Weiter so Deutschland?

Nicht ganz dicht: „unerlaubte Einreisen“  über offene Grenzen erlaubt?

mondEU

27 unerlaubte Einreisen
16.01.2017 – 12:27
Offenburg (ots) Am vergangenen Wochenende registrierte die Bundespolizeiinspektion Offenburg in ihrem Zuständigkeitsbereich 27 Personen, die unerlaubt ins Bundesgebiet eingereist sind. Sie wurden in Fernverkehrszügen aus der Schweiz und Frankreich sowie in Fernlinienbussen aus Italien und Spanien festgestellt. Überwiegend handelte es sich um Staatsangehörige aus Eritrea, Somalia und Syrien. Insgesamt 22 Personen stellten Asylgesuche und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Landeserstaufnahmestelle in Karlsruhe (LEA) weitergeleitet. Die Jugendlichen darunter wurden in die Obhut des Jugendamtes übergeben. Drei Personen, die sich Recherchen zufolge bereits im Asylverfahren in Deutschland befanden, wurden mit einer Meldefrist an die zuständige Ausländerbehörde verwiesen. Gegen einen 22-jährigen marokkanischen Staatsangehörigen, der sich am 14.Januar in einem Fernlinienbus von Barcelona nach Frankfurt befand, bestand ein Haftbefehl der Staatsanwaltschaft Aachen wegen Diebstahls und er wurde für 90 Tage ins Gefängnis gebracht. Da ein 19- Jähriger eritreischer Staatsangehöriger, der mit einem Fernreisezug aus der Schweiz in Offenburg ankam, bereits in der Schweiz einen Asylantrag gestellt hatte, musste er nach Anzeigenfertigung dorthin zurückkehren.

Seit Jahresbeginn 2017 reisten im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion Offenburg über 120 Personen unerlaubt ins Bundesgebiet ein. Im gesamten Jahr 2016 waren es 2355 unerlaubte Einreisen.

Bundespolizei stellt gefälschten Pass sicher
19.01.2017 – 11:18
Offenburg (ots) – Gestern Vormittag kontrollierten Beamte der Bundespolizei auf einem Parkplatz der B 28 bei Kehl einen 48-jährigen vietnamesischen Staatsangehörigen. Hierbei fiel den Beamten auf, dass in seinem französischen Ausländerausweis manipuliert wurde, was sich nach Begutachtung durch Urkundenexperten bestätigte. Offensichtlich wurden Seiten zusammengeklebt um Passkontrollstempel zu verdecken. Zudem wurden bei ihm Unterlagen aufgefunden, die auf illegale Arbeitsaufnahme in Deutschland hindeuten, weshalb der zuständige Zoll verständigt wurde. In der polizeilichen Vernehmung gab der in Frankreich lebende Mann an, seit mehreren Jahren bei einer Stuttgarter Firma beschäftigt zu sein. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen musste er zurück nach Frankreich und er bekommt mehrere Anzeigen. Sein gefälschter Pass wurde sichergestellt.

16-jähriger Guinese greift Polzebeamte an
19.01.2017 – 09:54
Offenburg (ots) – Gestern Nachmittag wurde den Beamten der Bundespolizei im Bahnhof Offenburg, durch den Zugbegleiter eines Fernreisezuges aus der Schweiz, ein 16-jähriger guineischer Staatsangehöriger übergeben. Dieser hatte kein Ticket und auch keinerlei Ausweispapiere bei sich. Im Rahmen der Identitätsfeststellung verweigerte er jegliche Kooperation und versuchte die Beamten anzugreifen, was aber unterbunden werden konnte und somit niemand verletzt wurde. Er wurde an das zuständige Jugendamt übergeben und bekommt Anzeigen wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte sowie wegen Erschleichen von Leistungen.

Ohne Ausweis von Syrien über Frankreich im Zug nach Stuttgart
18.01.2017 – 15:06
Kehl (ots) – Gestern trafen Beamte der Bundespolizei in einem Fernreisezug auf der Fahrt von Straßburg nach Karlsruhe auf eine syrische Familie, die ohne Ausweispapiere ins Bundesgebiet einreiste. Die zwei Erwachsenen und vier Kinder wollten eigenen Angaben zufolge nach Stuttgart, da dort bereits Familienangehörige leben. Sie stellten Asylanträge und wurden nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Landeserstaufnahmestelle nach Karlsruhe weitergeleitet.

Nigerianischer in Abschiebehaft
17.01.2017 – 12:09
Appenweier (ots) – In der Nacht des 16. Januar 2017 kontrollierten Beamte der Bundespolizei am Autobahnrasthof Renchtal einen 34-jährigen nigerianischen Staatsangehörigen. Er war Insasse eines Fernlinienbusses von Mailand nach Essen und wies sich bei der Kontrolle mit seinem nigerianischen Reisepass in Verbindung mit einem zeitlich abgelaufenen italienischen Aufenthaltstitel aus. Er gab an, bereits einen Antrag auf Verlängerung des italienischen Aufenthaltstitels gestellt zu haben. Recherchen bei den italienischen Behörden ergaben, dass dieser abgelehnt wurde. Auf Anordnung des zuständigen Amtsgerichts Offenburg wurde der unerlaubt eingereiste Mann in Abschiebehaft genommen und in die Abschiebehafteinrichtung Pforzheim eingeliefert. Zudem wird gegen ihn ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz.

Zwei Haftbefehle in Fernlinienbus aus Spanien
14.01.2017 – 20:51
Appenweier (ots) – Heute Morgen kontrollierten Beamte der Bundespolizei am Autobahnrasthof Appenweier einen Fernlinienbus auf der Fahrt von Barcelona nach Frankfurt. Unter den Insassen befanden sich zwei Personen die per Haftbefehl gesucht wurden. Gegen einen 27-jährigen gambischen Staatsangehörigen bestand eine Fahndungsnotierung der Staatsanwaltschaft Aachen wegen des Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz. Er konnte die Geldstrafe in Höhe von 450 Euro bezahlen und somit eine 30-tägige Haftstrafe abwenden. Ein 22-jähriger marokkanischer Staatsangehöriger musste dagegen für 90 Tage ins Gefängnis. Die Staatsanwaltschaft Aachen hatte ihn wegen Diebstahls per Haftbefehl gesucht. Die geforderte Geldstrafe in Höhe von 900 Euro konnte er nicht bezahlen.

Wegen Widerstands 30 Tage hinter Gitter
14.01.2017 – 08:55
Offenburg (ots)Gestern Abend nahmen Beamte der Bundespolizei auf einem Autobahnparkplatz bei Offenburg einen 34-Jährigen fest, der von der Staatsanwaltschaft Krefeld wegen Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung per Haftbefehl gesucht wurde. Zudem war er von den Staatsanwaltschaften Hannover und Leipzig wegen Erschleichen von Leistungen und Nötigung zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben. Da er die geforderte Geldstrafe in Höhe von 600 Euro nicht bezahlen konnte, muss er nun für 30 Tage ins Gefängnis.
(Bundespolizeinspektion Offenburg)
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Illegale Einreisen weiter auf hohem Niveau
19.01.2017 – 10:25
Weil am Rhein (ots) – Auch am Mittwoch hat die Bundespolizei wieder 23 Personen festgestellt, die unerlaubt von Basel ins Bundesgebiet eingereist sind. Bei den allein reisenden Männern handelt es sich um vorwiegend guineische, somalische und gambische Staatsangehörige im Alter von 15 – 23 Jahren. Mehrheitlich wurden Regionalzüge von Basel aus genutzt. 6 Guineer reisten unerlaubt mit der Tram 8 ein. Fast alle Migranten hatten keinerlei Ausweispapiere bei sich. Alle äußerten ein Asylbegehren und wurden durch die Bundespolizei registriert. 13 Erwachsene wurden an die Landesaufnahmestelle für Asylbewerber nach Karlsruhe verwiesen, 10 Minderjährige an hiesige Jugendhilfeeinrichtungen. Bereits in den Vortagen hat die Bundespolizei in Weil am Rhein eine höhere Anzahl an unerlaubten Einreisen festgestellt.

Wieder 17 unerlaubte Einreisen
18.01.2017 – 12:15
Weil am Rhein (ots) – Nachdem die Bundespolizei erst am Montag 11 illegal eingereiste Personen auf der Tram 8 von Basel nach Weil am Rhein festgestellt hat, wurden am Dienstag erneut 17 Personen beim unerlaubten Grenzübertritt in der grenzüberschreitenden Tram festgestellt. Wie bereits am Montag handelt es sich bei den aus der Schweiz eigereisten Personen um afrikanische Staatsangehörige. Die Mehrheit der Migranten kommt aus Eritrea, Gambia und Somalia. Alle äußerten ein Asylbegehren und wurden nach der Registrierung durch die Bundespolizei an die Landesaufnahmestelle für Asylbewerber nach Karlsruhe verwiesen.

20 unerlaubte Einreisen ins Bundesgebiet
17.01.2017 – 10:27
Weil am Rhein (ots) – Innerhalb von 20 Stunden stellte die Bundespolizei in ihrem Zuständigkeitsbereich 20 illegale Einreisen aus der Schweiz fest. 11 illegal eingereiste Personen wurden in der grenzüberschreitenden Tram 8 festgestellt, die von Basel nach Weil am Rhein verkehrt. Acht Feststellungen tätigte die Bundespolizei in Regional- und Fernverkehrszügen. Eine Person reiste bei frostigen Temperaturen mit einem Güterzug (Rollende Landstraße) vom italienischen Novara bis ins Bundesgebiet, ehe sie entdeckt wurde. Sie versteckte sich zischen Fahrzeugen eines Autotransporters. Die unerlaubt eingereisten Personen stammen aus Syrien, Eritrea, Gambia, Guinea, Marokko, der Elfenbeinküste und dem Senegal. Da alle festgestellten Migranten ein Asylbegehren vortrugen, wurden die meist ausweislosen Personen durch die Bundespolizei registriert. Erwachsene wurden anschließend an die Landeserstaufnahmestelle für Asylbewerber nach Karlsruhe weitergeleitet, Jugendliche über das Kreisjugendamt Lörrach an hiesige Jugendeinrichtungen überführt. Alle Eingereisten sind Männer. Der jüngste Eingereiste ist 15, der älteste 32 Jahre alt.

34 unerlaubte Einreisen am Wochenende
16.01.2017 – 14:22
Weil am Rhein (ots)Am vergangenen Wochenende (Freitag bis Sonntag) registrierte die Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein in ihrem Zuständigkeitsbereich 34 Personen, die ohne die erforderlichen Ausweispapiere ins Bundesgebiet eingereist sind. Die 24 Männer und 10 Frauen im Alter zwischen 14 und 47 Jahren nutzten für ihre Einreise nach Deutschland schwerpunktmäßig die Fernverkehrszüge zwischen Basel und Freiburg sowie die grenzüberschreitende Tram 8, die zwischen Basel und Weil am Rhein verkehrt. Überwiegend stammten die aufgegriffenen Personen aus afrikanischen Ländern wie Somalia, Nigeria, Guinea und der Elfenbeinküste. Der Großteil äußerte ein Schutzersuchen und wurde nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die Landeserstaufnahmestelle (LEA) in Karlsruhe weitergeleitet. Unter den Eingereisten befanden sich auch acht allein reisende Minderjährige. Sie wurden nach Registrierung in die Obhut des zuständigen Jugendamtes übergeben.

Für 481 Tage ins Gefängnis
16.01.2017 – 12:45
Freiburg im Breisgau (ots) – Zwei bestehende Haftbefehle waren das Ergebnis der Kontrolle einer 25-jährigen Frau, die Bundespolizisten am Freitagmittag am Freiburger Hauptbahnhof überprüften. Insgesamt 481 Tage Restfreiheitsstrafe aus bereits ergangenen Urteilen wegen Diebstahls und Ausübung der verbotenen Prostitution waren noch offen und nun zu vollstrecken. Die Frau wurde verhaftet und in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Weil sie zudem Veränderungen am Gültigkeitsdatum ihres Aufenthaltsdokuments vorgenommen hatte, muss sie nun wegen Urkundenfälschung mit einer neuen Anzeige rechnen.

Mit gefälschtem Flüchtlingspass nach Deutschland
13.01.2017 – 08:45
Freiburg im Breisgau (ots) – Am Mittwochabend haben Beamte der Bundespolizei einen jungen Mann aus Benin festgestellt, der mit gefälschten italienischen Dokumenten nach Deutschland eingereist ist. Er war mit einem Fernreisebus aus Mailand gekommen und wurde gegen 22.30 Uhr am ZOB in Freiburg kontrolliert. Sowohl der ausgehändigte Flüchtlingspass als auch der italienische Aufenthaltstitel wiesen eindeutige Fälschungsmerkmale auf und wurden anschließend sichergestellt. Nach eigenen Angaben hatte der 17-Jährige die Papiere bei einem Fälscher in Italien für 350 Euro gekauft und hatte sich dann auf die Reise nach Deutschland gemacht. Er stellte ein Schutzersuchen und wurde in die Obhut des Jugendamtes übergeben.
(Bundespolizeiinspektion Weil am Rhein)

Ist Toleranz eine Einbahnstraße?

„Je suis Charlie“ war einmal:  Kapitulation vor der Kalaschnikow-Brigade

von Douglas Murray

(Englischer Originaltext: Is Tolerance a One-Way Street?
Übersetzung: Daniel Heiniger)

Wenn so gut wie jedes andere Magazin der freien Welt die Werte der freien Meinungsäußerung und das Recht der Karikatur, zu beleidigen, nicht verteidigt, wer könnte dann von einer Gruppe von Karikaturisten und Schriftstellern, die bereits einen so hohen Preis bezahlt haben, erwarten, diese Freiheitswerte alleine hochzuhalten?

