaft des Unrechts" bringt Deutschland übers Limit.)

Theaterstück
Lahrer Schüler zeigen das Schicksal von Homosexuellen im Naziregime
An den Tod vermeintlich homosexueller Männer hat das Stück "Heimlich Herzlich" in der ehemaligen Synagoge Kippenheim erinnert. Zwei Lahrer Gymnasien erarbeiteten die Inszenierung gemeinsam.
(Badische Zeitung. Was sagen Eltern zu solchen Indoktrinierungen? Der § 175 galt auch noch lange nach dem Krieg.)

Mit Geld vom Wirtschaftsministerium
IHK will mit Innenstadtberatern die Innenstädte retten
Hohe Inflationsraten, gestiegene Energiekosten und der anhaltende Trend, online einzukaufen, setzen den Innenstädten zu. Mit einem Förderprogramm will die IHK die Kehrtwende schaffen.
(baden online. Kommunistische Planwirtschaft. Das Wirtschaftsministerium verteilt auch nur das Geld der Steuerzahler. Ohne Beauftragte? Ohne Kunden ist das alles nichts. Wann kommen die DDR-HO's?)

Getötete Rentnerin:
14jähriger Tatverdächtiger ist Intensivtäter
Der gewaltsame Tod einer Rentnerin schockiert. Offenbar ohne Grund stieß ein Jugendlicher sie vom Rad, wodurch die Frau starb. Der 14jährige Verdächtige ist polizeibekannt. Offenbar konnte er ohne Konsequenzen zum Intensivtäter werden.
(Junge Freiheit.Was erlauben Strobl!)

Machtübernahme Hitlers vor 90 Jahren
90 Jahre nach Machtübernahme: So verletzlich ist die Demokratie
Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler zum Reichskanzler ernannt. Der SWR hat mit Julia Wohlrab, der Leiterin des geplanten NS-Dokumentationszentrums in Freiburg, über diesen Tag gesprochen. Julia Wohlrab: Mit dem 30. Januar 1933 endete faktisch die Zeit der parlamentarischen Demokratie in der Weimarer Republik und damit auch in Freiburg...
(swr.de. Wie dumm ist das denn? Linkes Freiburg damals und linkes Freiburg heute. Demokratie ist eine Hure, jedem System zu Diensten.)

Sozialverband fordert Schutz von Risikogruppen
(swr.de. Das Leben ist lebensgefährlich und endet immer mit dem Tod.)

Trossinger Rezept.

Wohin mit Baden-Württembergs Corona-Milliarden?
Das Land Baden-Württemberg hat zur Bewältigung der Corona-Krise in den vergangenen drei Jahren 9,3 Milliarden ausgegeben - 5,3 Milliarden Euro weniger als vom Landtag genehmigt. Das erfuhr der SWR aus dem Finanzministerium in Stuttgart. Finanzminister Danyal Bayaz (Grüne) will mit dem übrigen Geld Corona-Schulden tilgen. Doch das ist umstritten.
(swr.de. Gibt's nicht schon genug Sondervermögen durch politisches Unvermögen?)