Die meisten Leute, die sagten, dass sie sich um das Recht kümmern würden, zu sagen, was sie wollen, wann immer sie wollen, waren bereit, den Gang zu machen – und mit einem Bleistift in der Luft durch Paris zu laufen. Oder sie waren bereit, den Vortrag zu halten und zu verkündeten „Je Suis Charlie“. Aber fast niemand hat es wirklich so gemeint.

Wenn Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel wirklich daran geglaubt hätten, sich für die freie Meinungsäußerung einzusetzen, dann hätten sie statt Arm-in-Arm durch Paris zu laufen, zusammen mit einer solch unangemessenen Figur wie dem Palästinenserführer Mahmoud Abbas, Titelblätter von Charlie Hebdo in die Höhe gehalten und gesagt: „So sieht eine freie Gesellschaft aus, und das ist es, zu dem wir stehen: Jedermann, politische Führer, Götter, Propheten, alles kann satirisiert werden, und wenn dir das nicht passt, dann kannst du in das unerleuchtete Höllenloch springen, von dem du nachts träumst.“

Die gesamte Weltpresse hat verinnerlicht, was bei Charlie Hebdo passiert ist, und anstatt einig sich dagegen zu stellen, hat sie sich entschlossen, niemals zu riskieren, dass ihnen so etwas je wieder passiert.

Über die letzten zwei Jahre haben wir mit Bestimmtheit gelernt, dass eine solche Toleranz eine Einbahnstraße ist. Diese neue Unterwerfung unter den islamistischen Terrorismus ist vielleicht der Grund, warum im Jahr 2016, als ein Athlet ohne Beteiligung an Politik, Religion oder Satire dabei erwischt wurde, etwas zu tun, das als nicht ganz respektvoll gegenüber dem Islam angesehen werden konnte, niemand da war, um ihn zu verteidigen.

Der 7. dieses Monats markierte zwei Jahre seit dem Tag, an dem zwei Männer mit Gewehren in die Büros der Satirezeitschrift Charlie Hebdo in Paris marschierten und zwölf Leute ermordeten. Dieser Zeitraum markiert daher auch den zweiten Jahrestag der Zeitspanne von etwa einer Stunde, in der sich ein Großteil der freien Welt als „Charlie“ proklamierte und, durch das Gehen durch die Straßen, einer Schweigeminute, oder durch Wiederholung des Hashtags #JeSuisCharlie, der ganzen Welt zu zeigen versuchte, dass Freiheit nicht unterdrückt werden kann und dass die Feder mächtiger ist als die Kalaschnikow.

Zwei Jahre später sind ein guter Zeitpunkt, eine Bestandesaufnahme der Situation vorzunehmen. Wie erging es uns? Haben sich all diese „Je-Suis“-Ansagen zu mehr als einem Blip in der Twitter-Sphäre summiert? Jedermann, der versucht, eine solche Frage zu beantworten, könnte damit anfangen, den Zustand der Zeitschrift zu betrachten, um die jeder so besorgt war. Wie ist es ihr in den zwei Jahren ergangen, seit die meisten ihrer leitenden Redakteure von der Blasphemie-Polizei niedergeschossen wurden?

Nicht gut, wenn ein Test für das Wohlbefinden des Magazins ist, ob sie bereit wäre, das „Verbrechen“ zu wiederholen, für das es angegriffen wurde. Sechs Monate nach der Schlachterei, im Juli 2015, gab der neue Herausgeber der Publikation, Laurent Sourisseau, bekannt, dass Charlie Hebdo keine Darstellungen des Propheten des Islam mehr veröffentlichen würde. Charlie Hebdo hatte, wie er sagte, „seine Arbeit getan“ und „das Recht auf Karikatur verteidigt.“ Es hatte weitere Mohammed-Karikaturen in der Ausgabe unmittelbar nach dem Massenmord in ihren Büros veröffentlicht und seitdem. Aber, sagte er, sie brauchten das nicht weiter zu tun. Nur wenige Menschen hätten ihn und seine Kollegen für eine solche Entscheidung kritisiert. Wenn so gut wie jedes andere Magazin in der freien Welt die Werte der freien Meinungsäußerung und das Recht der Karikatur, zu beleidigen, nicht verteidigt, wer könnte dann von einer Gruppe von Karikaturisten und Schriftstellern, die bereits einen so hohen Preis bezahlt haben, erwarten, diese Freiheitswerte alleine hochzuhalten?

Jetzt, am zweiten Jahrestag der Gräueltat, hat eine der bedeutendsten Persönlichkeiten des Magazins, Zineb El Rhazoui, angekündigt, dass sie das Magazin verlässt. El Rhazoui, die wegen des Sicherheitsdispositivs, das sie vom französischen Staat erhält, als „die am meisten geschützte Frau in Frankreich“ bezeichnet wurde, hat angekündigt, dass Charlie Hebdo gegenüber dem islamischen Radikalismus „weich“ geworden sei. Sie sagte Agence France-Presse, dass „Charlie Hebdo am [7. Januar 2015] starb.“ Die Zeitschrift hatte zuvor eine „Fähigkeit, die Fackel der Ehrfurcht und der absoluten Freiheit zu tragen“, sagte sie. „Freiheit um jeden Preis ist, was ich an Charlie Hebdo liebte, wo ich trotz großer Widrigkeiten gearbeitet habe.“

Natürlich ist El Rhazoui eine ungewöhnliche Person. Und ein seltener Mensch im einundzwanzigsten Jahrhundert Europas. Deshalb braucht sie das Sicherheitsdispositiv. Die meisten Leute, die sagten, dass sie sich um das Recht kümmern würden, zu sagen, was sie wollen, wann immer sie wollen, waren bereit, den Gang zu gehen – und mit einem Bleistift in der Luft durch Paris zu laufen. Oder sie waren bereit, den Vortrag zu halten und zu verkündeten „Je Suis Charlie“. Aber fast niemand hat es wirklich gemeint. Wenn sie es so gemeint hätten, dann wären die Menschenmassen – wie Mark Steyn hinwies – in Paris nicht mit Bleistiften durch die Straßen gelaufen, sondern mit Cartoons von Mohammed. „Ihr werdet uns alle holen müssen“, wäre die Botschaft gewesen.

Und dito die Führer. Wenn Präsident Hollande und Bundeskanzlerin Merkel wirklich daran geglaubt hätten, sich für die freie Meinungsäußerung einzusetzen, dann hätten sie statt Arm-in-Arm durch Paris zu laufen, zusammen mit einer solch unangemessenen Figur wie dem Palästinenserführer Mahmoud Abbas, Titelblätter von Charlie Hebdo in die Höhe gehalten und gesagt: „So sieht eine freie Gesellschaft aus, und das ist es, zu dem wir stehen: Jedermann, politische Führer, Götter, Propheten, alles kann satirisiert werden, und wenn dir das nicht passt, dann kannst du in das unerleuchtete Höllenloch springen, von dem du nachts träumst. Aber Europa ist kein Kontinent für dich.“

Stattdessen wurde die europäische Gesellschaft in den zwei Jahren seit diesen Gesten still. Natürlich gab es regelmäßige Gelegenheiten, die moderne Idee der Tugend vorzuzeigen, die oft mit Charlie Hebdo als Punching-Bag einher ging. Seitdem sie durch die Schützen auf die Existenz der Zeitschrift aufmerksam geworden sind, senden die Zensur-Typen, die unsere Gesellschaften jetzt füllen (und die vermutlich überhaupt keine Zeitschriften kaufen oder lesen), nichtsdestotrotz regelmäßig Botschaften auf sozialen Medien aus, die gegen die Dinge protestieren, auf die sie im Magazin hingewiesen wurden.

Und so kommt es, dass eine unhöfliche und satirische Zeitschrift wiederholt von der humorlosen Moralpolizei unserer Zeit beurteilt worden ist und oft als unzureichend ehrfürchtig bezüglich verschiedener Weltereignisse betrachtet wird. Ein Charlie Hebdo-Cartoon über die Kölner Silvester-Sexualangriffe galt als schlechter Geschmack. Anderswo hat die Reaktion der Publikation auf ein Erdbeben in Italien nicht die einzige akzeptable Note in den Augen einiger Nicht-Leser getroffen. Ebenso der Absturz eines russischen Jets und andere Storys, die als unangemessen pietätlos angesehen wurden.

Mittlerweile befinden wir uns in einer Situation, wie der britische Autor Kenan Malik von der Zeit nach der satanische-Verse-Affäre sagte, wo wir die Gräueltat „internalisiert“ haben. Die gesamte Weltpresse – vielleicht vor allem in den freien Ländern – hat verinnerlicht, was bei Charlie Hebdo passiert ist, und anstatt einig sich dagegen zu stellen, hat sie sich entschlossen, niemals zu riskieren, dass ihnen so etwas je wieder passiert. Diese neue Unterwerfung unter den islamistischen Terrorismus ist vielleicht der Grund, warum im Jahr 2016, als ein Athlet ohne Beteiligung an Politik, Religion oder Satire dabei erwischt wurde, etwas zu tun, das als nicht ganz respektvoll gegenüber dem Islam angesehen werden konnte, niemand da war, ihn zu verteidigen. Sogar die britische Premierministerin Theresa May, im Unterhaus darum gebeten, sich für das Recht eines Athleten einzusetzen, dass seine Karriere nicht durch einen flüchtigen, betrunkenen Witz zerstört wird, antwortete ausweichend:

„Das ist ein Gleichgewicht, das wir finden müssen. Wir legen Wert auf Ausdrucks- und Meinungsfreiheit in diesem Land – das ist absolut notwendig, um unsere Demokratie zu untermauern.

„Aber wir schätzen auch die Toleranz gegenüber anderen, und wir legen auch Wert auf die Toleranz gegenüber den Religionen. Das ist eines der Themen, das wir in der von der Regierung produzierten Anti-Extremismus-Strategie angeschaut haben.

„Ich denke, wir müssen dafür sorgen, dass es ja richtig ist, dass die Menschen die freie Meinungsäußerung haben können, aber in dessen Ausübung hat dieses Recht auch eine Verantwortung – und das ist die Verantwortung, die Bedeutung der Toleranz für andere zu erkennen.“

Über die letzten beiden Jahre haben wir mit Bestimmtheit gelernt, dass eine solche Toleranz eine Einbahnstraße ist. Unsere Gesellschaften waren am Aufwachen. Doch dann kam die Kalaschnikow-Brigade aus der anderen Richtung, die nur einmal schießen mußte; Angesichts dessen entschied sich die ganze zivilisierte Welt, sich umzudrehen und sich in die andere Richtung zurückzuziehen. Allahs Blasphemiepolizei wäre dumm, in den kommenden Monaten und Jahren den Vorteil nicht auszunutzen, die diese Kapitulation ihrer Sache verleiht.

(Douglas Murray, britischer Autor, Kommentator und Analysator öffentlicher Angelegenheiten, lebt in London, England.)

Gelesen

rottweilhundeverbot

Fake für Rottweiler?

(tutut) – Wer noch nie ein Auto gesehen hat, das im Schnee auf einer Wiese steht, Lokalblatt macht es möglich! Ein sensationeller Anblick. Der Leser staunt und möchte sich von diesem Anblick kaum losreißen. Wenn er bisher dachte, dass Trossingern allenfalls Gefahr durch Dinos droht oder durch zu wenig Kitaplätze, der sieh sich eines Schrecklicheren belehrt: „Wenn keine Rettung naht – Die Bergsteiger Trossingen lernen, sich im Notfall selbst aus Gletscherspalten zu befreien„. Noch Zweifel an der Klimaveränderung,  hier tun sich schon Abgründe auf. Wer aber denkt,  es geht nicht mehr, kommt irgendwo ein Lichtlein her: Wer glaubt, wird selig? Das muss ein Aberglaube sein. Wird sich die „Katholische Erachsenenbildung“ gedacht haben und winkt mit ihrem Programm, das sich besonders auszeichnet: „Schwerpunkt liegt auf Stressbewältigung„. Und Stress kann sein, vielleicht, wenn ein katholischer Dekann einen Thomas Gottschak vom Stuttgarter Flughafen abholen und hinterher interviewen muss vor 800 Gläubigen und Ungläubigen. Die Ungläubigen scheinen in der Welt in der Mehrzahl zu sein, denn wem auch immer man diesen Tuttlinger Neujahrskracher der Kirchen erzählt, es glaubt ihn keiner. Kannitverstan überall. Wie hat der Papst gesagt: „Gute Katholiken müssen sich nicht wie die Karnickel vermehren“. Aber das ist wohl eine andere Geschchte.

Nichts ist unmöglich. Autos auf der Wiese, Wölfe aus Plüsch, ein Ex-Landrat, der Ministerpräsident werden will, halt, das war unmöglich. Aber sonst: Ist Julian Würtenberger nicht ein Stehaufmännchen der CDU?  Als Regierungspräsidenten holten ihn die Grün-Roten weg vom Fenster, nun ist er wieder da. Und wie! Als eine Art Märchenonkel, oder genauer: als „Amtschef im Innenministerium“, der „die Integrationsabteilung in Stuttgart leitet“, denn Grüne und CDU gemeinsam im Bett, das ist eine Integrationsaufgabe, hat er nun den Überlebenden der CDU, den in der  Senioren-Union Gesammelten, „Fakten gegen einfache Parolen“ gestellt und, wie zu lesen ist, damit „überzeugt“. Jetzt müsste er nur noch mit dieer Nummer bei seiner Vorsitzenden und Kanzlerin landen, denn deren einfache Parolen sind von nemand zu überbieten: „Wir schaffen das!“ Und die Fakten dazu liefert sie auch, wie der weise Seher Sarrazin vorhergesagt hat: „Deutschland schafft sich ab“. Nchts ist so einfach wie Senioren-Union im Kreis Tuttlingen. Die braucht keine Parolen und keine Fakten, die glaubt einfach. Wirklich alles? Kann Würtenberger auch zu Kindergeburtstagen eingeladen werden?

Brauchen Ingenieure Psychologen, liegen sie schon auf der Couch, bevor sie im Berufsleben stehen? Was ist los in Tuttlingen, wenn die Zwerghochschule mit einem
„neuen Studiengang Ingenieurpsychologie“ lockt? Hat das Autobahnschild „Weltzentrum der Medizintechnik“ auf den Geist geschlagen? „Uns geht es gut“, „Uns geht es gut“, „Uns geht es  gut“. Wirkt das Mantra  des Landrats etwa nicht mehr? Wo ist der Studiengang Politkerpsychologie? Genügt denen weiterhin „Die Psychologie der Massen“ von Le Bon aus dem 19. Jahrhundert? Irgendwie wird es auch dem Landrat gelingen, die Botschaft  als Erfolg zu verkaufen, die sein Sozialdezernent gerade über Hartz-IV’ler im Landkreis verkündet hat, die da lautet: „mehr Geld“. „Uns geht es gut“? Ja, wenn der gesagt hätte: „Weniger Hartz-IV’ler“, jetzt sind es 4800, das wäre nicht nur gut, sondern besser gewesen. Warum kriegen im reichen Kreis Tuttlingen „1900 ausländische Staatsbürger Hartz-IV-Leistungen“? Führend sind dabei Syrien, Türkei, Italien, Rumänien und Irak. Herrschen im Kreis Tuttlingen eine Akademikerschwemme, ein Überfluss an Facharbeitern? Aber aufatmen, es kostet ja nichts, denn „die Regelleistungen werden zu 100 Prozent vom Bund übernommen“, und „der Landkreis Tuttlingen trägt die Mietkosten für die Hartz-IV-Bezieher zu 56 Prozent“. Na, da kann sich der Steuerzahler aber zufrieden zurücklehnen. Sein Geld ist es ja nicht. Wie hatte Riesenstaatsmann Kauder angesichts der Miliarden für illegale Immigranten, im falschen Sprachgebrauch meist „Flüchtlinge“ genannt, erklärt: „Aber kein einziger Bürger hatte dadurch Einbußen“. Rechenkünstler wie Merkel-Stellvertreterin Klöckner oder Fake-Spezialist Maas sind ihm beigesprungen mit der Erklärung, das der Bund gut gewirtschaftet habe. Lange schallt’s im Wald noch, denen geht’s gut, Salamander lebe hoch!

Wenn in deutschen Medienanstalten beim Frühstück der Kaffeesatz gelesen wird, kann der leidgeprüfte  Leser am nächsten Tag mit einem Leitartikel rechnen. Eine politisch extreme links-sozialistische Randgruppe hat einen „realpolischen Kurs“ gewählt, ws ein Widerspruch in sich ist. Eine gelernte DDR’lerin, sonst hat sie an Berufsausbildung und Studium nichts zu bieten, außer mit enem Pfarrer verheiratet gewesen zu sein, und ein Sozialpädagoge sind Deutschlands Zukunft? War der Kaffeesatz zu stark? Dabei hätte ein anderer, wie beklagt wird, „mehr urgrünes Profil eingebracht“. Was das Deutschland eingebracht hätte oder nun einbringen wird, das ist nicht die Frage? Wer nun gleich die heutige 8,4-Pprozent-Partei, in jüngsten Umfragen geht’s de Bach na, sich „Regierungsoptionen offenhalten“ sieht und in den zwei Auserwählten ein „Spitzenduo“ vermutet als Offenhalter von allem, was nicht ganz dicht wirkt, der sollte sich mit den wichtigen Dinge des Lebens trösten. Und gibt es Wichtigeres als einen katholischen Bischof von einer Diözese, welche auf dem dritten Platz der Bistümerbundesliga mit über 1 Milliarde Besitz rangiert und nun dem Lokalblatt huldvoll dankt, dass es über eine halbe Milliarde Euro von Spendern eingesammelt hat? Halleluja!

Sterne sind heutzutage wohlfeil. Nicht nur, wenn sie besungen und bebettelt werden, sondern wenn sie niemand mehr vor Zertifizierern und ihren Zertifikaten retten kann und jeder nackt erscheint, der noch ohne ist. Ohne Zertifikat geht selbst die Mimi nicht ins Bett, der zertifzierte Krimi mit Stern muss es sein. In einem Fakestaat kann es nun besonders verwerflich sein, wenn die falschen Sterne scheinen und deshalb jemand in ein Lokal gelockt wird, hinterher aber erfährt, dass die möglicherweise gut gemundete Mahlzeit gar nicht die drei Sterne verdient hatte, welche am Restauranteingang Himmlisches versprechen. Und so muss ein Landgericht auf der Bühne erscheinen, weil gegen die Sterne geklagt worden ist, weil diese bereits schwarze Löcher seien. Das Schild am Haus stammt noch vom Vorpächter. Wer weiß denn heute, wieviele Sterne stehen im ganzen Land? Wetten, dass nicht einmal Gott sie hat gezählet? Wohl dem Land, welches seine eigenen Bürger noch mit Polizei und Justiz in Schach hält, während wohlbehüteten illegalen Immigranten das Tor zum vermeintlichen Schlaraffenland weit geöffnet bleibt.

Im Land der Führer und Verführten und Geführten ist ein Führerschein, ein Ausweis alles, denn Ordnung braucht Recht. So sagt’s das Grundgesetz den Deutschen. Von der Wiege bis zur Bahre leuchtet der Schein der Scheine. Scheinlose Menschen gibt es nicht, und wenn es sie gibt, dann zählen sie nicht, da Gäste. Alle Gebote sind abgeschafft, auch die zehn, es genügt, in die Kirche zu gehen und Merkels Blockflöte zu spielen. Und jetzt werden Militärs und Terroristen zittern. Die „Bundesregierung“, das heißt Führerin Merkel, hat den „Drohnen-Fürerschein“ beschlossen. Wenn das die Bienen hören, gibt’s keinen Honig mehr. Seit es Autoführerscheine gibt, passieren Gott sei Dank keine Verkehrsunfälle mehr.

Wer hätte das gedacht: Zeitarbeit bei der Freiwilligen Feuerwehr? Auf dem Moosenmättle  zwichen Kirnbach und Lauterbach brennt die Jugendherberge, und was machen die Löscher? „Die Feuerwehr kämpfte bis kurz nach 8 Uhr gegen die Flammen“ meldet das Offenburger Lokalblatt. Sind die dann alle nach Hause gegangen? Haben sich die Fammen darüber so gegrämt, dass sie freiwillig mit ausgegangen sind. Rätsel der Welt. So geheimnisvoll wie ein Nationalpark mit einem „Jahresprogramm“. Weiß der Auerhahn, was für ein Rummelplatz da entsteht, eine Gelddruckmaschine für die armen Wald- und Wiesenbauern der Umgebung ist’s, die nun mit Millionen angefüttert werden für Treffs, in denen sich nicht Fuchs und Hase gute Nacht sagen werden, sondern Schul- und Wanderklassen vor Kinoleinwänden und Bildern und Ausgestopften. Und die, welche vom arbeitslosen Förster zum Ranger geadelt worden sind, dürfen nun durch ein  Wunderland führen, für das auch ein Europa-Park nicht von ungefähr Sympathien hegt. Und wenn dann noch eines Tages der Zoo fertig sein wird, dann werden Sensationen  mit Menschen und Tieren komplett sein. Ein Nationalpark aus lauter Wald mit Bäumen? Undenkbar! Da verspricht doch ein Programm „Wild und vielfältig“ pur. Was will Einfalt mehr?

Wenn Freiburger was interessiert oder interessieren soll, für richtiges Lesen sorgen  ja Monopole, dann ist es der Krieg um die Wurst. Denn die hat neben dem Münster kein Ende. Der Kampf der Wurstbuden  ist ein Schnappen nach dem Euro. Wahrscheinlch ist’s die Wurst, welche „vermehrt“ Illegale aus der afrikanischen Schweiz einreisen lässt. Wohl dem abgeschafften Deutschland, welches noch offensichtlich legale Polizei als Empfangskomitees stellt und die falschen „Flüchtlinge“, Lügenpresse kann sich anscheinend nicht von Schwindel trennen, ins Land hineinreicht, anstatt an der Grenze abweist oder in den Knast steckt. So befiehlt es das Gesetz. Aber das Gesetz ward Fleisch und heißt nun Merkel. Wage niemand den Namen seiner Göttin zu missbrauchen, denn dann west ihm der Engel oder irgendein Bengel den Ausgang aus dem CDU-Paradies.

bioaralrenquis

Alles Bio oder was? Auch eine Bio-Gasanlage im Bioenergiedorf   Renquishausen muss auftanken, damit es das Dorf warm hat. Ist das eigentlich im Sinne der Erfinder  der Energiewende in Deutschland? Es war halt schon immer etwas teurer, einen besonderen politischen Geschmack zu haben.

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SPD-Landeschefin Leni Breymaier
„Mit der CDU geht nichts mehr“
SPD-Landeschefin Leni Breymaier ist zu Besuch in der Redaktion gewesen. In unserer Video-Interviewreihe „Neulich im Newsroom“ spricht sie über die Strategie der Partei im Land und ihre Wunschkoalition für den Bundestag.
(Stuttgarter Zeitung. Wann kommen die Bibeltreuen Christen vorbei? Weiß sie eigentlich, wer in Berlin regiert?)

Musterschülerin Bauer in Nöten
Kommentar Die Probleme an der Beamtenhochschule in Ludwigsburg wurden nur vordergründig gelöst. Mit dem U-Ausschuss rächt sich das nun für Wissenschaftsministerin Theresia Bauer, kommentiert StZ-Autor Andreas Müller.
(Stuttgarter Zeitung. Wenn es noch Presse gäbe, und die machen würde, was sie soll, dann hätte die Politik keinen Freifahrtschein und es gäbe auch nicht eine vermeintliche Musterschülerin.)

Nach Höcke-Äußerungen
Strobl fordert AfD-Überwachung
Nach den Holocaust-Äußerungen des AfD-Politikers Björn Höcke hat sich Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl laut einem Medienbericht für eine Überwachung der Partei ausgesprochen.
(Stuttgarter Zeitung. Stimme seiner Herrn oder seines Schwiegervaters? Ganz schön frech, der Mann! Meinungsfreihet abschaffen? Gesinnungsterror? Wo lebt der? Die CDU muss niemand überwachen, die ist ja nicht mehr da. Was aber war da mit dem Lkw auf dem Berliner Weihnachtsmarkt, Herr Strobl und Herr Wolf? Ist die AfD schuld? Pat und Patachon sollten abtreten, oder lieben sie das Land nicht mehr?)

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Wegen Dublin-Verordnung
Deutschland schickte 4000 Flüchtlinge in andere EU-Länder – und nahm 12.000 zurück
Das Dublin-System sieht vor, dass ein Asylverfahren dort geführt wird, wo ein Migrant zum ersten Mal europäischen Boden betreten hat. Deutschland schickte deswegen 2016 fast 4000 Flüchtlinge in andere EU-Länder zurück. Erstaunlich: Zeitgleich nahm es 12.000 andere wegen Dublin auf.
(focus.de. Rechnen können sie nicht. Deutschland grenzt an Syrien und Afrika? Wahnsinn! Neue EU-Geografie?)

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NACHLESE
Hört auf mit dem Trump-Verblödungssyndrom
Noch immer drehen selbst intelligente Menschen durch, wenn sie den Namen des neuen US-Präsidenten hören. Bitte abregen, beruhigen, fordert der Chefredakteur der Schweizer „Weltwoche“, Roger Köppel.
Klar: Skepsis ist wichtig. Misstrauen braucht es immer in der Politik, aber hört auf mit dem Trump-Verblödungssyndrom.Es begann, als der mutmaßliche Multimilliardär seine Ambitionen aufs Präsidentenamt anmeldete. Der Spiegel druckte einen Essay, in dem er Trump als „Faschisten“ beschimpfte…Exakt vor einem Jahr nahm ich beim World Economic Forum an einer Mittagsdiskussion über die „Gefahren des Populismus“ teil. Die Gäste, darunter Professoren, Schriftsteller und frühere EU-Kommissare, krümmten sich vor Lachen. …Ich dachte, die Trump-Verblödung würde sich nach den Wahlen legen, aber ich habe mich getäuscht. Es waren sogar Steigerungen möglich.
Letzte Woche berichteten die Medien über unbewiesene Gerüchte zu angeblich „kompromittierenden“ Handlungen Trumps vor ein paar Jahren in Russland. Sogar seriöse Zeitungen wie der Tages-Anzeiger druckten den Abfall brühwarm nach.
Es war der bisherige Höhepunkt der Trump-Verblödung, durchaus nicht ungefährlich, wenn man bedenkt, dass der journalistische Giftmüll unter Mithilfe amerikanischer Geheimdienste an die Öffentlichkeit geschaufelt wurde. Der Rufmord allerdings scheiterte. Die Intrige verpuffte mit Getöse folgenlos. Was lernen wir daraus?
Erstens: Die Trump-Gegner pfeifen aus dem letzten Loch. Rechtsstaatlich-demokratisch kamen sie nicht durch. Jetzt bleiben Dreck und Denunziationen. Das ist unerfreulich, vielleicht auch kriminell, aber es ist vor allem: ein Zeichen von Schwäche. Zweitens: Abregen, abrüsten, beruhigen. Trump wurde rechtmäßig gewählt. Er ist kein Hitler. Die USA sind eine grundsolide Demokratie mit harten checks and balances. Kein Politiker kann da einfach reinmarschieren und den Laden umkrempeln.Und: Die Amerikaner sind unsentimental, wenn es „die da oben“ übertreiben:.. Drittens: Man sollte Trump mit misstrauischem Wohlwollen begegnen. Womit sonst? Es bringt nichts, dauernd den Unsinn nachzubeten, den er in den letzten Jahren und Monaten auch noch gesagt hat oder gesagt haben soll. Warten wir erst mal, was er macht…Allein seine Wahl war eine heilsame Erschütterung. Der Schock war nötig. Nicht nur Machtkartelle, auch Weltbilder brechen ein. Das löst Gehässigkeiten aus, klar. Mehr kommt ins Rutschen, als viele verkraften können. Tolerant bleiben. Die Verstörung allerdings ist fruchtbar. Bereits wird offener und sachlicher geredet. Die Tabuthemen der letzten Jahre sind voll auf der Agenda: illegale Einwanderung, Islam, der Unsinn offener Grenzen, Fehlkonstruktion EU, Personenfreizügigkeit, Arbeitsplätze, Recht und Ordnung. Trumps Vorgänger wollten nicht darüber reden, die Mehrheit der Wähler schon. Das ist Demokratie. Hochinteressant ist Trumps Regierungstruppe. Der angeblich hypersensible, überempfindliche Mitternachtstwitterer hat sich mit einem Kabinett starker Persönlichkeiten und, ja, Andersdenkender umgeben….seit wann soll es ein Nachteil sein, wenn ein Politiker vor der Politik in der Privatwirtschaft erfolgreich war? Keine Missverständnisse: Ich wage keine Prognosen. Ich habe keine Ahnung, wie sich Trump machen wird…Allerdings waren die Amerikaner immer schon protektionistischer, als sie sich gaben. Vielleicht ist Trump einfach nur der erste Präsident seit langem, der ehrlich dazu steht.Das ist sein größter Trumpf. Er spricht so, wie viele denken. Er wirkt echt, in seiner ganzen blonden Künstlichkeit…Seine Botschaft: Die EU hat in dieser Form keine Zukunft. Ungebremste illegale Migration ist eine Katastrophe. Die Briten liegen mit dem Brexit richtig. Die Europäer sollten mehr für ihre Rüstung tun. Es ist besser, auf einen Kalten Krieg mit Russland zu verzichten.Jenseits des Trump-Verblödungssyndroms klingt Trump fast wie ein ganz vernünftiger Politiker…
(focus.de. Einem Schweizer wird es nicht gelingen, Deutschland zu entblöden. Eher stopfen deutsche Politiker die Löcher im Käse. Das Merkel-Syndrom ist gegen Verstand resistent.)
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Papiere fehlen, Flug nicht gebucht
Nächste Sammel-Abschiebung steht bevor – doch Kabul macht Probleme
Die nächste Sammelabschiebung afghanischer Flüchtlinge aus Deutschland ist für den 24. Januar geplant. 50 Afghanen sollen demnach auf dem Flug sein. Doch die Behörden in Kabul machen Probleme.
(focus.de.CDU-Merkel hat Deutschland zur Lachnummer der Welt gemacht.)

Interview mit Friedrich Indra
„Es gibt einen Hass gegen Verbrenner“: Motoren-Papst rechnet mit Elektromobilität ab
Fast alle Autohersteller setzen parallel zum Verbrennungsmotor auch auf Elektroautos und Hybride – manche sogar komplett. Der berühmte Motoren-Entwickler Friedrich Indra ist völlig anderer Meinung. Er hält die E-Mobilität für einen gefährlichen Irrweg.
..Auch heuer wurden viele neue Motoren präsentiert; die Fortschritte sind nach wie sehr beachtlich, beim Otto-und beim Dieselmotor. Die Motoren werden bei immer mehr Leistung immer sparsamer. Den Ingenieuren gehen die Ideen nicht aus. Die finale Lösung sind neue CO2-neutrale synthetische Kraftstoffe. Diese benötigen für die Herstellung soviel CO2, wie dann im Betrieb wieder freigesetzt wird. Damit ist das Auto mit Verbrennungsmotor sauber….Dabei löst das Elektroauto kein einziges Umweltproblem und leistet keinen Beitrag zum Klimaschutz. Während die Politik es nicht verstehen will, ist die Autoindustrie offenbar nicht imstande, mit einer Sprache zu sprechen, obwohl man das Thema ganz einfach erklären kann. Warum kann die deutsche Industrie nicht tun, was Toyota vormacht? Dort sagt man klipp und klar: Wir machen nicht mit, weil man damit keine Geld verdienen kann, die Energiebilanz schlecht ist und baldige Lösung nicht in Sicht ist. Aber die deutsche Bundesregierung hat eben zur Förderung dieser Technik 13 Milliarden Euro unter die Auto- und Batteriehersteller gestreut, und ich habe oft den Eindruck, dass das eine Art Schweigegeld ist…Und wir reden hier über den Verbrauch und noch nicht einmal über die riesigen Energiemengen, die bei der Herstellung der Batterien benötigt werden und mit denen ein normales Auto etwa 30.000 Kilometer weit käme. Und dazu kommt noch das Thema Recycling; niemand kann diese wertvollen Stoffe ausreichend recyceln…moderne Plug-In-Hybriden…Hier handelt es sich lediglich um den zweitgrößten Betrug an der Umwelt, weil man bei der Ermittlung des Verbrauchs einfach darauf verzichtet, den vorher getankten Strom mit einzubeziehen…Inzwischen werden diese Fahrzeuge auch zu den Elektroautos gezählt, obwohl sie auch einen Verbrennungsmotor an Bord haben. Damit glaubt sich die Politik weniger zu blamieren, weil die für 2020 anvisierten Ziele dann etwas weniger weit verfehlt werden. In manchen Ländern nimmt inzwischen der Markanteil von reinen Elektroautos schon wieder ab. Das wird auch bei den Plug-in-Hybriden passieren, wenn alle „Reichen“ mit diesen Autos versorgt sind…Es gibt in Politik und Medien einen Hass gegen den Verbrenner, und der wird unheimlich geschürt durch das Volkswagen-Abgasthema. Dieser hochgespielte Skandal unterbindet jede sachliche Diskussion, und die Politik stellt sich gegenüber der Autoindustrie inzwischen auf den Standpunkt: Wir beschließen einfach, ihr setzt um. Die Industrie hat ein schlechtes Gewissen, auch wenn das völliger Unsinn ist, und so kommt es zu Zielvorgaben wie den 25 Prozent Elektro-Anteil in wenigen Jahren, in absehbarer Zukunft sogar 100 Prozent. Dieses Wunschdenken geht Hand in Hand mit Ablenkungsmanövern. Noch nie haben Industrie und Politik so irrational gehandelt. Wie das überhaupt wirtschaftlich funktionieren soll, wenn man keine Autos mit Verbrennungsmotoren mehr hat, mit denen man ja Geld verdienen kann, hat sich wohl noch kein Politiker überlegt…Es wäre in unserer freien Marktwirtschaft das erste Mal, dass ein Kunde ein Produkt kauft, das teurer ist und weniger kann als das, was er hat – und bei dem überdies die Hälfte des Wertes in der Batterie steckt. Nach acht Jahren ist das Auto ja nichts mehr wert…
(focus.de. Nun, in Diktaturen, wie auch in Deutschöand, sind die Staatsführer auch die größten Erfinder und Wissenschaftler. Merkel hat  Deutschland ohne Fahne und Vaterland und ohne Grenzen erfunden, der einmalige größte Flop in der Weltgeschichte mit Auslöschung durch Explosion durch Implosion.)

Gefährder untergetaucht
Drei „Gefährder“ vom Radar verschwunden
Das Bundeskriminalamt (BKA) hat drei als „Gefährder“ eingestufte Ausländer aus den Augen verloren. Bekannt wurde ihr Verschwinden bei einer Sitzung des Innenausschusses zum Fall des Terroristen Anris Amri. Ihnen wird zugetraut, „politisch motivierte Straftaten von erheblicher Bedeutung“, beispielsweise einen Terroranschlag, zu begehen.
(Junge Freiheit. Die lassen sich doch ersetzen durch Gefährten aus Politik, Polizei und Justiz und Medien.)

Der Anti-Achtundsechziger
Trump hat gute Chancen, als Liquidator des Achtundsechziger-Erbes in die Geschichte einzugehen. Nicht umsonst sträubt sich die gefeierte, verwöhnte Medienelite mit Haut und Haaren gegen den neuen Mann. Trump wird ihnen zeigen, wo der Maurer das Loch gelassen hat. Ein Kommentar von Thomas Fasbender.
(Junge Freiheit. Einer muss doch die bunte Krabbelkiste zumachen.)

AfD-Kandidat Maier
Dresdner Richter preist öffentlich die NPD und Höcke
Jens Maier ist AfD-Bundestagskandidat und Richter. In Dresden trat er mit Björn Höcke auf, der ein „Patriot“ sei, und lobte die NPD. „Herstellung von Mischvölkern“ und „Schuldkult“ stören ihn.
(wet.de. Na und? Nur linke Richter sind gute Richter? Aus dem Wahlkreis Emmendingen-Lahr wird ein Staatsanwalt für die AfDin den Bundestag einziehen. Es gibt nicht nur solche in Polizei und Justiz, die illegale straffällige Immigranten ins Land lassen und Deutsche verfolgen und damit letztendlich hinausekeln.)

Familiennachzug von Migranten 2016 um 50 Prozent gestiegen
Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Visa, die für den Famliennachzug ausgestellt wurden, um 50 Prozent gestiegen. 2016 wurden 105.000 Visa erteilt, 2015 waren es noch 70.000. Der Nachzug von Syrern und Irakern stieg besonders stark. Die rund 65.000 unbegleiteten minderjährigen Ausländern holen nur in begrenztem Umfang Angehörige nach Deutschland…Die nachziehenden Familienangehörigen von Flüchtlingen stellen selbst keine Asylanträge und sind deswegen nicht in den entsprechenden Asylstatistiken enthalten. So auch nicht unter den 280.000 registrierten Asylsuchenden des Jahres 2016. Diese offizielle Zahl hatte Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) in der vergangenen Woche genannt.In Deutschland haben anerkannte Flüchtlinge einen privilegierten Anspruch auf den Nachzug von Familienangehörigen…
(welt.de. Wer „Flüchtlinge“ sät, obwohl es keine sind, der erntet noch mehr „Flüchtlinge“, aber statistikfreie. Was nicht sei darf, ist auch nicht in der Politik. Gelackmeiert ist der, welcher alles bezahlen muss.)

Nach Rücktrittsforderungen
NRW-Innenminister: Amri wurde falsch eingeschätzt
NRW-Innenminister Jäger muss sich nach Rücktrittsforderungen für das Vorgehen der Behörden im Fall Amri rechtfertigen – und gesteht Fehler ein.
(faz.net. 12 Tote und Dutzende von Verletzten nur ein Fehler? Am falschesten schätzen sich ein Innenminister und eine Ministerpräsidentin ein, aber auch ein Innenminister und ein Justizminister in Baden-Württemberg.)

Seehofer gibt 40 Prozent als Ziel der Union für Bundestagswahl aus
Fast scheint das Verhältnis zwischen CSU und CDU wieder so harmonisch wie vor der Flüchtlingskrise zu sein. Horst Seehofer gibt der Union optimistisch eine ehrgeizige Zielmarke vor – und Merkel endlich ein erhofftes Signal.
(faZ.net. Haben Dummköpfe denn nicht die Mehrheit im Land?)

Deutsche Eliten sorgen sich wegen Trumps Politik
Wie wird Donald Trump regieren? Nicht alle deutschen Eliten fürchten den neuen Präsidenten Amerikas gleichermaßen. Es gibt auch Verständnis. Das zeigen erste Ergebnisse des neuen F.A.Z.-Elite-Panels. Mit dem Amtsantritt des neuen amerikanischen Präsidenten an diesem Freitag verknüpfen die deutschen Eliten wenig Hoffnung. Ob in Wirtschaft, Politik und Verwaltung – die hiesigen Führungskräfte sehen Donald Trumps Regierung mit größeren Sorgen entgegen. Jeder Zweite rechnet mit einer Verschlechterung des deutsch-amerikanischen Verhältnisses, eine Chance auf eine Verbesserung sehen nur 2 Prozent. Das ist das Ergebnis einer Umfrage unter 517 Entscheidern, die das Meinungsforschungsinstitut Allensbach für die Frankfurter Allgemeine und die Zeitschrift „Capital“ nach der Wahl des Präsidenten im Dezember durchgeführt hat.
(faz.net.Kein Problem. Das ist nur gefühlte Elite. Andere leben in der Realität, auf die kommt es an und nicht auf die mit Dummheit als natürlicher Begabung. Wer steckt denn noch hinter der FAZ? Nichts?)

Während Gedenkminute im Bundestag
Lammert fordert von Muslimen Gewalt-Debatte: Trifft er einen wunden Punkt?
Bundestagspräsident Norbert Lammert hat einen Monat nach dem islamistischen Anschlag von Berlin eine besonnene und konsequente Reaktion des Staates angekündigt. Die Erkenntnisse über den als Gefährder bekannten Attentäter „zwingen uns, die Sicherheitsarchitektur in unserem Land zu überdenken“, sagte Lammert in einer Gedenkrede im Bundestag
(focus.de. Solange er Islam nicht kennt und Koranlektüre verweigert, wird auch er nur dümmlich daherreden und nicht verstehen, was Sache ist. Der Rücktritt der Berliner Kamarilla ist überfällig, denn wer ist denn mitverantwortlich für das schon tödliche Chaos im Land?)

Trump: Nur eine Frage der Zeit, bis die EU auseinanderbricht

Der  Kotau vor dem ‚Zeitgeist‘: „Wir sind auch… politisch korrekt!“ 

(www.conservo.wordpress.com)

Vorwort von Peter Helmes

Der folgende Beitrag von Michael Mannheimer legt schonungslos offen, woran „Europa“ sterben wird. Unverständlich, daß der zukünftige US-Präsident Ronald Trump wegen derselben Analyse niedergemacht wird!

Was sagen Mannheimer und Trump?
Die Eroberung der geistigen und faktischen Hoheit über den politischen Diskurs, den die ´68er – also die „Frankfurter Schule“ – eingeläutet haben, hat eine neue Gesellschaft geschaffen – zumindest vorbereitet: den Neuen Menschen! Dahinter steht der alte Ansatz von Habermas und Genossen, die Erde, die Menschheit, gleichzuschalten. Der Frage allerdings, daß diese neue Gesellschaft mit den “Neuen Menschen“ dann von einigen wenigen „Auserwählten“ ge- bzw. verführt werden wird, weichen die Apologeten der Frankfurter Schule bis heute aus.

Schlimm ist, daß ihnen – den Marcuses, Adornos oder Habermas´ – niemand zugehört bzw. die „Botschaft nicht verstanden hat: die „neue Gesellschaft“. Sie nivelliert, eliminiert die Widerständler, kujoniert die Andersdenkenden und traktiert die Bürger mit ihrer Ideologie. Aber: Ihnen war es gelungen, die „Hoheit über die Bildung“ zu erlangen.

Fortan kamen Lehrer, Erzieher, Richter und ihre Professoren in die Schaltstellen der Bildungs- und Justizpolitik – dem Zukunfts- und Schlüsselelement der Gesellschaft. Sie haben früh – und richtig – erkannt: Wer die Bildung bestimmt, bestimmt die Zukunft eines Volkes. Und: Wer die Begriffe bestimmt, bestimmt die Sprache – und damit das wichtigste Instrument der Macht in einem Land.

Sie legten fest, was „politisch korrekt“, was rechts und was links ist. Und da wir alle unter dem Auschwitzkomplex leiden, brachten sie der Bevölkerung widerstandslos bei, daß „rechts“ = faschistisch und „links“ = gut ist. Hinfort gibt es in unserem Land nur noch die „Guten“ von links, und alles, was nicht links ist, ist böse.

Wir haben diese teuflische Strategie verschlafen und wachten erst auf, als es zu spät war. Schlimmer noch, aufgewacht und erkennend, wohin der Gesellschaftszug fuhr, hechelten viele Bürgerliche und Konservative hinterher und riefen „Wir sind auch… politisch korrekt!“ etc.

Dieser Kotau vor dem – welch trefflicher Ausdruck! – „Zeitgeist“ läßt sich ganz plastisch besonders an den christlichen Kirchen festmachen: In einem unglaublichen Abfall von ihren eigenen tradierten Werten biedern sich die geistlichen Führer der katholischen und evangelischen Kirche dem Zeitgeist an, betreiben „Appeasement“ mit dem Islam – der schlimmsten Bedrohung unserer Kultur – und verraten bewährte konservative Werte unter dem Schlachtruf: „Wir müssen uns öffnen…“

Sie öffnen fortan ihre Tore für alles Fremde und schließen sie vor den alten Gläubigen. Sie unterstützen blind eine Öffnung unseres Landes für Menschen (Flüchtlinge???), die unsere Kultur nicht akzeptieren und schon gar nicht übernehmen wollen. Allerdings nehmen sie gerne die Segnungen unseres Sozialstaates in Anspruch.
Dieser Verrat an den europäischen Werten, die die europäischen Länder bisher verband, hat die europäischen Nationen entfremdet – in die, die die christlich abendländische Kultur bewahren wollen, und in die, die sich „der Öffnung“ widmen. Logische Konsequenz: Das „christlich-abendländische“ Vaterland ist obsolet und hat als Klammer ausgedient. Die „neue Gesellschaft“ mit Millionen von Neuankömmlingen wird unsere alte Gesellschaft usurpieren.
Dabei bleiben „Deutsch“ und „der Deutsche“ auf der Strecke – in Sprache, Kultur und Religion. Sie wird ersetzt durch eine Mischung von Sprachen, Ethnien und Kulturen. Europa als einigende Klammer ist tot. GOTT ist tot, Allah ist groß – Inshallah!

Der zukünftige Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika (USA), Donald Trump, hat diese Situation erkannt und so schonungslos wie undiplomatisch offengelegt. Mein Freund Michael Mannheimer legt die Bedenken Trumps offen und die Finger in die Schwachstellen unseres politischen Zustandes – in absoluter Klarheit. Bitte lesen Sie:

Keine gemeinsame Kultur, keine gemeinsam Identität

Von Michael Mannheimer *)

„Wenn Sie mich fragen: Es werden weitere Länder austreten.“
Trump lobt den Brexit, erklärt die EU zum Klub auf Zeit, der unter der Fuchtel Berlins stehe und zweifelt an der Stärke des Euro. (Quellen hier und hier)

Trump wettet auf das Ende der EU
So titelt der SPIEGEL, völlig entgeistert und selbstverständlich im üblichen Trump-kritischen Ton. D Millionen Europäer wetten insgeheim mit Trump – und wünschen sich dasselbe. Die EU, einst geboren aus dem verheerenden europäischen Desaster im 1. und 2. Weltkrieg,, war eine gute Idee, Fraglos. Bis sich die Sozialisten, deren bisheriges Zentrum Moskau nach dem Fall der Mauer wegbrach, auf Brüssel konturierten und die Hauptstadt Europas im Sturm nahmen,

Zuerst nahmen Linke die wichtigsten Länder Europas. Dann nahmen sie sich die EU
Bestens vernetzt sahen sie besonders wegen der historischen Krise der europäischen Konservativen ihre Chance gekommen, sich Europa untertan zu machen. Historisch ist das Versagen des europäischen Konservativismus deswegen zu nennen, weil er a) viel zu spät erkannt hat, welch tödliche Gefahr durch die Linken Europas auf den Kontinent zukommen würde (Stichwort: Massenimmigration von Dutzenden Millionen Moslems mit dem Ziel der Ausdünnung der europäisch-idigenen Bevölkerungen) und b) weil sich der Konservatismus selbst von linken ideologischen Rattenfängern hat einfangen lassen.

Nahezu sämtliche konservativen Parteien schwenkten nach links und ließen sich von der linken Agenda in ihrer Politik antreiben, anstelle dem Wähler eine eigene, konservative und auf den Prinzipien des aufgeklärten Europas fußende Agenda anzubieten.

Die Niederlage bei der Leitkultur-Debatte war das Ende des deutschen Konservatismus
In Deutschland war der Konservatismus mit dessen Niederlage in der sog. Leitkultur-Debatte 2002 am Ende. Mit seinem leidenschaftlichen Einsatz für das Pochen auf eine deutsche Leitkultur – schon damals unter dem Hintergrund der Weigerung des Islam, sich der deutschen Leitkultur unterzuordnen – lag der CDU-Fraktionsvositzende Merz zwar richtig, wurde aber schon damals von seiner Partei im Regen stehen gelassen. Den erbitterten und teilweise höhnischen Reaktionen seitens Grüner, SPD und Linkspartei („Ist Nürnberger Bratwurst Ihre deutsche Leitkultur?“) folgte Schweigen der meisten Bundestagsabgeordneten der CDU.

Damals war Merkel CDU-Chefin, und es darf gemutmaßt werden, dass sie schon damals die Fäden dahingehend zog, die deutsche Leitkultur – eine eigene Leitkultur ist eine Selbstverständlichkeit für jeden souveränen Staat – für immer abzuschaffen, und ihren mörderischen Plan der Eine-Welt-Politik in Deutschland umzusetzen.

Die Ironie an der ganzen Sache ist, dass es kein Deutscher und kein Christ war, der das Pochen auf einer deutschen Leitkultur gefordert hat – und diesen Begriff zum ersten Mal überhaupt ins Gespräch brachte. Es war kein Geringerer als Bassam Tibi, syrischstämmiger Islamwissenschaftler und, da bekennender Moslem, ein ausgewiesener und gleichzeitig äußerst kritischer Islamkenner, der die Deutschen in damaligen TV-Auftritten unentwegt vor dem Weltherrschaftsanspruch des Islam warnte.

Diesem Anspruch sei, so Tibi, nur mit einer selbstbewussten eigenen Kultur zu begegnen, die er – bezogen auf Deutschland – als deutsche Leitkultur bezeichnete. Denn der Islam – der größte Kritiker einer deutschen Leitkultur – erlaubt dort, wo er herrscht, keine andere religiöse und politische Kultur neben der eigenen.

Der Islam ist also so gesehen eine zu Stein gewordene theokratische Super-Leitkultur, die er für alle Moslems verbindlich erklärt mit dem Ziel, diese zur weltweit einzig gültigen Leitkultur auszubauen.

Auch damals spielten die deutschen Linksmedien eine tragende zersetzende Rolle
Dieser Aspekt wurde in keiner Talkshow und in keinem mir bekannten Medien-Artikel diskutiert, auch Bassam Tibi als (nichtdeutscher) Urheber dieser (deutschen) Leitkultur wurde meist verschwiegen. Ein klares Komplott unserer Linksmedien, die damals schon das Ende des deutschen Konservatismus witterten wie Bluthunde eine verendende angeschossene Sau.

Deutschland war ab spätestens 2002 ein faktisch sozialistischer Staat
Genauso ist es auch gekommen. Der deutsche Konservatismus war erledigt, und die große Zeit der 68-er – deren Traum von der politisch durch keiner Gegenpartei mehr gebremsten totalen Linkspolitik – war angebrochen.

Ihr bestes Zugpferd – das Trojanische Pferd Merkel – hat ihnen den Weg zur absoluten Macht geebnet. Mit dem einzig gangbaren Weg über die Usurpation der CDU und damit derer faktischen Ausschaltung als wichtigstes anti-sozialistische Korrelativ Deutschlands. Dass dies keine „rechte Verschwörungstheorie“ sondern unwiderlegbarer Fakt ist bis heute, zeigt sich schon daran, dass alle Alt-Parteien, auch die Grünen und die Linkspartei, Merkels Politik nahezu geschlossen zujubeln.

Deutschland ist heute ein Land ohne Opposition, weder im Parlament noch außerparlamentarisch seitens der Medien (von vernachlässigbar wenigen Medien abgesehen). Einen solchen Staat, bei dem alle Parteien gleichgeschaltet sind und die Medien die Politik des Staates nicht nur stützen, sondern politische Gegner zum Schweigen bringen, nennt man eine Diktatur.

Wie in Deutschland, so im Großen und Ganzen auch in der EU
Was sich in Deutschland abspielte, ereignete sich auch in der EU. Mit der Eroberung der EU-Kommission durch Linke war die Demokratie der EU faktisch am Ende. Länder, die sich nicht dem Diktat des 28-köpfigen (und von niemanden gewählten) EU-Kommissariats beugen, werden mit empfindlichen und in manchen Fällen sogar existenzbedrohenden Strafen bedroht.

Ganze 28 Köpfe der EU-Kommission (Politbüro der UDSSR: 24 Vollmitglieder) entscheiden über das Schicksal von 550 Millionen Europäern. Nie, außer in China, waren Sozialisten politisch mächtiger als in der EU.

Da in ganze Europa die Medien kaum anders sind als in Deutschland – nämlich in überwiegend linker Hand – haben die meisten betroffenen EU-Bürger bis jetzt keine Ahnung, dass und wie sich Europa gewandelt hat: Von einer politisch demokratischen Utopie hin zu einem Nachfolgesystem der untergegangenen UdSSR, wie dort geleitet von „Kommissaren“, mit dem einzigen Unterschied: Die Sowjetbürger wussten, dass sie in einem sozialistischen System leben.

Doch die EU Bürger wähnen sich immer noch mehrheitlich in einem demokratischen Europa. Das ist das „Hauptverdienst“ und wohl auch die Hauptaufgabe der europäischen Medien: ihren Bürgern die stille Transformation von einer ehemals demokratischen zu einer linksdiktatorischen EU zu verheimlichen.

Europa wird auseinanderfallen. Dieser Prozess ist kaum mehr aufzuhalten
England hat dies früh erkannt und den einzig logischen Schritt unternommen: Raus aus der EU. Holland hat schon angedeutet, dass es diesen Schritt ebenfalls überlege, ebenso Italien, Ungarn, Dänemark und die schwedische Opposition.

Die Auflösung der EU ist kaum noch zu stoppen. Selbstverständlich werden solche Auflösungserscheinungen von den Linksmedien als apokalyptische Vision gegeißelt und deren Ursache „rechten EU-Feinden“ in die Schuhe geschoben. Doch ist dies ein übliches Ablenkungsmanöver: Linke wittern den Verlust ihrer totalen Macht.

Mit einem Trump an der Spitze der USA wird dieser Machtverlust viel wahrscheinlicher als mit dem Linken Geburtsmoslem Obama. Dieser hatte vermutlich eine viel größere Agenda im Hinterkopf: Das sehnlichst gewünschte Herannahen des dar-Al-Islam – der islamischen Weltherrschaft – über die vollständige Islamisierung des wichtigen und aufgeklärten europäischen Kontinents.
(https://michael-mannheimer.net/2017/01/17/trump-nur-eine-frage-der-zeit-bis-die-eu-auseinanderbricht/#more-54968
 www.conservo.wordpress.com)

Gelesen

lutherfahne17

Martin Luther: „Kein Irrtum ist so groß, der nicht seinen Zuhörer hat“.

(tutut)Was ist eine „Neuapostolische Kirche“? Da stellt sich ein Lokalblatt ganz dumm und veröffentlicht einfach eine Pressemitteilung über eine „Fusion“ von Wehingen nach Spaichingen? Und warum wird dann immer wieder im Text von „Gemeinde“ berichtet, obwohl das dann die politische Gemeinde Wehingen sein muss? Hält es eine eine Redaktion mal wieder mit einem Miserenminister,der gesagt hat: „Ein Teil dieser Antworten würde die Bevölkerung verunsichern“? Ist Lesern nicht zuzumuten, etwas über die Neuapostolische Kirche zu erfahren? Laut Wikipedia ist die Neuapostolische Kirche eine christliche Religionsgemeinschaft, die sich Ende des 19. Jahrhunderts von Hamburg aus entwickelt hat und in Deutschland als Körperschaft des öffentlichen Rechts anerkannt ist.  Als apostolische Gemeinschaft wird die Neuapostolische Kirche geistlich und organisatorisch durch Apostel geleitet, die den biblischen Aposteln gleichgesetzt werden. Nach dem Verständnis der Neuapostolischen Kirche ist das Apostelamt notwendig, um die Wiederkunft Jesu Christi mit anschließender „Hochzeit im Himmel“ mitzuerleben. Dies ist den in der Bibel genannten 144.000 Auserwählten (Offb 14,1 LUT) möglich, wobei diese Zahl symbolisch zu sehen sei. Im Jahre 1933 wurden alle neuapostolischen Gemeinden kurzfristig verboten. Der damalige Stammapostel Johann Gottfried Bischoff versuchte, gute Beziehungen zum nationalsozialistischen Regime aufzubauen, um die Aufhebung eines Teiles der Verbote zu erwirken. So schrieb Müller-Scheld, der Leiter der Landesstelle Hessen-Nassau im Reichsministerium für Propaganda und ein Mitarbeiter Joseph Goebbels‘, in einem Empfehlungsschreiben für Bischoff: „Friedrich Bischoff ist Parteigenosse, mir seit Jahren bekannt und politisch und menschlich absolut zuverlässig.“ Am Tag von Potsdam predigte J.G. Bischoff, dass jetzt „der von Gott gesandte Führer gekommen sei“. Den Text der Ansprache ließ er in die Reichskanzlei schicken. In einem Rundschreiben an die Amtsträger vom 25. April 1933 erklärte Bischoff, dass es bei Eintrittsgesuchen von Mitgliedern gut sein werde, „die Personalien solcher Personen der zuständigen Ortsgruppe der NSDAP zur Nachprüfung vorzulegen“ und ihre Aufnahme erst nach dem Vorliegen einer Unbedenklichkeitserklärung der NSDAP zu vollziehen. Im Titel der kircheneigenen Zeitschrift Wächterstimme aus Zion wurde Anfang 1934 das hebräische Wort „Zion“ gestrichen. In der kircheneigenen Zeitschrift wurden 1940 anlässlich eines Reiseberichtes von Bischoff Sätze gedruckt wie: „Schwarze und Juden steigen auf der sozialen Leiter immer höher, sie verdrängen mit ihrer billigen Arbeitskraft den besser bezahlten Weißen auch aus Stellungen, die dem Weißen allein zustehen sollten […] Das farbige Element ist zum Angriff übergegangen […] Mit Berechtigung haben wir alles das, was dem Volke im Kino, Theater und Literatur als das Produkt einer jüdisch-marxistischen Klique geboten wurde, abgelehnt.“ Und später im selben Jahr hieß es: „Wohl hat sich der Weiße noch eine bestimmte Vorherrschaft erhalten können, sie ist aber stark ins Wanken geraten, und sie wird noch immer mehr ins Wanken kommen, je mehr der Jude Einfluß gewinnt, denn es ist sein Ziel, die Völker zu zersplittern, sie niederzuhalten und sie auszubeuten.“ 1941 verkündete „Unsere Familie“: „Deutschland wird kämpfen bis zum totalen Siege, das heißt, bis zur Befreiung Europas und der Welt von bolschewistischen Mördern, von der britischen Plutokratie und von Juden und Freimaurern.“ Im Juli 1941 hieß es in derselben Zeitschrift: „Die Tempel- und Synagogenbräuche der Juden sind […] für den, der sie – etwa in Warschau – einmal in Reinkultur gesehen hat, nur ein peinliches Schauspiel.“ Bereits im Mai 1939 schrieb „Unsere Familie“ im Zusammenhang mit der Einweihung eines neuen Gotteshauses in Stettin von der „wirksamste[n] Zurückweisung der im Auslande verbreiteten jüdischen Hetzpropaganda, die märchenhafte Dinge von Kirchenzerstörungen und Christenverfolgungen zu berichten weiß […]“. Jeder Gottesdienst sollte – laut Amtsauflage – in jener Zeit mit einem „Heil Hitler“ enden. Es haben sich nicht alle Gemeindevorsteher (gerade in ländlichen Gebieten) den Vorschriften gebeugt. Im Laufe der Zeit wurden immer wieder einzelne Gemeinden geschlossen. Nach Schilderung der NAK sei es unter größten Schwierigkeiten gelungen, einen Teil dieser Verbote rückgängig zu machen. Darauf würden auch die anderen gegen die NAK ergriffenen Maßnahmen hinweisen: Die Nazi-Regierung habe die NAK mit ungewöhnlich hohen Steuern belastet, die Betreuung der Jugend sei unterdrückt worden, der Kauf von Grundstücken und der Bau von Kapellen abgelehnt worden, die Opfer durften nicht mehr erhoben werden, das Erscheinen der kircheneigenen Zeitschriften sei verboten worden, Bibeln und Gesangbücher hätten nicht mehr gedruckt werden dürfen. Die zur Gemeinde gehörenden Mitglieder jüdischer Abstammung seien nicht abgestoßen, sondern in jeder nur möglichen Weise unterstützt worden. Diese Haltung wurde unter anderem 1996 vom damaligen Stammapostel Fehr erläutert und 2003 vom Sprecher der Öffentlichkeitsarbeit Peter Johanning bei einem Vortrag weiter ausgeführt. Soweit Wikipedia. Vielleicht nimmt die NAK ja mal Stellung zu ihrer Geschichte nach 1933, wobei andere Kirchen sicher auch noch Nachholbedarf an Erklärugen haben.

Ob Holz und Bäume „Geschichten erzählen“ können, soll mal dahingestellt bleiben, Kunst und Künstlern ist ja alles möglich. Dass sich jetzt ein Landrat in Tuttlingen als Ernährungsberater in Positur wirft, ist ganz neu. Eine „Ausstellung über nachhaltige Ernährung“ will er im Landratsamt eröffnen. Ohne Nachhaltigkeit geht bekanntlich nichts mehr, was Nachhall bei Ernährung ist, das weiß auch jeder, aber Nachhaltigkeit? Ist das nicht Exitus? Wenn alles bleibt wie es ist, dann ist Stillstand. Wer seinem Körper allerdings Energie zuführt, nichts anderes ist Ernährung, der setzt auf Weiterentwicklung. Und das ist das Gegenteil von Nachhaltigkeit. Müssen denn Leute, auch wenn sie Landrat sind, alles bedenkenlos nachplappern, was ihnen vorgesagt wird?  „Essen für die Zukunft – mit Herz, Hand und Verstand“, was da im Landratsamt angepriesen wird, klingt wie nach Ernährungskirche: „Interessierte finden hier Anregungen zur Gestaltung eines bewussten und verantwortungsvollen Alltags, gemäß dem Motto ‚ein bisschen nachhaltig kann jeder'“. Landrat Stefan Bär als Prediger: „Was wir einkaufen und was wir essen, hat großen Einfluss auf regionale und globale Strukturen, auf Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft – und auf unsere Gesundheit“.  Darauf einen doppelten „Bärenfang“! Dass der nachhaltig wirkt, daran muss nicht gezweifelt werden. Einfach mal probieren! Übrigens: Essen Sie, was Ihnen schmeckt, denn das ist die beste Ernährung. So politisch korrekt sind die im Landratsamt doch auch nicht, oder? Die Menschen wollen nicht ständig reglementiert werden, schon gar nicht beim Essen. Gibt’s  für einen Landrat nichts Wichtigeres zu tun, als den grünen Gesundheits- und Moralapostel zu spielen?

Wieviele Sterne mag Guido Wolf gesehen haben, als er den Radweg entang der Donau auf Augenhöhe mit Arm- und Rippenbruch getestet hat? Möglicherweise mehr als die vier, welche jetzt neben dem Fluss zur Zertifizierung leuchten. Was heißt das nun, dass sich die Tuttlinger mitsamt OB zur CMT aufmachten, um sich von einem Fahrradclub besternen zu lassen?  Ehrenkäserei ist ungebrochen. Davon lebt ein ganzes Gewerbe, welches wirklich für jeden Käse die passende Urkunde verkauft. Und was passiert, wenn jemand mit dem Rad auf dem Wunderweg auf die Nase fällt und nicht gerade Justizminster ist? Er hätte wohl unterm Sternenhimmel lostreten sollen und nicht, wenn die Sonne scheint. Apropos: Warum werden eigentlich keine Sonnen verliehen? Nachts ist’s auch an der Donau kälter als draußen. Was nützt da einem Fuchs der schöne Pelz, wenn er an der Schwimmweste gespart hat.

Ist es nicht drollig, wie Journalistendarsteller ihr von der AfD bereitetes Schicksal bejammern? Sie müssen draußen bleiben, wenn die AfD irgendwo drin ist. Offenbar gibt es noch immer Plätzchen und Plätze, wo die AfD, diese demokratische Teufelspartei, hineingelassen wird. Noch haben die Medien nicht alle Winkel mit Tabu belegen können, denn zunächst sind ja stets deren Besitzer ausfindig zu machen und mit eventuellem Sündenfall zu konfrontieren. Sie haben die Wahl zwischen Himmel und Hölle mit Dauerparkpatz im Fegefeuer. Und nun ist die AfD so undankbar und lässt ihre Gefährder nicht unters Dach an die Krippe, um Futter zu sammeln für weitere Kampagnen? Schön blöd müsste die AfD sein, denn nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber. Was dies anbelangt: Ist Deutschland nicht ein großer Kälberstall?

Ditib unter Spionage-Verdacht
Bundesanwaltschaft ermittelt gegen Islamverband
Imame sollen in Deutschland Anhänger des in der Türkei als Staatsfeind geltenden Predigers Fethullah Gülen ausspioniert haben: Die Bundesanwaltschaft ermittelt wegen Spionageaktivitäten im bundesweiten Dachverband der türkischen Moscheegemeinden (Ditib). „Wir ermitteln gegen unbekannt“, bestätigte eine Sprecherin der Karlsruher Behörde am Mittwoch gleichlautende Angaben des Grünen-Politikers Volker Beck. Er hatte den Generalbundesanwalt nach SPIEGEL-Informationen bereits im Dezember zu Ermittlungen aufgefordert…Ditib hatte in der vergangenen Woche bestätigt, dass Imame des Verbands Informationen über Anhänger des in der Türkei als Staatsfeind geltenden Predigers Fethullah Gülen nach Ankara geschickt hatten…Zu Ditib gehören in Deutschland rund 900 Moscheegemeinden. Der Verband untersteht letztlich der Kontrolle des türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan. Bereits im Dezember wurde in Medien berichtet, dass Ditib auf Geheiß türkischer Konsulate womöglich Kritiker Erdogans ausspähte und bei den Konsulaten denunzierte.
(spiegel.de. Leisten deutsche Kommunen durch Schlafmützigkeit Beihilfe und Medien infolge Bildungsmangel Propaganda für Ditib, während Kirchen für Mitläufertum erklärungsbedürftg sind?)minarettstummel

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Im Schlaf erdrosselt
„Ungläubige“ ermordet? – 27-Jähriger in Heilbronn vor Gericht
Um eine „Ungläubige“ zu töten, soll ein 27-Jähriger eine Rentnerin (70) umgebracht haben – von Freitag an steht er deshalb in Heilbronn wegen Mordes vor Gericht.Die Staatsanwaltschaft wirft dem Mann vor, er sei in der Nacht zum 19. Mai vergangenen Jahres in das Wohnhaus der Rentnerin in Bad Friedrichshall-Untergriesheim eingedrungen, „um einen aus seiner Sicht ungläubigen Menschen umzubringen sowie Bargeld und Wertgegenstände zu entwenden“. Er selbst bestreitet die Tat.
Laut Landgericht ist der 27-Jährige aus Öhringen (Hohenlohekreis) Asylbewerber aus Pakistan. Den Angaben zufolge gibt es aber unterschiedliche Ausweispapiere und widersprüchliche Informationen über seine Herkunft.
(focus.de. Sind nicht Mittäter die, die solche Kulturbereicherer ins Land lassen? Schlampereien ohne Ende! Sind Einbrecher jetzt schon in Allahs Auftrag unterwegs, wenn sie erwischt werden? )

Jeder zweite Baum – ein fürstlicher
Von Jürgen Lessat
Sie nennen sich Fürst oder Erbprinz und besitzen riesige Wälder und Felder, die sich tausende Hektar und hunderte Kilometer weit erstrecken: adlige Großgrundbesitzer, deren Ländereien unter dem irreführenden Etikett Familienbetrieb stehen.
„Wir kümmern uns ums Land“, das versprechen die „Familienbetriebe Land und Forst“ (FabLF) auf ihrer Homepage,..Doch wer glaubt, dass hinter dem Verein hart schuftende Bäuerinnen und Bauern stehen, die Haus und Hof in Zeiten niedriger Milchpreise und globaler Agrarkonzerne nur mühsam über die Runden bekommen, der irrt. Vielmehr sammelt sich die Hautevolee der deutschen Landgesellschaft in ihm.Während das gewöhnliche Landvolk sich im Deutschen Bauernverband organisiert, ist im feinen Verein der Familienbetriebe die Durchlaucht-Dichte rekordverdächtig. Klangvolle Namen alter Hochadelsgeschlechter füllen die Mitgliedslisten der elf Landesverbände. Mit Titeln wie Fürst, Graf, Prinz oder Baron…Hauptberuflich betätigt sich der Erbgraf als Winzer, verwaltet das 32 Hektar große Familienweingut in und um Schwaigern bei Heilbronn,.. Daneben besitzt er mehrere Weingüter in Frankreich. Zuhause im Württembergischen gehören Seiner Durchlaucht auch Wälder…Er vertritt die CDU im Heilbronner Kreistag… Insgesamt besitzen und bewirtschaften die „Familienbetriebe Land und Forst“ rund 150 000 Hektar Fläche. Was einer Größe von über 300 000 Fußballfeldern entspricht. Rein rechnerisch erstreckt sich ein durchschnittlicher „Familienbetrieb“ so auf über 1000 Hektar Fläche. Zum Vergleich: Die Flächenausstattung aller landwirtschaftlichen Betriebe in Deutschland erreichte zuletzt im Schnitt rund 58 Hektar…“Rund fünf Sechstel des bewirtschafteten Bodens sind Waldfläche“, beschreibt Jura-Professor Ulrich Kaiser, der Landesgeschäftsführer, dass vor allem Holz die Kohle liefert. Wie etwa bei Maria Erich Wunibald Aloysius Georg Fürst von Waldburg zu Zeil und Trauchburg, dem zweiten Vereinsvorsitzenden. Dessen Familie gehören rund 10 000 Hektar Grund in Baden-Württemberg und Bayern…Die Forste und den angegliederten Holzhof managt die Fürstlich Waldburg Zeilsche Forstverwaltung, die am Wohnsitz des Fürsten, dem Renaissance-Schloss Zeil im schwäbischen Leutkirch, sitzt…Unter „Fünf gute Gründe, um Mitglied zu werden“ wird gleich an erster Stelle „Einfluss in der Politik“ genannt. Vor allem der CDU stehen die edlen Herrschaften naturgemäß nahe…ergreifen die Großwaldbesitzer ungeniert die helfende Hand des Staates. Etwa, nachdem ein Orkan über ihren Wäldern gewütet hat. Denn dann bezahlt das Land selbst den profitablen Forstgroßbetrieben ein Drittel der Kosten, die das Reparieren zerstörter Rückewege verschlingt…Tatsächlich sind die größten deutschen Privatwaldeigner fast ausnahmslos Adelsfamilien, wie das Portal Wald-Prinz.de recherchiert hat. Das Adelsgeschlecht der Thurn und Taxis, das einst mit den Abfindungen für verlorene Postrechte riesige Ländereien aufkaufte, verfügt mit geschätzt 20 000 Hektar über den größten Privatwaldbesitz in Deutschland…(den) größten adligen Waldbesitz im Südwesten (beansprucht) das Donaueschinger FürstenhausSeine Durchlaucht Christian Erbprinz zu Fürstenberg herrscht über rund 18 000 Hektar Wald. Zwei Drittel der Flächen sind im Schwarzwald. Er besitzt darüber hinaus Wälder in Kanada und Österreich. ..Zu den Holzgrossisten im Land zählt auch der Fürst von Hohenzollern. Die Forstbetriebsfläche der fürstlichen Unternehmensgruppe misst rund 15 000 Hektar, der Großteil davon liegt in Baden-Württemberg…Mit rund 5500 Hektar ist auch der Forstbesitz des oberschwäbischen Hauses Waldburg-Wolfegg ansehnlich…Über 5000 Hektar Wald – in Sigmaringen und Friedrichshafen und nördlich von Stuttgart, zwischen Bietigheim und Waiblingen – verfügt das Oberhaupt des Hauses Württemberg, der 80-jährige Carl Herzog von Württemberg. Neben dem Wald verwaltet die Hofkammer noch 2000 Hektar Wiesen und Äcker, 50 Hektar Weinberge sowie etwa 700 Grundstücke im In- und Ausland, Wälder in Kanada und Österreich sowie diverse Firmenbeteiligungen…Erich Fürst von Waldburg zu Zeil und Trauchburg etwa, der mit der Tochter von Carl Herzog, Diane Herzogin von Württemberg, verheiratet ist, leitet ein weit verzweigtes Firmenkonglomerat, zu dem Reha-Kliniken mit 3000 Mitarbeitern, Anteile am Schwäbischen Zeitungsverlag („Schwäbische Zeitung“) und am Medienhaus der Allgäuer Zeitung, der Flugplatz Leutkirch und die Seilbahn am Hochgrat im Oberallgäu gehören…Nach einem Preiseinbruch durch Orkan Niklas, der Ende März 2015 über Europa tobte, können sich Waldbesitzer beim Leitbaum Fichte aktuell wieder über eine gute Marge von bis zu 70 Euro pro Festmeter freuen. Bei einem jährlichen Festmeterzuwachs von 8 bis 11 Metern füllt ein Hektar Wald die Kassen des Hochadels so pro Saison mit etwa 500 bis 700 Euro. Das sind – grob über den Daumen – insgesamt 75 Millionen Euro für die „Familienbetriebe Land und Forst“ –
(kontextwochenzeitung. Irgendetwas ist 1919 schief gelaufen bei der Abschaffung des Adels. Wie sind denn wohl diese Besitztümer zustande gekommen?)wildsaujagd

Regensburger SPD-Oberbürgermeister verhaftet
Vor der Oberbürgermeisterwahl in Regensburg haben Bauunternehmen der SPD mehr als eine halbe Million Euro gespendet. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft gab es dafür Gegenleistungen. Jetzt wurde Rathauschef Joachim Wolbergs verhaftet.
(faz.net. Das sollte Schule machen. In welchen wenigen Kommunen gibt es keine Korruption?)

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Skandal beim Kölner Ausländeramt
21 Jahre lang begeht Verbrecher Dutzende Straftaten – jetzt erst erfolgte Abschiebung
Er dealte, attackierte Passanten und Polizisten mit dem Messer, schlug Konkurrenten zusammen, saß jahrelang im Gefängnis und dennoch durfte Mustafa Ö. weiterhin in der Rheinmetropole bleiben, obwohl er längst hätte ausreisen müssen.  Die Gefahrenanalyse für die Zielperson zeigte eine hohe Risikostufe: Der Mann schien aggressiv zu sein. Die Kriminalakte über Mustafa Ö., 42, türkischer Staatsbürger, wies Dutzende Einträge wegen Drogenhandels bis hin zum versuchten Totschlag auf. Nach FOCUS- Informationen machte der Dealer seit 21 Jahren durch seine Rauschgift- und Gewaltexzesse von sich reden. In der vergangenen Nacht stürmte dann ein Spezialeinsatzkommando der Kölner Polizei seine Wohnung im Stadtteil Neuehrenfeld und nahm ihn fest. Kurz nach acht Uhr am Morgen wurde der Berufskriminelle in einen Flieger gesetzt und in seine türkische Heimat abgeschoben. Die Causa des Mustafa Ö. dokumentiert nach FOCUS-Recherchen einen mehr als laxen Umgang der Behörden mit ausländischen Serientätern.  Wie im Fall des Berliner Attentäters Anis Amri schauten die staatlichen Stellen und Justiz auch bei dem 42-jährigen Türken offenbar jahrelang tatenlos zu, wie er seine kriminelle Karriere vorantrieb, ohne ihn abzuschieben. Immer wieder landete Mustafa Ö. im Gefängnis. Kaum war er draußen beging er neue Straftaten…Erst im März 2016 verfügte die Stadt Köln schließlich, der Delinquent müsse ausreisen. Doch der Drogendealer dachte gar nicht daran, freiwillig das Land zu verlassen. Und die Stadt Köln tat sich schwer, ihn abzuschieben. Immer wieder verlängerte das Ausländeramt einen 14-tägigen Ausreisestopp.Über seinen Anwalt klagte Mustafa Ö. unterdessen gegen die Ausreiseverfügung. Überdies ersuchte er die Stadt, die vorübergehende Aussetzung der Ausreisepflicht in eine unbefristete Duldung umzuwandeln.Dazu kam es aber dann doch nicht in dem absurden Behördendrama. Zwei Tage nach dem Berliner Anschlag besann man sich in der Domstadt eines Besseren, setzte den Abschiebemodus gerichtlich in Gang und bat die Polizei um Amtshilfe. Die Beamten setzten Mustafa Ö. prompt in einen Flieger in die Türkei. Bei den Ordnungshütern schüttelt man nur noch den Kopf: „Es ist nicht zu verstehen, warum man 21 Jahre braucht, um einen notorischen Verbrecher abzuschieben“, heißt es in Polizeikreisen..
(focus.de. Warum schaut die Polizei zu, anstatt gegen kriminelles Verhalten von Behörden vorzugehen? Es wird Zeit, dass verantwortliche Beamte in den Knast kommen, vorher wird sich nichts ändern.)

„Handfeste Hinweise“
Behörden wußten von IS-Terroristen im Flüchtlingsstrom
Deutsche Sicherheitsbehörden sollen bereits 2015 gewußt haben, daß sich unter Hunderttausenden Flüchtlingen auch IS-Sympathisanten befanden. Ihnen hätten „handfeste Hinweise“ vorgelegen, berichtet das Fernsehmagazin report München und beruft sich auf „interne Dokumente deutscher Behörden“.Lange Zeit marginalisierten Behördenchefs jedoch das durch die Grenzöffnung gestiegene Terrorrisiko, obwohl viele Einwanderer ohne Papiere und ohne Sicherheitsüberprüfung ins Land kamen. Sie behaupteten trotz konkreter Hinweise das Sicherheitsrisiko habe sich nicht verändert. Ihre Begründung wider besseren Wissens lautete damals: Der IS habe es nicht nötig, Terroristen über die Routen des Flüchtlingsstroms einzuschleusen…Dem bayerischen Fernsehmagazin zufolge sollen deutsche Behörden auch die Warnungen aus den USA ignoriert und zurückgewiesen haben. Nur wenige Wochen nach den Aussagen des BKA- und BND-Präsidenten fielen in Paris 130 Menschen IS-Attentätern zum Opfer, die über die Flüchtlingsroute nach Europa gelangt sein sollen.
(Junge Freiheit. Wer ist krimineller: deutsche Behörden oder illegale Immigranten? Politik der Dummheit ist weiter Trumpf.)

Werden Zeit und Spiegel als Fake verboten?
Beide meldeten Verbot der NPD
(tutut) – Da wird der Wunsch der Schreiber gewesen sein, oder die einstigen journalistischen Silberbüchsen Zeit und Spegel taugen nur noch als Rohrkrepierer. Sie schafften es am Dienstag, zum Mediengespött zu werden. Und das heißt schon was angesichts des schon unter noch feststellbaren Niveaus gefallenen Pegels des Zumutbaren gefallenen Nachrichtenstoffs. Beide meldeten schnell aber falsch: Die NPD wird verboten! Wenn in den Manstream-Medien schon das Fachpersonal in Gerichtssälen fehlt und deshalb das Vorlesen des Verbotsantrags verwechselt wird mit dem Urteil, was mag da den Lesern sonst noch alles angerührt werden, wenn der Tag lang wird?

Kampf gegen Migration
Müller will Marshall-Plan für Afrika: „Sonst kommen die Probleme zu uns“
„Wir brauchen jetzt einen neuen Zukunftsvertrag Europas mit Afrika“, heißt es in den Eckpunkten für einen europäischen Marshallplan für Afrika, die Entwicklungshilfeminister Gerd Müller vorlegt. Dabei ist die Entwicklung des Kontinents durchaus im Interesse Deutschlands und Europas.
(focus.de. Der versteht nichts. In Afrika ist schon das Mehrfache versickert. Ist Deutschland für unfähiges Afrika verantwortlich? Was ist mit Allah? Vielleicht falscher Gott?)

Angst und Phantasielosigkeit
Indem er seiner Kanzlerin mit großen Worten beispringt, gerät Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer zur Karikatur der Wagenburg-Mentalität der bundesdeutschen Eliten. Fassungslos, mit Riesenfragezeichen in den Augen, blicken sie auf die Veränderungen ringsum. Denkt er wirklich, nur Hartz-IV-Empfänger wählten AfD?
(Junge Freiheit. Wirtschaft braucht Verstand.)

EU-Parlamentspräsidentenwahl
Keine Gespräche mit Populisten
Nach dem Abgang von Martin Schulz als EU-Parlamentspräsidenten wählten die Abgeordneten den Italiener Antonio Tajani. Dieser kündigte an, das Amt anders zu interpretieren als sein Vorgänger. Sein Fraktionschef Manfred Weber (CSU) warb während des Wahlvorgangs: „Ich werde nicht dulden, daß irgendwelche Gespräche mit Populisten und Extremisten stattfinden. Wir wollen dieses ausschließen.“
(Junge Freiheit. Wer? Ein lupenreiner christlicher Demokrat, was sich gegenseitig ausschließt. Führen Populisten der Union nur noch Selbstgespräche?)

FDP schießt gegen Kanzlerin: „Merkel belastet die CDU“
Christian Lindner hat kein Verständnis für die Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel. Zudem fordert der Bundesvorsitzende der FDP eine umgehende Entlastung des Steuerzahlers durch die Bundesregierung.
(focus.de. Wer? Wo hat er eine Konfetti-Pistole her? Hallimasch!)

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NACHLESE
Identitätsfeststellung
BAMF prüft die Handys von Asylbewerbern nicht
Zwei Drittel der Asylbewerber kommen ohne Papiere – trotzdem durchsucht das zuständige Bundesamt ihre Handys nicht. Dabei könnte das Aufschluss über ihre Herkunft geben. Und es ist im Prinzip erlaubt.
(welt.de. Warum dürfen bzw. müssen Behörden illegale straffällige Immigranten ins Land lassen? So wird der Rechtsstaat zum Witz. Genausso wie die Lügen über „Flucht“ und „Flüchtlinge“. Sollte es nicht Asylschwindel heißen? Einreise ohne Papiere:
Die Unerlaubte Einreise ist in Deutschland im § 14 Aufenthaltsgesetz (AufenthG) geregelt: Die Einreise eines Ausländers in das Bundesgebiet ist unerlaubt, wenn er
1. einen erforderlichen Pass oder Passersatz nicht besitzt, (gemäß Passpflicht für Ausländer, § 3)
2. den erforderlichen Aufenthaltstitel nicht besitzt (nach § 4, dazu gehören diverse Formen des Visums, Aufenthaltserlaubnis, Blaue Karte EU, Niederlassungserlaubnis, Erlaubnis zum Daueraufenthalt – EU),
2a. zwar ein erforderliches Visum bei Einreise besitzt, dieses aber durch Drohung, Bestechung oder Kollusion erwirkt oder durch unrichtige oder unvollständige Angaben erschlichen wurde und deshalb mit Wirkung für die Vergangenheit zurückgenommen oder annulliert wird, oder
3. nicht einreisen darf, es sei denn, er besitzt eine Betretenserlaubnis (nach den in § 11 geregelten Einreise- und Aufenthaltsverboten)
Die unerlaubte Einreise entgegen Nr. 1 oder 2 ist eine Straftat, die mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe bestraft wird (§ 95 Abs. 1 Nr. 3).
Reist allerdings ein Flüchtling ohne ein ggf. erforderliches Visum ein, gilt, dass er hierfür laut dem in Artikel 31 der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) festgelegten Grundsatz nicht bestraft werden darf, sofern er unmittelbar aus einem Gebiet kommt, in dem sein Leben oder seine Freiheit bedroht waren, und sich umgehend bei den Behörden meldet. Entsprechend muss er nach § 13 Abs. 3 AsylG an der Grenze oder andernfalls unverzüglich nach der unerlaubten Einreise um Asyl nachsuchen. Auf Asyl kann er sich andererseits laut Grundgesetz Artikel 16a, Absatz. 2, nicht berufen, wenn er aus einem sicheren Drittland kommt.
Ein Ausländer, der unerlaubt einreisen will, wird an der Grenze zurückgewiesen (§15 Abs. 1). Die mit der polizeilichen Kontrolle des grenzüberschreitenden Verkehrs beauftragten Behörden können Ausnahme-Visa und Passersatzpapiere ausstellen (§ 14 Abs. 2).)
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Bundestagswahl
Özdemir und Göring-Eckardt sind Grünen-Spitzenkandidaten
Die Grünen-Basis hat entschieden: Cem Özdemir und Katrin Göring-Eckardt führen die Partei als Spitzenkandidaten in den Bundestagswahlkampf. Das Ergebnis fiel extrem knapp aus.
(faz.net. Welche Überraschung nach so einer „Wahl“. Eine Sozialpädagoge und eine Ungelernte, aber ehemalige FDJ-Agitprop-Funktionärin. Wer wählt denn sowas?)

Joachim Gauck
„Die liberale Demokratie steht unter Beschuss“
Der Bundespräsident sieht Deutschland zum Ende seiner Amtszeit bedroht. In seiner letzten großen Rede fordert Gauck eine effektivere Gefahrenabwehr im Innern – und mehr Engagement gegen äußere Krisen…„In Teilen der Gesellschaft ist ein Anspruchsdenken gewachsen, das den Staat allein als Dienstleister sieht, von dem sie wie Kunden erwarten, dass er ihre Erwartungen und Wünsche möglichst umfassend befriedigt“, kritisiert Gauck…
(welt.de. Bumm! Kann er das Ende nicht still abwarten? Woher will er wissen, worüber er redet? Aus der DDR? Der hat den Staat noch gar nicht begriffen. „It’s time to say goodbye“. Forumsteilnehmer: „Angesichts der wachsenden Kriminalität, Unsicherheit und den exorbitanten Ausgaben für gewisse Leute, ist dieser Satz eine bodenlose Frechheit und ein Affront dem deutschen Volk gegenüber“.)

Es ist das beste Deutschand, das wir jemals hatten.
(Joachim Gauck. Hilfe. Haltet den Mann! Das entschuldigt doch  nicht den schlechtesten Bundespräsidenten.)

So neu ist postfaktisches Argumentieren gar nicht
Es gab schon immer Rechthaber ohne Ahnung
Die von den sogenannten sozialen, in Wirklichkeit häufig asozialen Netzwerken beförderte Anonymität verleitet viele, den letzten Unsinn als ewige Weisheit zu verkaufen. Die neue „Bildungsrepublik“ Deutschland: ein Volk von ahnungslosen Rechthabern.
Von Hugo Müller-Vogg
Was „postfaktisch“ bedeutet? Der Begriff suggeriert, dass früher, also „ante“, die Fakten eine größere Rolle gespielt hätten als heute. Ich habe da so meine Zweifel. Der Satz des „Eisernen Kanzlers“ Otto von Bismarck, niemals werde so viel gelogen wie vor der Wahl, bei der Beerdigung und nach der Jagd, ist jedenfalls schon mehr als 120 Jahre alt. Nicht ganz so lange ist es her, dass die CDU/CSU nach der verlorenen Wahl 2002 im Bundestag einen „Lügenausschuss“ einsetzte, der unter anderem angebliche Lügen des Wahlkämpfers Gerhard Schröders über die Lage der Renten- und Krankenversicherung aufdecken beziehungsweise nachweisen sollte. Vielleicht ist doch eines neu: dass Meinungen stärker als früher im Brustton der Überzeugung als Fakten vorgetragen werden. Ein Blick auf Facebook oder Twitter genügt, um auf Zeitgenossen zu stoßen, die jede ihrer Einschätzungen für ein „Faktum“ halten – und sei diese noch so abwegig. Man muss nur fest an das glauben, was man sagt – und schon hat man „faktisch“ gewonnen. Glaubt jedenfalls mancher…
(Tichys Einblick. Am Ende werden noch die Religionen verboten und alle, die den Mund aufmachen und ein paar Worte schreiben können. Dann sieht die Welt nur noch verboten asozial aus. Postfaktisch: Früher hat man gesagt, Hopfen und Malz sind verloren.)

Feuchter Alptraum
Massenvernichtungswaffen im Irak, Trump chancenlos, keine Verbindung zwischen Flüchtlingen und Terrorismus, Grenzsicherung unmöglich – die Liste der Fakenews in deutschen Medien ist lang. Zu Zensurforderungen führt das aber nicht. Im Gegenteil: Bekämpft werden nur die Meinungen und Fakten, die dem juste Milieu widerstreben.
(Junge Freiheit.Das Volk ist der Fake, das ist das Problem von Lügnern in Politik, Polizei und Justiz.)

Von der Leyen in Davos
„Deutschland muss eine Führungsrolle einnehmen“
(spiegel.de. Wieviel lagig?)

S-Bahnhof Reeperbahn
Jugendlicher will Frau ausrauben und stößt sie ins Gleisbett
In den Morgenstunden versucht ein 16-jähriger Marokkaner, an der S-Bahnstation Reeperbahn eine Frau zu bestehlen. Als das misslingt, stößt er sie auf die Gleise. Der Täter ist polizeibekannt.
(welt.de. Man kennt sich? Braucht die Polizei neue Führung?)

Die saudische Flagge wird weiß gebettet
Vor jedem Spiel werden die Flaggen beider Kontrahenten in einer kleinen Zeremonie in die Halle getragen und auf dem Boden vor der Haupttribüne ausgebreitet. Das gilt für alle Nationalflaggen, mit Ausnahme einer. Die Nationalflagge Saudi-Arabiens wird auf ein weißes Tuch gelegt. Der Grund dafür ist, dass auf der Flagge die Schahada, das islamische Glaubensbekenntnis, zu sehen ist, das auf keinen Fall durch Bodenkontakt entehrt werden darf.
(welt.de. Sollen bei Sportveranstaltungen nicht Politik und Religion draußen bleiben? Das hat auch für so eine „Flagge“ zu gelten. Kann ja in ihrem Bett beiben.)

Die irre Welt der »Flüchtlingshelfer«
Bunt, oberflächlich und vor allem weiblich – eine Studie erforscht erstmals die Willkommenskultur-Szene
Rund 75 Prozent der „Flüchtlingshelfer“ sind weiblich. Viele haben studiert und arbeiten in gut bezahlten Berufen. Nachdenken über ihre Helfertätigkeit tun sie trotzdem kaum.Vom „Sommer des Willkommens“, vom „nie zuvor gesehenen Engagement für Geflüchtete“ ist die Rede. Aus ihren Sympathien für ihr Studienobjekt machen die Wissenschaftler vom Berliner Institut für empirische Integrations- und Migrationsforschung keinen Hehl. Trotzdem bietet ihre kürzlich veröffentlichte Studie erstmals einen Blick darauf, welche Menschen in der Flüchtlingshilfe aktiv sind und was sie antreibt. ..Ob sich diese gebildeten Menschen manchmal fragen, welche Folgen ihr Tun hat? Kommen sie ins Grübeln bei der Frage, welches Land sie ihren Töchtern und Söhnen hinterlassen, nachdem sie hunderttausenden Zuwanderern mit archaischem Frauenbild und höhlenmenschenartigem Gewaltverständnis so liebevoll die Fremde heimisch gemacht haben? Wundern sie sich, wenn ihre angeblich kriegsbedrohten Schützlinge genau dorthin in den Urlaub fahren, von wo sie hergekommen sind? Ist ihnen die ebenso schlichte wie kluge Aussage des Wirtschaftsnobelpreisträgers Milton Friedmann (1912–2006), bekannt? Man kann einen Sozialstaat haben, man kann auch offene Grenzen haben, aber man kann nicht beides zugleich haben, hat er festgestellt.
Politik interessiert die Helfer kaum, besagt die Studie. Die emotionale Erfahrung ist ihnen wichtig oder sogar sehr wichtig. Das Gemeinschaftsgefühl untereinander sei ein besonders großer Motivationsfaktor, finden 92 Prozent der Befragten. Auch andere Gefühle scheinen eine Rolle zu spielen. „Mille1010“ hat sich „hochgradig in einen Flüchtling verliebt“,..Die kruden Machos aus dem Morgenland scheinen weibliche Bedürfnisse anzusprechen, für die den sorgfältig feminisierten und genderisierten deutschen Männern mittlerweile der Sinn oder der Mumm fehlt.Bei anderen Helferinnen ist die Sachlage komplizierter. Viele erzählen von ihrem schlechten Gewissen, sogar wenn sie besonders plumpe und brutale Annäherungsversuche männlicher Asylbewerber zurückweisen. Ist Frau jetzt etwa doch eine Rassistin? Manche versuchen gar, deutsche Schuld aus zwölf Jahren Nationalsozialismus irrsinnige 70 Jahre später in einer ganz persönlichen Sühneaktion abzutragen, etwa durch eine „Schutzehe“, dem „Heiraten zum Zweck der Aufenthaltsgenehmigung“, wie es eine Broschüre harmlos formuliert. Das Internet hält viele solcher detaillierter Ratgeber parat… Der Anteil muslimischer Mitbürger an den „Flüchtlingshelfern“ beträgt nur 2,5 Prozent und war damit im Vergleich zu einer Umfrage aus 2014 sogar noch geschrumpft.         
(Preußische Allgemeine Zeitung. Bauch statt Kopf, wie die Kanzlerin. Sozialistischer Merkelismus.)